Beiträge von Mett

    Hallo zusammen,


    meine Frage ist eigentlich kurz und schmerzlos:


    Wenn man von dem HDMI-Ausgang der LGX absieht, was sind die Unterschiede der beiden Kästchen auf die Videofähigkeiten bezogen? Aus den Datenblättern kann ich keine Unterschiede erkennen oder hab ich etwa Tomaten auf den Augen? 8)


    Sinn und Zweck ist, das Problem mit dem Hooking zu umgehen. Das Spielbild soll also in den selben Rechner zurückgespielt werden, um es dort per Software lossless zu kodieren. Der HDMI-Ausgang des LGX ist dabei nur nice to have, da ich das Spielbild einfach auf einen freien HDMI-Ausgang der Grafikkarte dupliziere und darüber abgreife. Das Bild kommt dann ja sowieso per USB in den Rechner.


    Das Forum hab ich schon auf Unterschiede hin abgeklopft, aber nichts gefunden. Wenn nichts weiter dagegen spricht, würde ich der LGX den Vorzug geben, denn man weiß ja nie, wozu man den HDMI-Ausgang nicht doch mal brauchen kann. Ne Konsole hab ich bislang nicht.


    Warum hast du bei MeGUIs Encode 2 Audiospuren? Das bringt dir nix, du musst sie zusammenmischen in eine einzelne Tonspur.


    Die hab ich einfach aus der Quelle übernommen. Dass das so nicht funktioniert, ist klar. Youtube kann ja eh nur eine Audiospur abspielen und selbst wenn man umschalten könnte...wobei das durchaus attraktiv wäre, um den Kommentar auszuschalten. :)


    Zitat

    Das Mikrofon kann in Mono aufgenommen werden.


    Nein. Aber zur Info: Das hängt mit den Gegebenheiten hier zusammen. Spur 1: in game sound. Soweit klar. Spur 2 ist deswegen in Stereo, weil Eingang 1 meines USB-Interfaces das Mikro ist und auf dem linken Kanal landet. Eingang 2 kommt aus dem Onboardsound, der den Mumble-Ton wiedergibt. So kann ich meine Stimme und den Mumble-Ton in zwei Monospuren trennen und so abmischen. Wahrscheinlich werde ich aber Spur 2 tatsächlich in Mono aufnehmen und über eine dritte Monospur dann direkt den Onboardsound mit Mumble (oder TS). Damit setze ich mich aber selbst außeinander, ist also nicht Gegenstand meiner hier gestellten Fragen.


    Zitat

    Du solltest bei DXTory einen anderen Codec wählen.


    H.264 in AVI Container ist sehr oft problematisch. Außerdem ist x264vfw nicht zum Aufnehmen geeignet. Da gibts performanteres, was Aufnahme betrifft.


    Da wird wahrscheinlich der Hund begraben sein. Auch wenn x264vwf schon auf Ultrafast und lossless steht, reicht die Performance nicht aus, 30 FPS zu kodieren. Der DXTory Codec macht mir aber zu große Dateien.


    Zitat

    MeGUI kann auch über FFMPEGSource (FFVideosource / FFAudioSource) decodieren. Dauert dann bloß 'nen bisschen länger wegen dem Indexieren.
    Wird aber deinen jetzigen Dateien helfen.
    Statt mit AVISource also mit FFVideoSource decodieren. Falls du den AVS Script Creator von MeGUI benutzt - nach öffnen des Video Inputs statt auf AVISource auf file indexer drücken, den idx job durchführen und dann landeste wieder zurück im avs script creator und kannst wie gewohnt fortfahren.


    Damit habe ich schon gearbeitet. AVISource oder DirectShowSource wird bei mir gar nicht angezeigt, sondern nur One Click Encoder und File Indexer. File Indexer hatte ich dann ausgewählt.

    Ich vermute mal dass du in deinem Avisynth skript so etwas stehen hast, wie AssumeFPS(30).


    Ne, genau das hatte ich nicht drin, da ich nur die Auflösung geändert hatte. Moment, stimmt nicht. Mit dem ChangeFPS-Parameter hatte ich es schon probiert.


    Zitat

    Schreib doch mal hin changeFPS(30). Alternativ, behalte AssumeFPS, und ergänze noch AssumeFPS(30, true)


    Das versuche ich mal. Danke!


    Edit: Ergebnis negativ...

    Hallo zusammen,


    ich habe mit DxTory ein Video aus Borderlands aufgenommen. Im Programm ist FPS 30 eingestellt. Während der Aufnahme ist die framerate allerding auch mal unter die 30 gegangen. Die Wiedergabe der Datei ist problemlos, in korrekter Geschwindigkeit und synchronem Ton.


    Nach der Kodierung durch MeGUI ist der Ton allerding synchron und das Bild läuft zu schnell ab.


    Die Originaldatei in MediaInfo liefert folgende Daten:



    Wenn ich das Video über Handbrake oder Avidemux komprimiere, passt alles zusammen. Diese Dateien haben aber noch den Zusatz "variable framerate" in der MediaInfo.


    Edit: Was mir gerade einfällt: Das Video hatte ich in MeGUI geschnitten. Ich enkodiere das Video gerade nochmal komplett in MeGUI und melde mich dann wieder.


    Edit2: Und fertig. Hier mal die MediaInfo-Ausgabe der Dateien aus Handbrake und MeGUI:



    Das kommt wirklich sehr stark auf die Inhalte an. Mit Fallout New Vegas war die Qualität auf Youtube irgendwie nie so berauschend - egal, welche CRF-Einstellung. Da gefallen mir deine Fallout-Videos fast etwas besser. Kann aber auch an der Umgebung im Spiel gelegen haben. Ich war an der frischen Luft und du hast dich ja immer unter der Erde rumgetrieben. Dagegen hat mir das mit CRF22 gerenderte MassEffect 2 Video sowohl in der 720p, als auch der 1080p Einstellung von Youtube ganz gut gefallen.


    Insgesamt kann ich bei beinahe identischen Einstellungen in Handbrake und MeGUI (wobei das schwierig ist, weil in MeGUI mehr Einstellungen zur Verfügung stehen) keinen sichtbaren Unterschied feststellen. Für den routionierten Anwender spielt es m.E. keine Rolle, welches der beiden Programme er verwendet. Allerdings hat MeGUI eine rudimentäre Schnittfunktion, aber wenn man die Videos sowieso in einem weiteren Programm schneidet...


    Und wie krieg ich jetzt die Kurve zurück zum Thema? Wahrscheinlich gar nicht. Aber mir haben beide Tutorials viel gebracht. Danke an maestrocool und De-M-oN.

    Jetzt habe ich auch etwas zum Thema beizutragen. Wird auch Zeit. :)


    Zuerst das Ausgangsmaterial: 1080p in h.264 lossless (x264vfw-Einstellung: single pass - lossless), 1 Minute lang. Dieses habe ich mit Handbrake mal direkt in 1080p-Material komprimiert und einmal in 720p umgewandelt. Beide Auflösung jeweils mit CRF 22, 21 (um zu sehen, wie sehr eine Stufe die Endgröße beeinflusst) und 19. Die entstandenen 6 Video habe ich auf Youtube hochgeladen, da dies der Zweck der Übung sein soll und ich sehen will, wie die unterschiedlichen Kompressionseinstellungen auf Youtube aussehen.Tja, was ich schonmal sagen kann ist, dass 22 und 19 in 720p beinahe gleich groß sind, wenn man sie wieder von Youtube runterlädt. Und im Vergleich sind die Unterschiede marginal. Was ist die Konsequenz? Die 19er Originaldatei ist 40MB groß, die 22er nur noch 27 MB. Das summiert sich bei ernsthaften Videolängen zu einem schönen Unterschied. Dafür, dass das Youtube-Reencoding beide Video qualitativ annähert, lohnt es sich nicht, für Youtube in CRF=19 zu enkodieren. Da scheint mir 22 locker zu reichen.


    Ich hab spaßeshalber auch mal die 22er und die 19er 1080p-Datei in 720p von Youtube runtergeladen und kann sagen, dass Youtube die Qualität wirklich deutlich verschlechtert und keine großen Unterschiede zu sehen sind. Zwischen den 22er und 19er 1080p-Youtube-Versionen, also Originalauflösung, sind die Unterschiede auch echt gering. Es lohnt sich also nicht, in CRF=19 zu kodieren. Youtube macht eh - ich übertreibe maßlos - Matsch draus. Immerhin sind die 19er Dateien 51% größer.

    Diese Problematik kann aber auch schon an VLC liegen, falls du den benutzt.

    Und da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen: Ich habe eben mal in 1080p kodiert (CRF=21) und VLC und MPC verglichen. Der MPC liefert ein wesentlich besseres Bild mit weniger Artefakten. 720p lässt sich erstmal nicht so gut beurteilen, weil MPC nicht so schön skaliert. Wobei man beim VLC auf 720p auch net so wirklich von schön reden kann... ;)


    Das fällt mir jetzt wieder ein: Ich hatte ein mit CRF=22 kodiertes 1080p-Video auf YouTube geladen und empfand die Darstellung in 720p eigentlich als sehr gut.

    Servus,


    ich finde übrigens nicht (um auf das OP Bezug zu nehmen), dass mit CRF=19 die beste Qualität rauskommt. Mit CRF=16 ist gerade bei Kanten an HUD-Elementen oder feinen Strukturen nochmal eine Steigerung der Quali zu erkennen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Codec-GUI ich verwendet habe. Das war bei MeGUI, Avidemux oder Handbrake immer das gleiche. Allerdings hatte ich die 1080p-Aufnahmen in 720p umgewandelt. Wenn die 1080 allerdings nicht verkleinert wurden, kam ich mit CRF=20 schon weiter. Ausgangsmaterial war immer H.264 lossless in 1080p.