Beiträge von Exorion

    Ob es jemals irgendein Jahr geben wird, wo kleine Kinder nicht grundlos das Bein anheben und Kläffer spielen...hmm...


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    Warum veröffentlichst du Videos?
    - Weil ich Lust zu habe.

    Warum veröffentlichst du keine Videos?
    - Weil ich keine Lust habe.


    Wieso bist du hier auf dem Forum von Let's Play Typen (was es schon lange nichtmehr ist, mehr ein Forum für alles aber ohh well)?
    - Wollte gucken, ob nach 13 Monaten sich hier was getan hat, aber nein. Gleiche Themen, gleiches Geweine, gleiche Deppen. Und zwischendrin gibt es mal ein bis zwei User, welche scheinbar nicht vollkommen unter dem Zeichen des Schwachfugs atmen.


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    Wenn man schon so lange wie ich auf Youtube bzw. im Internet unterwegs ist, hat man irgendwann keine Lust mehr auf das Gleiche (wie die immer identischen Deppen, als Beispiel). Ganz am Anfang noch mit Reviews dabei, sogar 100 Abos geknackt.


    Und was ist nun?
    Kanal gelöscht weil Minderkluge nichts mit "objektiver / distanzierter Betrachtung von Unterhaltungsmedien ohne nostalgische Brille" anfangen können bzw. es deren Kompetenz bei weitem überansprucht (Ocarina of Time, that was fun). Zumal ich das Gefühl hatte, zumindest im Jahre ~2010 rum meine Arbeit dahingehend für Youtube zu verschwenden, weil Reviews und co. nicht so der Fokus dort waren.


    Irgendwann dann einen Let's Play-Channel aufgemacht weil ich den Aufstieg von dem Konzept recht zeitig (englische Szene) aber auch von Anfang an (deutsche Szene) erlebt habe. War cool, wurde dann leider massentauglisch, mir selbst wurde es zu langweilig, die Szene ist eine Richtung gegangen mit der ich mich nichtmehr identifizieren konnte und nun verfolge ich nurnoch 3 Let's Player. Ohh, how the mighty have fallen...


    Anfangs noch Spaß dran gehabt, später dann nicht mehr. Auch die englische Szene hat ihre Problemzonen. Jedoch (zumindest nach meinen Beobachtungen) sind User, wenn es um Let's Plays geht, in unserer Szene leider deutlich schlimmer. Abseits davon, dass ich nach wie vor an den gaaaaaaaaanz alten "Tugenden" bzw. "Prioritäten" festhalten mag, mit denen ich diese Szene kennengelernt habe. Jedoch zählen diese Werte nichtmehr. Der Erfolg und die Zahlen steht im Vordergrund. Soll man machen, wenn man den Erfolg hat und es einem selbst gefällt. Aber das bindet mich zumeißt dann nicht an die Leute, that's that.


    Und nun sitze ich hier und palabar wieder über dieses Thema. Jedoch wird das auch hier höchstwahrscheinlich erneut niemanden so anschubsen, wie es sollte. Innerhalb der letzten Monate sind ja auch die User inaktiv geworden, welche bei solchen Themen noch sachlich Parole geboten haben.


    Wie langweilig sowohl die Let's Play Szene auf Youtube als auch hier geworden ist.
    You beg to differ? Dann hau raus. Ich bin gewillt, mich von meiner Langeweile ablenken zu lassen und schätze User, welche hier mal mehr als Beiträge für: "Mineral- vs. Leitungswasser" verfassen können (nicht wörtlich aber man wird wohl die Idee erhalten haben, hm?).


    - Ich

    Lesen sollte gelernt sein.


    Im Zitat (und generell im Text) steht nirgends, dass es mir nur um inaktive Abonnenten geht (mir ist bewusst, dass es auch um aktive Abonnenten geht. War auch davon betroffen). Für meine Erläuterung spielt es nämlich keine Rolle. Es ist egal, ob der Zuschauer ein aktiver, semi-aktiver oder inaktiver Abonnent war: entweder es fällt auf oder nicht.
    - wenn es auffällt und stört, wird man wieder erneut abonniert.
    - wenn es nicht auffällt, wird man nicht erneut abonniert.
    - wenn es auffällt aber dem Zuschauer egal ist, wird man ebenfalls nicht erneut abonniert.


    Wenn es einem Zuschauer erst garnicht auffällt, sollte man eher davon ausgehen, dass dieser Zuschauer nicht zur aktiven Gruppe gehört. Denn den aktiven Zuschauern wird es auffallen, da sie den Content weiterhin verfolgen wollen.


    Ergo sollte man, als Content-Creator, logischerweise keinerlei Verluste erleiden, was Views, Bewertungen sowie Kommentare betrifft. Einzig die Gesamtanzahl an Abonnenten sollte reduziert sein, was aber mehr als verkraftbar sein sollte.


    Und als Zuschauer sollte man sich wegen solch einer Lappalie weder aufregen und schon garnicht erst aufspielen (letzteres tritt derzeit häufiger auf Youtube und sozialen Plattformen auf).


    Das aber nur dazu.

    Zu erfahren ob es geplante Löschung inaktiver Accounts war,
    ob es ein Fehler war und wenn ja, ob sie Möglichkeiten haben das wieder Rückgängig zu machen.

    Ich nehme das mal als Beispiel für alle, die wegen der Löschung solch eine Panik und/oder Wut schieben (was nicht nur hier auf diesem Forum der Fall ist):


    Ohne Flux, was zum...?
    Wenn euren ach so treuen und begeisterten Abonnenten auffallen sollte, dass ihr keinen Content mehr produziert bzw. möglicherweise dann die Erkenntnis kommen sollte, dass sie euch nichtmehr in ihrer Abobox haben, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit wieder nach euch suchen und euch erneut abonnieren.


    Wenn ihr aber so unbedeutend wart, dass es nicht auffällt, dann werdet ihr diese eben nichtmehr haben. Das ist dann natürlich aus geschäftlicher Sicht doof, da diese ja (scheinbar) immerhin noch Views und co. eingebracht haben.


    Es kann natürlich auch sein, dass es euren Ex-Abonnenten auffällt, es sie aber nicht kümmert und deshalb nicht mehr zurückkehren werden. In diesem Fall hat man dann Pech.


    Ich verstehe ehrlich gesagt die Furie rund um diese Löschung nicht. Leichen bringen einem nichts. Treue Zuschauer werden wiederkommen, der Rest eben nicht. Und wenn dann man von 500 Abos am Ende nurnoch 200 Abos hat, ist das halt so. Ende, muss man mit leben. Immerhin hat man seine X Zuschauer. Andere können nicht von solch einem Glück reden.


    Ich finde das mit der Löschung nicht wirklich weltbewegend. Sieht halt bei manchen doof aus wenn auffällt, wie viele nur ein "Trendabo" dagelassen haben. Wirkt man dann eben "etwas" weniger gefragter, kann passieren.


    Die Abozahl hat ja schon lange an Wert verloren, von daher.



    Ahh, noch etwas zu deiner Nachfrage:
    Von was genau träumst du denn noch ansonsten so, wenn wir schon dabei sind? Youtube ist ohne Konkurrenz. Sie müssen garnichts. Solange es keine Alternative gibt, wo bereits Aktivität vorhanden ist, wird da Youtube nicht viel machen müssen. Einzig ein unvorhergesehener Boom von Videoplattform XYZ-Ungelöst würde da etwas bewirken können, was aber derzeit nicht danach aussieht.


    Youtube kann sich ein "solches" Verhalten erlauben, da deren Klientel letzlich der Seite treu bleibt. Es kamen so viele Änderungen, einige davon waren alles Andere als großartig. Es wurde gemault, gebrüllt und effektiv gegen Youtube / Google gewetteifert, weil die armen armen User sooooo abgetan und ihrer kreativen Freiheit beraubt wurden und (scheinbar) noch werden. Und ist Youtube dadurch bankrott gegangen? Nope, sir. Also wird Youtube auch hier höchstwahrscheinlich eine ruhige Kugel des Desinteresses schieben und darüber solche man sich weder wundern noch aufregen.

    Eure Meinung?

    Kinder, da kommt man nach gut 13 Monaten wieder aus der Versenkung um zu sehen, dass die LP-Szene sich nach wie vor mit trivialen Dingen aufhält, welche schon vor Jahren bis(s) zum bitteren Ende diskutiert bzw. besprochen wurden.


    Wieso befasst ihr euch mit solchen Leuten? Wieso konzentriert ihr euch auf solche Kommentare bzw. Youtuber? Habt ihr zuviel Freizeit? Habt ihr keine gute Beschäftigung? Dann sucht euch eine. Lernt etwas, verdient Geld, findet Menschen für's Leben oder geht in ein windisch-eskes Gebäude und betet zu Quetzalcoatl (ob irgendwer diese Anspielung versteht? Hmm...).


    Youtube ist inzwischen nunmal das, was leider tagtäglich auf die Startseite sowie in der Sidebar "empfohlen" wird. Die Methoden, um große Aufmerksamkeit effektiv auf Youtube zu generieren, sind inzwischen bekannt. Viele arbeiten danach. Viele kümmert es nicht, wie sie sich präsentieren. Es geht für viele nicht um Spaß oder das Aufbauen einer tollen Community. Diese Dinge waren mal an oberster Stelle, jedoch liegen diese Zeiten in der Vergangenheit. Man wird entdeckt und generiert damit Aufrufe, Bewertungen sowie Kommentare und füllt sich somit sein Porto. So einfach ist das. Muss einen ja auch nicht interessieren, wie man auf dieser "Spaß"plattform aufgefasst wird. Der Anteil an dadurch geldgebende Pfosten ist leider sehr stark angesteigen.


    Da sind diese aber auch selbst schuld, dass solche Content-Creator immer häufiger auftauchen. Es gibt einen Grund, warum solch "XYZ-geiles" Verhalten oder unsittliche Methoden wie Irreführung per Reduzierung von Frauen auf ihre Geschlechstmerkmale o.ä zu solchen Erfolg führen. Welcher das ist, wird ja wohl jeder selbst wissen.


    Zu meiner Meinung:
    Finde ich dumm, peinlich sowie verwerflich. Man verkauft sich selbst. Somit ist man nichts weiter als ein Objekt mit einem determiniertem Wert, welchen man konstant auffrischen muss, indem man seine Selbstachtung als auch Stolz verkauft. Überspitzt formuliert? Eventuell. Zutreffend? Wer weiß dies schon.


    Jedoch bekomme ich davon im Generellen nichts mit. Inzwischen sollte man wissen, wie man solchen Personen auf Youtube effektiv ausweichen kann. Und sei es alleine schon das Nicht-lesen von Kommentaren. Ich könnte mich dadurch täglich für unzählige Stunden auf Youtube stressfrei unterhalten lassen, jedoch ist mein Konsum nicht so groß. Man hat auch besseres zutun. Zwar traurig, dass man so aktiv dafür arbeiten muss, seine Ruhe vor den Deppen auf dieser Plattform zu haben aber man muss sich halt an Änderungen anpassen.


    Noch eine Anmerkung:
    Ich empfinde es als unsagbaren "Fail", dass du ein Video dazu gemacht hast. Das generiert für ihn ja im Endeffekt nochmehr Aufmerksamkeit. Auch schlechte Werbung ist Werbung, genauso wie negative Bewertungen bzw. Kommentare letzlich Bewertungen bzw. Kommentare sind. Damit sorgst du dafür, dass solche Leute ihre Reichweite erweitern und hilfst somit effektiv dieser Gruppe von Youtubern.


    Weiterhin hat es dir absolut nicht geholfen, dein dazu erstelltes Video hier zu teilen. Gerade im Kontext deines Startbeitrags wirkt das sehr heuchlerisch und wie ein Doppelstandard. Ich empfinde es zum Beispiel als beschäment, dass du diese Situation zu deinem Vorteil ausnutzen magst und dazu eben ein Video erstellt hast. Sympatisanten, welche solche Leute wie diesen sogenannten "Reney" ebenfalls nicht mögen, ziehst du damit ja quasi an. Viele wollen ja nichtmal zwei Minuten nachdenken. Demnach hast du, zumindestens mir gegenüber, keinen guten (Erst)Eindruck hinterlassen. Dahingehend kann ich dir auch keine Sympathie geben.


    Was besser gewesen wäre: deine, im Video genannte, Meinung rausschreiben und hier als Text verewigen. Das kommt dem Ziel eines Forums schon deutlich näher, wirkt deutlich weniger wie Eigenwerbung und hätte letzlich dafür gesorgt, dass du nicht wie der Teil von Youtubern wirkst, wegen welchen mitunter die Plattform zu dem geworden ist, was sie derzeit ist.


    Natürlich sind die, gegenüber dir, geäußerten Dinge letzlich nur Theorien bzw. Mutmaßungen meinerseits. Kann was heißen, muss es aber nicht.


    So, das soweit dazu.


    Sofern sich die Regeln nicht innerhalb der letzten 13 Monaten geändert haben sollten (bin da noch nicht so ganz firm), dürfte die Moderation das Video beizeiten auch wieder entfernen. Das aber nur nebenher.


    - Ich

    Danke, das habe ich nicht gewusst. Jetzt weiß ich es besser und werde diesen Begriff zukünftig vermeiden. Als Anime noch ganz neu waren, hat sich eigentlich jeder, den ich kannte und Anime mochte, als Otaku bezeichnet,


    So wie sich die jüngeren, faszinierten Minecraftspieler als wahre Gronkfans bezeichnet haben anfangs (und nur durch dieses Merkmal durfte man sich auch so nennen, ansonsten war man ja nur ein Heuchler etc.).


    Damit: Willkommen im Mainstream...


    Abseits davon sage ich es gerne nochmal:
    Full Metal Alchemist Brotherhood, nuff said. Bin ich der Einzige hier, der diesen Anime großartig findet?


    Best regards,
    Exorion

    Da ich den ganzen Rotz eh nur aus Spaß mache, interessiert mich das relativ wenig. Habe nie monetarisiert, habe es nie vor und bin auch in keinem Netzwerk womit dies problematisch werden würde. Ist für die Leute, die was verdienen, natürlich eine ganz gute Absicherung (auf rechtlicher Seite). Das die immerhin legalisiert 60% ihrer Einnahmen behalten dürfen ist sehr großzügig und da habe ich absolut kein Verständnis für Beschwerden oder Rumgeheule wie ach so böse doch [lexicon]Nintendo[/lexicon] ist.


    Die Absicherung ist auf der anderen Seite natürlich irgendwo auch eine dicke Einzäunung wenn es um die Projektvielfalt geht. Wenn ich das richtig verstanden habe, bezieht es sich nur auf [lexicon]Nintendo[/lexicon]-only-Channels. Demnach ist natürlich der Content in etwa so abwechslungsreich wie bei LooksLikeLink ;) Dies kann man auch komplett umdrehen (Channelinhaber meiden Nintendospiele aufgrund der Extrakosten). In diesem Fall würde für mich dieses Programm eh nicht in Frage kommen, selbst wenn ich eine deutlich größere Reichweite hätte.


    Die Liste wird wahrscheinlich noch erweitert. Wobei dies natürlich schon sehr eigenartig ist. Wieso nicht alle Spiele von ihnen in diese Bedingung packen? Natürlich nur, wo nicht noch irgendwelche Dritte Anteilnahme haben und es gar verweigern könnten. Eventuell wird die Zeit ja zeigen, wieso das so sporadisch gehandhabt wird.


    Best regards,
    Exorion

    Bei Tales of Symphonia würde ich aber, wenn du eine [lexicon]PS3[/lexicon] haben solltest, auf die Chronicles-Collection ausweichen, die es hierzulande inzwischen gibt. Da bekommst du die erweiterte PS2-Version plus den zweiten Teil (den ich...weniger gut finde. Aber hey, Content).


    Die [lexicon]PS3[/lexicon] Neuauflage unterliegt dem Original, muss ich persönlich sagen. Viel besser ist die Optik nicht, einige charmante Details verhunst und vorallem ist die Steuerung (im direkten Vergliech zur GC-Fassung) unterirdisch. Für sich genommen auch eher "naja". Zudem sind die GC-Fassung + 4 GC-Controller deutlich billiger, nur so als Randinfo ;) Und mit dem Nachfolger kann man auch Spaß haben...sofern man nicht zwingend alleine spielt.


    Best regards,
    Exorion

    An Knuckles stört mich weniger sein Design (ist halt so ein typisches Muscle-Brain-Design. Etwas langweilig, aber nicht wirklich schlecht), sondern mehr seine absolute Dummheit, die den aktuellen Versionen von Patrick Star, Homer Simpson und Peter Griffin in nichts mehr nachsteht.


    Nur das dort auch guter Humor durchkommen kann. Knuckles und co. sind der Inbegriff von schlechtem Humor, 1-Linern und so vielem mehr...

    Immer schlechter?
    Eine sehr minimalistische und überdramatisierte Sicht der Dinge.


    Es gab sowohl Höhen, als auch Tiefen. Sonic 06 war grottik, Shadow The Hedgehog war auch eher meh, Black Knight hätte super sein können und Lost Worlds hätte etwas mehr Tuning gebrauchen können. Aber dazwischen gab es doch gute Teile. Colours, Generations!!!, Rush + Rush Adventure (sehr zu empfehlen), Secret Rings sowie die Advanceableger. Unleashed war noch hinnembar und die CD-Teile gingen auch in Ordnung. Ich finde die Bilanz eigentlich ganz gut.


    Aber ja, die 2 neuen Teile sind echt nicht so super. Es ist eher für eine jüngere Gruppe, das merkt man vorallem an der Menge von 1-Linern, dummen Sprüchen, komischem Humor und dem doch eher dürftigem Tempo des Spiels. Ich persönlich sehe es auch als eher super schlecht, kann aber manch positive Dinge akzeptieren und sie auch nennen, ohne mich zu schämen.


    Best regards,
    Exorion

    [lexicon]Zelda[/lexicon]: Ocarina of Time


    Da muss ich aber deutlich widersprechen. Abseits davon, dass du von jedem Arsch in dieser Welt ca. 30 Mal gesagt kriegst, wie und wo du hinzugehen hast, wird dir ebenso für jedes verdammte Item immer wieder dasselbe gesagt. Wobei dieser Kritikpunkt "hauptsächlisch" bei NPCs und den Items in Truhen vorkommt. Ich meine klar: Ich finde meine 12te Bombe in einer Kiste Wie gut, dass mir das Spiel wieder dieselbe Textbox vorgibt damit ich es ja auch nicht vergesse.


    Navis Einwürfe waren ja nur optional von daher ist sie de facto absolut annehmbar gewesen. Und aus diesem Kritikpunkt wurde gleich ein Kritikspiel: Skyward Sword. Welches diese Krankheit übernommen und verschlimmert hat. Aber das ist eine andere Geschichte.


    @MrsLittletall
    Wie schonmal erwähnt würde ich für ein gutes Beispiel Neverwinter Knights 2 vorschieben. Intro ist optional, wird als passender und stimmiger Jahrmarkt verpackt und die Infos können nachgeschlagen werden. Zudem kann man für jeden Status und co. weitere Infos ganz einfach per Mausklick beschaffen.


    Best regards,
    Exorion

    Wir reden von der Oberwelt,


    Wie bitte willst du darauf kommen, an genau einer von den fühlt 1.000 Wänden im Spiel eine Bombe für den versteckten Herzcontainer zu legen?



    Ahh, das mit der Oberwelt. Hngh, wäre die Lokalisierung nicht so grottig, wären die Hinweise von den alten Männern des Rätsels Lösung. Da bei diesem Abschnitt aber versagt wurde und man ansonsten keine wirklichen Indikatoren hat....ja, der Kritikpunkt ist berechtigt.


    Ahh und btw:


    Ich glaube, du verstehst uns falsch. Wir reden von der Oberwelt, nicht von den Dungeons.


    Das ist gelogen. Würde man sich alleine den Text etwas genauer angucken, welchen ich von Jaffar zitiert habe, dürfte man sehr wohl sehen, dass er eher die Dungeons als die Oberwelt genannt hat, sowie Andere vor ihm. Hier wurde sowohl auf die Oberwelt als auch auf die Dungeons angespielt. Also habe ich es sehr wohl richtig verstanden, bin aber halt auf die Person eingegangen, welche die Dungeons thematisiert hat. Wollte das nur mal richtigstellen.


    Best regards,
    Exorion

    Stark begrenzt in dem Sinn, dass man im Verhältnis zur Anzahl, die man beim Trial&Error-Prinzip des ersten Teils benötigt, andauernd wieder losrennen müsste, um zu farmen. Blaue Gegner haben hierbei keine erhöhte Dropchance, sondern sind die einzigen Gegner, die überhaupt Bomben fallen lassen.
    Vor allem in den späteren Dungeons kann man ohne Lösung schnell an den Punkt kommen, ohne Bomben dazustehen. Man kann das sicherlich auf das Alter des Spiels zurückführen, aber aus heutiger Sicht ist das einfach schlechtes Design.


    Andererseits gab es in den meißten Dungeons, wo Bomben recht wichtig waren, mind. 1-2 Räume, wo man bei Beseitigung aller Gegner Bomben bekommen hat (und ein Stack sind ja schon 4 Bomben was definitiv reicht). Zudem lagen manche von denen einfach wo rum, womit man sie aufsammeln konnte. Ich zumindestens hatte nie Bombenmangel. Wie es gesagt wurde: Durch das Design kann man gut (oftmals) genug abschätzen, wo eine Bombe sinnvoll ist und mit der Karte wird dies zudem so oder so stark vereinfacht. Auch sind viele dieser Wege nichtmal nötig. Wenn man zuerst alle erdenklichen Räume abgeht und dann sich mal 1min Zeit nimmt um zu überlegen, kann man relativ problemlos durchkommen.


    Und ja, ich betrachte dieses Statement als recht wahr da ich es ja sowohl als Jüngling als auch vor etwa 1 Monat (ohne Anleitung, wohlgemerkt) geschafft habe (und nein, ich bin keiner der Maniacs der sich bei diesem Spiel alles von allem gemerkt hat). Für seine Zeit war das sogar ein akzeptables Design, hundert mal besser als [lexicon]NES[/lexicon]-[lexicon]Metroid[/lexicon].


    Best regards,
    Exorion

    @GrandFiredust
    Es gibt immer Ausßnahmen. Es gibt einige Spieler aus der "jüngeren/neueren" Generation, welche Spiele für mehr als nur die Präsentation und co. wertschätzen. So wie es auch Spieler aus der "älteren" Generation gibt, die für jeden Kleinmist ein 2-stündiges Tutorial mit ordentlich Michael Bay brauchen. Jedoch bin ich der Auffassung, dass diese Gruppen nunmal so gepolt sind, wie ich es gesagt habe. Natürlich kann ich mich auch irren...habe ja auch keine weltweite Statistik.


    Jedoch muss ich (nicht als Angriff o.ä. gemeint) deinen Post ein wenig in Einzelteilen bearbeiten. Ich respektiere natürlich deine eigene Meinung und verfasse diesen Beitrag nicht als versuchte Meinungsänderung sondern nur als Präsentation meiner Gedanken bezüglich der von dir getätigten Aussagen:


    Zitat

    Und es ist mir vollkommen egal wie viel das Spiel gekostet hat!


    Sollte dir aber nicht gänzlich egal sein. Heutzutage kann man für sein Geld dennoch einen gewissen Standart erwarten. Mit den Möglichkeiten, die es heutzutage gibt sehe ich kein Argument dafür, Spiele rauszuhauen die irgendwelche schlimmen Krankheiten von vor 20 Jahren aufweisen. Es sei denn es sind Werke, welche bewusst ein Feeling von früheren Werken aufgreifen wollen (Makerspiele welche alle als direkte Fortsetzung zu [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] 1 angesehen werden können, als Beispiel).


    Zitat

    Wenn ich es mir hole möchte ich es auch selber spielen und es nicht in 3 Stunden mit [lexicon]Komplettlösung[/lexicon] durch haben


    Gegen Komplettlösungen (also die tollen Hefte, die es damals noch gab. Kann man auch Spieleberater nennen) spricht nichts. Ihr Konsum ist freiwillig und muss vom Spieler nicht berücksichtigt werden. Interne Tutorials und co. sind das Schlimme, da deren Erscheinen oftmals nicht optional ist und den Spieler unweigerlich an die Hand nehmen (Texteinblendungen, Symbolik, Scriptkorridore oder sogar Monologe/Dialoge von Charakteren).


    Zitat

    Da liegt doch erst der Reiz in Spielen, wenn man mal irgendwo nicht weiterkommt.


    Seeeeeehr Situationsabhängig. Ich würde es weniger "reizvoll" finden, wenn ich an einer Stelle für 12 Jahre festhänge, weil die Lösung nicht ersichtlich ist oder es sogar aufgrund eines (mir unbekannten) internen Fehlers garnicht möglich ist. Ein Spiel sollte definitiv einen stringenten Ablauf haben. Anspruchsvolle Kopfnüsse sind für sich genommen mehr als ok. Und bei solchen Stellen wären optionale Lösungsberater auch nichts schlechtes. Jedoch sollte man sich schon dahinter klemmen können und sich seinen Lösungsweg selbst erarbeiten.


    Zitat

    Ich hab so das Gefühl, dass sich diese Gamergemeinschaft immer mehr aufspaltet in Leute die wirklich ein Spiel genießen wollen und auf Story
    wertlegen, und in die, die einfach nur die meisten Kills bei [lexicon]CoD[/lexicon] und Counter-Strike haben wollen....


    Subjektives Empfinden, finde ich aber nicht so gut präsentiert. Ich zum Beispiel lege den größten Wert auf Gameplay. Gute Storys kann man sich notfalls angucken und nehmen sich nicht viel von Filmen und Büchern. Dort wird der festgelegte Fortschritt ebenso vom Zuschauer beeinflusst. Wie schnell schafft er in Spielen die Aufgaben? Wie schnell kann er das Buch lesen? Bleibt er dauerhaft am Fernseher oder schaltet er irgendwann ab? Bei Spielen kann man zumindestens durchs Gameplay alles selbst erreichen, was dann den Unterschied darstellt. Ein Spiel mit der besten Story der Geschichte könnte mich nicht festhalten bzw. deren Wert kompensieren, wenn das Gameplay mehr als nur (lieb ausgedrückt) unterirdisch wäre.


    Außerdem kann man diese Killserien (von dir jetzt auf [lexicon]CoD[/lexicon] und CS bezogen) auch genießen. Dagegen spricht an und für sich auch nichts (es sei denn dieses Gefühl beruht darauf, Menschen wirklich mal töten zu können...dann ist es eher...naaaaaja). Bei solchen Spielen (und vielen Anderen) herrscht eben ein Wettbewerb. Es kann eben nur einen Sieger in solch einer Partie geben. Das Gefühl von Sieg und Erfolg zu genießen ist nicht verwerflich. Anderes Beispiel wäre da die [lexicon]SSB[/lexicon]-Reihe. Selbiges Prinzip. Du musst in einem Wettbewerb gegen andere Spieler beweisen, dass du der talentierteste bist. Nur hier ist der Anspruch bzw. das Gameplay wesentlich besser und komplexer ausgearbeitet als bei Call of 20JahreEinheitsbreiMitDemselbemMinimalismus.


    Die Gamergemeinschaft so aufzuteilen ist (meiner Meinung nach) Humbug. Man kann das nicht auf zwei unterschiedliche Aspekte wie diese festnageln. Da kann man zwischen Alter, Anspruch, Präferenzen, Entwickler, Genre und dem Spiel sowie dessen Umsetzung unterscheiden, was dann zu mehreren Vergleichen führen würde, welche ich nicht ausarbeiten mag. Und es gibt definitiv noch vielmehr Faktoren, die man für sowas berücksichtigen muss.


    Wenn es um einen zentralen Punkt bzw. um ein zentrales Thema geht, welches nicht direkt im Spiel ist bzw. nicht selbst erarbeitet werden muss sondern ein Empfinden auslösen soll (zum Beispiel Bequemlichkeit), kann man dies wesentlich einfacher ausarbeiten, zuordnen und beurteilen.


    So, meine relativ kurzgefasste Antwort zu deinem Post.
    Have a nice day.


    Best regards,
    Exorion

    Ich vertrete nicht die Ansicht, dass hier nur eine Seite das schwarze Schaf bildet. An der Entwicklung der Spiele sind sowohl die Gamer als auch die Entwickler beteiligt.


    Fangen wir mit den Tutorials an:
    Sind entweder Fluch oder Segen. In einigen Genres sollten diese kaum bis garnicht vorhanden sein und wenn, dann nur um in Präsentationsbeispielen genutzt zu werden oder auch nur am Anfang aufgezeigt zu werden, dafür mit etwas mehr Zeit und Sorgfältigkeit. Da würden für mich jetzt Genres wie Shooter, Hack 'n Slay und Simulationen reinfallen, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Natürlich kann es Außnahmen in diesen Genres geben aber ich gehe mal von dem Großanteil aus.


    Andere Genres bzw. Spielereihen bzw. Spielsysteme könnte ich mir in manchen Aspekten nicht ohne ein Tutorial für Neulinge vorstellen. Da gehören ganz klar die Spiele von ADAD (Advanced Dungeons and Dragons) rein. Es gibt soviele Werte, Fähigkeiten, Eigenschaften und tritratralala wo man als Neuling den Überblick verlieren kann. Neverwinter Knights 2 hat dies sehr gut gelöst. Wieso und weshalb werde ich in die nächsten Sektion anbringen.


    Natürlich kommt es auch darauf an, wie dieses aufgezogen wird. Als normale Bildschirmeinblendungen sind sie unschön, lieblos und ziehen den Spieler aus dem Geschehen raus. Ganz klar der falsche Weg, damit umzugehen. Wenn man es bei einfachen Tutorials bzw. Einblendungen belassen mag, sollte es zum Spiel passen, gut in die Atmosphäre integriert sein oder aber mit einem besonderem Merkmal (klassisches Beispiel wäre Humor) umgesetzt werden. Da ist ein Spiel wie Castle Crashers ein sehr gutes Beispiel. Kurze Einblendungen, nett bzw. stimmig eingefügt und mit einer kleinen Prise Humor. Auch dessen Tutorial ist nett gemacht. Und solche Einblendungen sollten sowohl einmalig sein als auch (notfalls) per Glossar o.ä abgerufen werden können, sofern der Spieler dies benötigt und/oder erwünscht.


    Tutorials als Start- oder Sinnabschnitte für Features oder Grundgameplay sind immer so eine Sache. Hier kommt es auch wieder auf den Tiefgang und die Komplexität des Spiels an. Dennoch gelten hierfür 3 Dinge:


    1) Es sollte charmant, sinnvoll und ansprechend in das Spiel implementiert werden.
    2) Es sollte dir nicht alles vorkauen, verständlich genug sein und genug Freiraum zum Testen lassen.
    3) Es sollte IMMER!!! überspringbar sein.
    (4)) Die gelernten Infos sollten ebenfalls per Glossar o.ä. einsehbar sein.


    Um ein Paradebeispiel für solch ein Tutorial mal zu nennen, möchte ich auf Neverwinter Knights 2 hinweisen. Das Tutorial am Anfang wird als ein einladender Jahrmarkt aufgezogen, wo der Spieler sich zur Welt und einigen Grundlagen des Gameplays und den Mechaniken sowohl erkundigen als auch dieses gelernte Wissen ausprobieren/üben kann. Hinzu kommt, dass das Spiel dank der Vielfältigkeit seiner Recoursen genug Freiraum lässt, um mit Dingen wie Skills, Waffen, Klassen (und Mischklassen), Attributen und vielem mehr sowohl einzeln als auch untereinander verkettet üben zu können, da das Spiel dir nicht zu all diesen Dingen alles sagt und manches sogar garnicht beleuchtet. Dennoch hat man immer die Möglichkeit, zu diesen Dingen Infos zu nutzen, wenn man es denn nötig hat. Und letzlich lässt sich das gesamte Tutorial überspringen, was für jedes Spiel ein Segen ist (auch wenn ich sagen muss, dass ich dieses Tutorial sehr gerne spiele, now that's something).


    Die Bequemlichkeit der Spieler:
    Dies kann/sollte man nicht ganz auf den Sammelterm "Gamer" abwälzen. Klar, es trifft auf einige zu aber es gibt mehr als genug Personen, die nicht darunter fallen und sich somit marginal angegriffen fühlen (so wie ich). Man muss bei dieser Frage aber klar definieren, von welcher Zeit wir reden.


    Damals, also wirklich damals wo Videospiele sich erst als Massenmedium integriert haben, hatten wir nunmal begrenzte Möglichkeiten. Die Konsolen waren noch nicht stark genug, um bei jedem Spiel alles zu beleuchten und massig viel Tutorial anzubringen. Deswegen sind viele der Urgesteine von der Story auch eher mager da der Fokus damals ganz klar auf dem Gameplay [lexicon]lag[/lexicon]. Spieleberater gab es noch nicht so wirklich und das Internet war zu dieser Zeit entweder nicht weit verbreitet oder aber nicht für die Dauerbenutzung ausgelegt (wer erinnert sich noch alles an die Zeit, wo man nur so 1 Stunde an den Fernseher / Rechner randurfte. Man, da fühlt man sich wieder alt~).


    Aufgrund dieser Ausgangssituation mussten die Spieler sich anderweitig aushelfen. Wenn man Glück hatte kannte man jemanden, der sich ebenfalls mit demselben Spiel befasste und dir entweder ganz helfen konnte oder man aber zumindestens schonmal zu Zweit an der Lösung des Problems arbeiten konnte. Wenn nicht, musste man Eigenschaften wie Ehrgeiz, Starrsinn und ein gutes Maß an logischem Denken aufbringen, sofern man die epochale Queste siegreich abschließen wollte.


    Auch waren zu dieser Zeit die Spieler noch wesentlich dankbarer und nicht so verpöhnt, wie es einige Heutzutage sind. Spiele haben damals ein Vermögen gekostet und auch wenn es sehr schwer oder eher durchschnittlich war, hatte man dieses Geschenk noch respektiert und es wieder und wieder gespielt. Eben mal sich ein anderes von 300 Spielen auszusuchen war da nicht wirklich der Standart.


    Aber wie ist es denn nun in der heutigen Zeit?
    Die Spieleberater wurden größtenteils abgeschafft, da die Konsolen inzwischen genug Leistung haben, um Tutorials und co. ins Spiel miteinzubeziehen, was natürlich Kosten spart. Zudem haben wir nun das Internet womit man sich relativ bequem eine [lexicon]Komplettlösung[/lexicon]/Guides/whatever raussuchen kann oder aber über Onlineportale bzw. Foren sich von einer Vielzahl von Gleichgesinnten Infos, Tipps und Tricks holen kann. Und notfalls legt man das Spiel weg und nimmt eines seiner 3milliarden Spiele. Man braucht ja heutzutage kaum noch physische Medien sondern kann all diese Faktoren / Bereiche durch einen PC mit ausreichender Leistung und Internetzugang lösen.


    Deswegen ist es von vielen Spielern einfach nichtmehr erforderlich, selbst an der Lösung zu arbeiten. Man muss sich nicht alles selbst beibringen, Dinge herausfinden und und und....da es inzwischen genug Möglichkeiten gibt, alles gelehrt zu bekommen...einfach und schnell. Wieso sollte sich ein Lausebub junger Jahre von den Erstlingswerken der DAD-Reihe bis zu den neuesten Ablegern durchkämpfen? Die Neueren sind mehr auf Komfort ausgelegt, man kann diese Urgesteine nichtmehr für das wertschätzen, was sie eingeführt haben da vieles davon Standart geworden ist und man kann sich auch nicht mit dem Gedanken indentifizieren, solche Spiele aus einer früheren Zeit so zu spielen, wie es damals war. Nein, da mag man doch lieber den Luxus bebehalten, welche viele Mainstreamreihen bzw. -spiele mit sich bringen.


    Einerseits verstehe ich diesen Gedanken. Ich meine würdet ihr bei anderen Hobbies oder gar Berufen einiges so machen bzw. lernen, wie es noch vor Jahrhunderten Gang und Gebe war? Ich denke nicht. An dem Wunsch nach Bequemlichkeit ist ansich nichts falsch. Jedoch es vollends zu erwarten und immer seine eigene Faulheit mit Argumenten abzustreiten, die aussagen, dass es heutzutage sein muss und ansonsten immer schlecht ist und man als Kunde bestimmt, was man mag und was nicht und das alles so sein soll, wie das Eigene-Ich sich das wünscht ist die Einstellung, die ich schlimm finde. Gerade da auch ich aus der früheren Zeit stamme, missfällt mir diese Haltung da ich auf das stolz sein kann, was ich und allein ich damals immer leisten musste und auch geschafft habe. Die Belohnung war die Lösung bzw. der Lösungsweg des Problems, nicht irgendein spielinterner Gegenstand, Archievements oder super-flashy-Cutszenes in Full-HD+++++++.


    So, genug zu der Gamerseite. Jetzt kommen wir mal zu den Entwicklern.
    Hier kann man eigentlich vieles übernehmen. Andere Zeiten geben mehr bzw. mehr Möglichkeiten. Mit dem Fortschritt gibt es neue Wege und Ideen, die realisiert werden können. Und dank dem Internet ist die Resonanz auf Spiele sehr schnell und (relativ) akkurat einsehbar. Man kann sich eher auf den Großteil anpassen. Aufgrunddessen hat sich der Mainstream gebildet. Der Anteil der Gamergesellschaft, welche als Gruppe insgesamt lauter brüllt.


    Aber wieso? Man muss da leider sagen, dass nunmal Geld und treue Kunden sehr wichtig sind. Ohne diese können die Entwickler einpacken. Deswegen wird man immer dem Strom folgen, welcher den meißten Profit einbringt. Daran ist generell nichts falsch. Ich denke wir alle arbeiten auch eher nach dem effizientesten Weg, welcher uns am ehesten was einbringt. Wenn jedoch Firmen nur Müll immer und immer wieder zu hohen Preisen raushauen, verstehe ich den Einwand von "Geldgeil" bzw. Faulheit aufgrund von sicherer Bequemlichkeit (ich muss da in die Richtung einer gewissen Gruppe mit zwei Buchstaben hinlurren).


    Es gibt dennoch einige, die auch neue Dinge ausprobieren und Experimente eingehen. Von den "Großen" wäre dies am ehesten noch [lexicon]Nintendo[/lexicon], wenn ich dies mal so sagen darf. Die Konsolen probieren immer viel neues und treiben auch die Industrie voran. Ich meine die Marktwirtschaft boomt dadurch auch bei den anderen Firmen, wenn man solche Konzepte dann einfach neu rausbringen kann, auch wenn man keine guten Ideen dafür hat (mit besten Grüßen an Kinect). Manchmal geht sowas auch auf. Ich meine die [lexicon]Wii[/lexicon] hat sich nun insgesamt mehr als gut verkauft von der dazugehörigen Generatioen.


    Nur ist sowas immer ein sehr gefährliches Geschäft. Der Start der WiiU ist Beweis genug. Auch kann man dies bei vielen Spielen, Spielreihen und Konzepten einwerfen. Es gibt genug Verteter, welche letzlich floppten und damit einigen Entwicklern den Ruin brachten. Wenn man als Entwickler eine mehr als sichere Stellung hat, kann man viel eher was ausprobieren. Jedoch wird man immer dem Erfolgsstrom folgen, damit man noch genug Halt hat, egal wie qualitativ gut dieser auch sein mag ([lexicon]Call of Duty[/lexicon] - absoluter Rotz aber es bringt dennoch genug ein. Zwar ein mir unsympatisches Beispiel aber es ist ein guter Repräsentant dafür).


    Und da haben wir natürlich noch die Indiespiele. Eine nette Randgruppe, welche uns viele einzigartige und liebenswerte Spiele brachten. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass es "eher" eine Nischenspalte ist und von dem Erfolg des Spiels bei sehr vielen der Indieentwickler nicht soviel abhängt. Dieser Teilbereich kann sich vielmehr leisten, da auch die Interaktion mit potenziellen Kunden leichter realisierbar ist. Wenn die Kunden Dinge für eine bessere Bequemlichkeit brauchen, kann man es besser und direkter umsetzen.


    Was lässt sich nun zusammenfassend sagen?
    Man kann nicht alle bedienen, so einfach ist das. Aufgrund der Lebensspanne von Menschen im direktem Vergleich zu der recht rasanten Entwicklung der Spieleindustrie haben sich nunmal einige große und bedeutsame Gruppen gebildet. Die alten Hasen brauchen keinen Babysitter sondern sind mehr als selbstständig genug, um sich durch Spiele kämpfen zu können, sofern es nicht auf unfaire Probleme o.ä. basiert.


    Hingegen sind die neuen und (oftmals) jungen Spieler nunmal in wesentlich höheren Komfortstandarts aufgewachsen. Sie brauchen oftmals eine helfende Hand und haben noch nicht eine gut entwickelte Selbstständigkeit, wenn es darum geht, Probleme (nicht nur aber beispielsweise) in Spielen zu lösen. Sie möchten sich dafür auch nichtmehr die Zeit nehmen und wollen gleich zufrieden gestellt werden. Nicht ganz verwunderlich wenn man bedenkt, dass sie inwzischen auf mehr als genug Alternativen zugreifen können.


    Diese Standartisierung der Bequemlichkeit in Spielen wird noch lange erhalten bleiben und (wahrscheinlich) auch niemehr gehen. Es wird viele Entwickler geben, die die neuere Zielgruppe nicht verschrecken wollen, da diese nunmal (bei richtiger Fütterung mit Einheitsbrei) absolut treu bleiben. Es wird aber auch noch genug Entwickler geben, die sich vom Mainstream abheben und Spiele rausbringen werden, welche den Spieler auf guter Ebene fordern und von ihm mehr verlangen als nur Einblendungen von Tastenbefehlen zu befolgen.


    Best regards,
    Exorion


    Kennt noch wer den "Besten Kanal von YouTube"? Das war jemand mit einem Kanalbild von Gus aus Street Fighter, der systematisch alle Kanäle aufs übelste Beleidigt hat.


    Ohh mann, das ich mal wen treffe, der mit diesem Typen zutun hatte. Da merkt man mal, wie alt man inzwischen geworden ist. Uhm also wenn du Erfolg willst, dann klick dich durch die Abos von nem größeren Youtuber, schreibe denselben Copy-Paste Text an deren Kanalwand (was dezentes) und sei weiblich. Pardon aber so schaffen es viele Kanäle, schnell zu steigen (no offence) ;)


    Ansonsten joah SEO (oder hieß des SOE?), Titten auf dem Thumbnail, viele Wörter des Titels mit Caps, Irreführung, Doppeldeutigkeit ahh und mach am besten solche Pseudo-Comedyvideos und orientiere dich mit deinem Stil zu 120% an jeden, der das macht...weil dann haben die Leute ja nochmehr Kontent davon und müssen sich ja nur freuen~


    Best regards,
    Exorion