*knabbert traurig an seiner MILKA-Tafel weiter.* ![]()
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Beiträge von Peacemaker zockt
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Julien hat gesagt, ich bin fett

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Oder eine gepellte Ziege.
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... während ein Gürteltier außen knackig und innen soft ist.

Mir wurde vorhin im Stream auch schon vorgeschlagen, ich könnte ja eine Karriere als Gürteltier anstreben, nachdem ich bei Gothic II einen Gürtel als Questbelohnung gekriegt habe.

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*rennt mit TUC-Keksen Julien hinterher*
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Meersalz mit Pfeffer? Auf Chips oder allgemein so zum Naschen? Meinst du die hier?
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Genau sowas. Oder auch auf TUCs, aber die gibt es hier nur zwischendurch mal. In Holland gehören die glaube ich zum Standard-Sortiment.
Am besten beim Schuhmacher direkt um die Ecke
Jaja, der gute Michael...
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Hot Chili finde ich die besten, Meersalz ist ein bisschen langweilig und Schwarzer Pfeffer schmeckt wirklich nur nach Pfeffer.
Ich mag Meersalz mit Pfeffer am liebsten.
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Der will mich immer abfüllen.
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Anmachen? Sexuelle Belästigung gegenüber Essen ist nicht schön

Wenn ich das mache, gefällt das dem Essen.
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Ich glaube, ich gehe mal fix duschen und mache mich dann mal an mein Abendessen.
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Mond, Mond, ja, ja.
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Hier hagelt es.
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Dann geht's aber um die Wurst...
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Torsten klingt aber nicht sehr orientalisch.
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TD2
Tomb Draider 2?
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Pfff... Konsolen

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"wer vor allem mit urheberrechtlichem Material Geld verdient, hat keine Existenzberechtigung"
Wie zum Beispiel die GEMA oder Urheberrechtsverlage
Ist ja nicht deren Eigenkreation, die die vermarkten 
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Ich habe gestern von Jens Geier auch noch eine Antwort auf meine Email gekriegt, dass die SPD zwar auch gegen Artikel 13 ist, aber das Gesamtpaket der Urheberrechtsreform bewerten müsse und sich dann in den nächsten Wochen entscheiden würde. Ich kann ja meine Email hier nochmal anhängen:
Zitat von Peacemaker zocktAlles anzeigenich schreibe Ihnen diese Email, da ich mir wünsche, dass Sie bei der finalen Abstimmung im Parlament März/April gegen die geplante Urheberrechtsreform stimmen werden. In der aktuellen Form des Entwurfs mache ich mir Sorgen, dass die Reform großen Schaden im Internet anrichten wird. Hauptsächlich geht es mir um die Regelungen in Artikel 13, jedoch will ich auch noch kurz auf Artikel 11 zu sprechen kommen.
Laut Artikel 11 sollen zukünftig die Plattformen Beträge an Zeitschriften zahlen, wenn für Links auf die Beiträge Teile des Artikels oder Bilder aus dem Artikel auf einer anderen Internetseite verwendet werden. Ich sehe das so, dass sich damit der Zeitschriften ins eigene Fleisch schneiden. Sollten in Zukunft auf Seiten wie Google oder Facebook und Twitter nur noch die Überschriften des Artikels mit dem Link zu erkennen sein, schätze ich, dass die Aufrufe (stark) nachlassen werden, da die Benutzer sich so ein deutlich schlechteres Bild davon machen können, was sie hinter dem Link erwartet. Dass große Plattformen wie zum Beispiel Google Geld dafür bezahlen, dass die Links zu Zeitungsartikeln in ihrer Suchmaschine attraktiver dargestellt werden, als einfach nur die Überschrift mit Link, kann ich mir nicht vorstellen. Google News soll dann sogar eingestellt werden, wenn ich das richtig gelesen hatte.
Nun aber zu Artikel 13 und den Problemen, die ich mit diesen Regelungen sehe. Als erstes die Upload-Filter. Auch wenn dieses Wort in der kompletten Reform vermieden wird, ist es mit den riesigen Datenmengen, die pro Minute auf verschiedenen Plattformen hochgeladen werden, unmöglich, diese manuell auf Urheberrechtsverstöße zu prüfen. Daher muss ein automatisierter Algorithmus eingesetzt werden. Und ob man den jetzt Upload-Filter oder irgendwie anders nennt, das Prinzip bleibt immer das gleiche. Und dieses Prinzip wurde von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag sogar noch abgelehnt.
Youtube hat mittlerweile so ein System, das alle hochgeladenen Videos auf Urheberrechtsverstöße scannt, ihr Content-ID-System. Und selbst dieses System ist noch lange nicht ausgereift. Unberechtigte Ansprüche zu stellen, ist scheinbar kein großes Hindernis, wie ich an meinem eigenen Youtube-Kanal immer wieder feststellen muss. Diese sogenannten Fake-Claims treten immer wieder mal auf von Kanälen, die angeblich Rechte an dem im Video verwendeten Material hätten. Dann liegt es allerdings an dem Uploader, dass dieser beweisen muss, dass der Anspruch ungerechtfertigt ist. Statt nur die Ansprüche überhaupt erst durchzulassen, die Youtube gegenüber bewiesen haben, dass sie tatsächlich die Rechte an dem beanspruchten Material haben.
Ein weiteres Problem ist, dass – egal wie lange das beanspruchte Material im Verhältnis zum erstellten Video ist – alle Werbeeinnahmen an denjenigen gehen, der den Anspruch gestellt hat und es nicht prozentual abgeglichen wird. Wenn nun beispielsweise bei einem Video über dreißig Minuten ein Lied von drei Minuten, das beispielsweise zur Untermalung verwendet wurde, durch das Content-ID-System erkannt wurde, gehen alle Werbeeinnahmen an den Antragssteller. Statt eben nur 10 Prozent, da nur 10 Prozent des Videos urheberrechtlich geschütztes Material beinhalten.
Und auch das System von Youtube schafft es nicht, Urheberrechtsverletzungen von Zitaten, Parodien oder Reviews zu unterscheiden. Einer künstlichen Intelligenz ist es bisher noch nicht möglich, die dafür nötigen Zusammenhänge zu erkennen. Und die Reform besagt, dass man natürlich weiterhin das Recht auf Zitate, Parodien und Reviews hat. Meiner Meinung nach kann das aber nicht garantiert werden, wenn man auf einen Algorithmus setzt.
Livestreams werden mit den Filter-Algorithmen unmöglich werden. Da dort das Video quasi live (mit ein paar Sekunden Verzögerung) beim Zuschauer ankommt, bleibt dort keine Zeit für einen Einspruch. Sollte der Livestream aufgrund eines angeblichen Urheberrechtsverstoßes gesperrt werden, braucht es einige Stunden oder Tage, bis der Einspruch, der erhoben wurde, geprüft ist. Und damit ist dann, selbst wenn es sich als falscher Anspruch herausstellen sollte, der „live“-Aspekt des Videos nicht mehr vorhanden, wenn es nach einigen Tagen wieder freigeschaltet wird.
Kommen wir nun zum Missbrauch des Upload-Filters. Meiner Meinung nach kann man das am Beispiel einer Filmkritik ganz gut darstellen. Jemand äußert sich berechtigterweise negativ über einen Film, das Video wird aber aufgrund vorhandener Filmszenen in dem Video von dem Filter erkannt und von dem Rechteinhaber gesperrt. Obwohl das Video nun dem Zitatrecht unterliegt, kann der Rechteinhaber es gesperrt lassen, da sich in dem Video nicht positiv über den Film geäußert wurde. Auch zu diesem Thema gibt es auf Youtube schon mehrere Fälle, wo durch das Sperren des Videos versucht wurde, schlechte Kritiken zu zensieren. Mit den nun notwendigen Upload-Filtern würde diese Möglichkeit zur Zensur deutlich vereinfacht werden, da das Video gar nicht erst veröffentlicht werden könnte.Wenn die Urheberrechtsreform vor hatte, die großen Plattformen wie Google ihrer finanziellen Mittel oder „Narrenfreiheit“ zu entziehen, sind die angedachten Filter-Algorithmen wahrscheinlich genau der falsche Weg. Youtube hat jetzt schon ein Filtersystem, das für die Entwicklung im dreistelligen Millionenbereich gekostet hat. Einen Betrag, den sich die wenigsten Plattformen leisten können. Dann gäbe es noch die Möglichkeit, die Software von Google käuflich zu erwerben, was natürlich genau den gegenteiligen Effekt hätte. Google würde so durch die nötigen Upload-Filter sogar noch mehr Umsatz generieren.
Kleinere oder mittlere Plattformen würden über lange Zeit entweder wegfallen, da sie sich die nötigen Filter nicht leisten können, oder gezwungen sein, bei Google Filter-Software einzukaufen. In der Reform werden zwar Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind, von den Regelungen ausgenommen, aber nicht jedes Unternehmen wirft nach drei Jahren genug Gewinn ab, um die Entwicklung oder den Erwerb der nötigen Filtertechnik finanzieren zu können.
Weiterhin gibt es keine genaue Definition, was als „bestmöglicher Versuch“, die nötigen Lizenzen zu bekommen, zu verstehen ist. Es ist unmöglich zu erwarten, dass Youtube alle Lizenzen der Welt kauft, um sich gegen alle möglichen Uploads abzusichern. Oder sie müssten die Content-Creator stark einschränken, was deren Uploads angeht, um Urheberrechtsverstöße zu vermeiden. Denn nach der neuen Reform ist Youtube auf einmal ja mitverantwortlich, für das, was die Benutzer auf der Plattform hochladen. Das Problem beschränkt sich nun auch nicht nur auf Youtube, Facebook oder Twitter. Auch andere Plattformen, wie DeviantArt, die auf das Hochladen von (künstlerischen) Bildern aufbauen, müssten sich durch (alle) Lizenzen absichern, da dort die Benutzer auch urheberrechtlich geschütztes Material hochladen könnten. Ebenso Foren, die den Benutzern die Möglichkeit geben, ein eigenes Profilbild hochzuladen.So wie ich die aktuelle Reform sehe, gibt es dort nur einen wirklichen Gewinner: die Urheberrechtsverlage, die diese Reform auch angestoßen und verteidigt haben. Sie können sich nun von großen „Internet-Kuchen“ ein ordentliches Stück abschneiden und daran mitverdienen. Allerdings wird der Gewinn dann nicht an die wirklichen Kreativen weitergeleitet, sondern in die eigene Tasche gesteckt, da die folgenden Artikel 12 und 14 bis 16, wo es um die Ausschüttung eben an die Urheber geht, für den finalen Entwurf nochmal stark abgeschwächt wurden.
Die Verlierer bei dieser Reform sind dann zu einigen Teilen die Plattformen, die nun neue und teilweise nicht zu erfüllende Auflagen erhalten, die Kreativen, die weniger Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Werke haben, wenn kleinere und mittlere Plattformen wegfallen und in großen Teilen die normalen Internetnutzer, die auf eine Menge Content verzichten müssen, da der nach dieser Reform nicht mehr (legal) umsetzbar ist.
Ich hoffe, dass Sie meine Sorgen und Argumente nachvollziehen können und daher bei der Abstimmung im Europaparlament gegen die geplante Urheberrechtsreform stimmen werden. Dass das Urheberrecht angepasst werden muss, bestreiten die wenigsten und niemand will verhindern, dass die Kreativen fair für ihre Werke bezahlt werden. Doch das ist aus den oben aufgeführten Gründen nicht in dieser Form und nicht zu diesem Preis möglich. Ich werde von Ihrer Abstimmung zu großen Teilen meine Entscheidung abhängig machen, wen ich bei der Wahl im Mai zum Europaparlament wählen werde. Danke für die Aufmerksamkeit und das Lesen dieser Email.
Mit freundlichen Grüßen
XXX, 50969 Köln
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