Ich habe kein Problem damit, wenn jemand negative Punkte im Spiel kommentiert und konstruktiv kritisiert - absolut nicht. Das regt mich eher noch dazu an, in den Kommentaren meinen Senf dazu abzugeben und mitzudiskutieren. Mehrere Folgen lang jedoch einen Hassausbruch angucken zu müssen, der mir keinen Mehrwert bietet, ausser jemanden beim eskalieren zuzuhören, das tu ich mir nicht an
Den Punkt möchte ich kurz mal aufgreifen.
Ich hab auch erwähnt, dass das konstante Niedermachen eines Spiel ein No Go für mich ist. Das ist mir bei Lookslikelinks Zelda Parallel Worlds LP so weit gegangen, dass ich es abgebrochen habe. Er hat den Hack nur noch niedergemacht. Das war keine konstruktive Kritik mehr, man hat gemerkt, dass er einfach keinen Bock mehr hatte. Als Zuschauer hatte ich darauf auch keinen Bock mehr, hab in die Kommentare geschrieben, was ich davon halte und den nächsten Part nicht mehr angesehen.
Nun bin ich selber in eine ähnliche Situation geraten... Ich hab das Spiel Earthbound Beginnings gespielt und hab einige Stellen gehabt, die ich schlicht und einfach unfair oder schlecht gemacht fand. Ich war teilweise auch echt angepisst vom Spiel. Aber ich hab dann eine Pause gemacht und tief durchgeatmet und als ich die Aufnahme wieder startete, habe ich erklärt, dass dieses Spiel leider sehr schlecht gealtert ist und mir diese Stellen aus den von mir erklärten Gründen gerade keinen großen Spaß machen.
Als Fazit: Kritik ist absolut angebracht! Vor allem, wenn sie berechtigt ist und man als Zuschauer sagen kann: "Oh ja, er/sie hat einen Punkt." Was aber als Zuschauer kaum tragbar ist, wenn jemand das Spiel einfach nur noch schlecht macht oder man stark merkt, wie wenig Spaß er/sie selber noch an der Sache hat. (Mann, wir brauchen mal geschlechtsneutrale Pronomen im Deutschen...)