Letzteres wird gerne mit "mach gute Videos" beantwortet. Hierbei sollte man vielleicht weiter ins Detail gehen. Wie kann ich meine Videos verbessern? Zum einen durch das Erhöhen der Video- und Audioqualität. Bessere Programme und Einstellungen nutzen, bessere Hardware anschaffen, neue Konzepte.
Man sollte sich da nicht zu verrückt machen. Ein gewisses Minimum sollte man schon abliefern, aber da sollte eigentlich selbst der größte Narzisst mit der gestörtesten Selbstwahrnehmung erkennen können, was bzgl. Qualität gar nicht geht.
Nicht an den vielen technischen Herausforderungen scheitern die meisten (nenne ich mal so, wenn man nach kurzer Zeit die Lust verliert). Auch nicht aus Mangel an Spielen oder Spielvermögen. Sondern an ihrer mangelnden Unterhaltungsfähigkeit oder dem Verweigern von Verbesserung dieser bzw. das Unverständnis, wie eine Verbesserung zu bewerkstelligen wäre.
Die meisten scheitern denke ich an überhöhten Erwartungen und die Frustration, die sich daraus ergibt, dass sie nicht erfüllt werden können. Wie @_MikuXC schon sagte, so einfach reißt man auf YouTube nichts mehr und wenn man das will, dann muss man mehr machen als einfach nur Videos ins Netz zu kacken. Zumindest schätze ich das so ein.
Aber wie macht man das? Ist man nicht gerade ein Naturtalent oder hat
eine schauspielerische Ausbildung hinter sich, mögen die Unterhaltungskünste doch in den meisten Fällen eher weniger berauschend auf die von qualitativen, gescripteten Fernsehbeiträgen verwöhnte Zuschauerschaft wirken.
Fernsehbeiträge überlese ich mal. Ich würde es als "aufbereitet" bezeichnen. Dynamischer, angenehmer zu schauen.
Auch ein Let's Play kann man im Voraus wortgenau scripten. Die Spontanität geht hierbei flöten, aber vielleicht hilft es, um zumindest am Anfang sich mit Einzelgesprächen besser vertraut zu machen und seine eigenen Möglichkeiten kennenzulernen.
Der Zweck heiligt in dem Fall die Mittel und am Schluss zählt ja nur, ob das Video was taugt oder nicht. Das mit dem Nachkommentieren kann man vorschlagen. Und es ist wesentlich besser als mein Vorschlag, sich einfach hemmungslos die Birne wegzusaufen und darauf zu hoffen, dass man betrunken lustiger ist als nüchtern.
Durch das Separieren lernt man seine Fähigkeiten kennen und zu unterscheiden und merkt schneller, wo tatsächlich Verbesserungsbedarf besteht. Beim Spielen ist es ja eher seltener.
Was haltet ihr von der Idee und was gäbe es hinzuzufügen?
Tipp ist gut. Ich würde noch "keinen überzogenen Respekt vorm Spiel haben" hinzufügen. Außerdem vielleicht noch "Selbstkritik ist keine Sünde".