Beiträge von GLaDOS

    Aber wer glaubt schon noch Publisherversprechen?

    Publisher sind blöde, geldgierige Arschlöcher, die Entwickler ausbeuten und gute Arbeit aufgrund von zu hohem Druck und zu viel Einmischen verhunzen. Aber zum Glück ist Ubisoft nicht Publisher von Ghost Recon, sondern Entwickler, also sind sie an dem Kram, den sie in der Ghost Recon Reihe abliefern zu 100% selbst schuld. :)

    Das Problem ist, dass die meisten Content Creator auf YouTube nicht verstehen, was "Kinder Content" ist und was "General Audience" bedeutet.


    Ich schnapp mir mal den Satz aus dem Zitat: "My audience is adults, kids, and even elderly."


    Ja, aber was ist die Target Audience? Die Target Audience für Call of Duty ist nicht "Kinder", nur weil es Kinder spielen. Es wird nicht vermarktet für Kinder, es wird keine Werbung gezeigt an Orten, die für Kinder "sicher" sein sollen (wie vor Kinofilmen mit PG-13 und niedriger oder im Kinderfernsehen) und es hat keinerlei Inhalte, die Kinder ansprechen sollen. Wenn Kinder das Spiel jetzt kaufen und spielen, ist das ein Fehler der Eltern, nicht der Entwickler. Ich hab selbst schon an mehreren Entwicklungen von Mobile Games teilgehabt, die Videowerbung schalten können (aus welchem Grund auch immer). Da musste man immer angeben, ob es sich an Zuschauer für bis PG-13 richtet, oder nicht. Keins der Spiele war so, dass man es nicht auch einem 10 Jährigen geben könnte, also völlig harmlos. Aber die Spiele waren nicht für diese Art von Zuschauer gedacht. Dementsprechend haben wir beim Einreichen im Google Play und Apple App Store auch den Haken bei "Richtet sich an Nutzer die 13 oder jünger sind" nicht gesetzt. Das war's für uns. Auch so ne Bibi oder so ein Gronkh (die beide Zuschauer haben, die unter 14 sind), machen nicht zwingend Videos für Kinder. Sie würden (und wollen) vermutlich nicht auf YouTube Kids gezeigt werden, und das ist auch okay.


    Außerdem sollten die ganzen heulenden YouTuber mal schauen, wer wirklich ihre Zuschauerschaft ausmacht. Es gibt Kids (<13), Teens (<20) und alles darüber ist Adults. Kids machen nicht annährend so viel aus, wie immer geglaubt wird und für YouTube sind sie auch nicht annährend so Werberelevant, wie Teenager. Normalerweise sind die Eltern als Zielgruppe relevanter, als die Kinder, weil die das Geld ausgeben. Daher ist targeting auch noch nicht so wichtig. Und selbst wenn: Es wurde noch keiner von YouTube verbannt, weil er 11 oder 12 war. YouTube ist, was die Age restrictions angeht, sehr... kulant.
    Ein Mario wird nicht als "Kids" geflaggt werden, nur weil es bunt ist (das kommt dann doch eh nach YouTube Gaming :P ) und die Frage ist, ob auch Videos von Kinder Spielen sich an Kinder richten. Es gibt sehr spezifischen Kids Content auf YouTube und dazu zählen keine Let's Plays und keine Animations, die nicht 100% explizit dafür gedacht sind. Gib bei YouTube einfach mal "Kids Songs" ein und schau was da rauskommt (bei mir aus irgendeinem Grund der GhostBusters Theme Song). Das ist Kids Content. Um das geht es hier. Nicht um Minecraft oder Fortnite, um Animations und seichte Unterhaltung. Es geht darum, dass Kinder "sicher" Videos schauen können. (und es geht darum diese ganzen Pedo-Videos autozuflaggen und die Kommentarplattform zu entziehen, auch wenn das leider nicht viel helfen wird).


    Außerdem (als Schlusswort):
    Wenn ich YouTube wäre, würde ich einen Channel, der "Dark & Twisted" heißt, nicht als Kids Content einstufen. Vermutlich wird das mit dem Auto-Flaggen so wie mit dem Content-ID System und wenn etwas "geflaggt" wurde, kann man es sicher problemlos entflaggen, weil es ja nicht für Kinder ist. Das Auto-Flaggen ist vor allem dafür, dass diese riesige Menge an YouTube Videos, die bereits existiert, mitsortiert werden kann. Wenn ein aktiver Channelbetreiber das einmal abkriegt, wird man da wahrscheinlich einfach sagen können "der Claim ist falsch" und fertig ist die Lauge.

    Ich habe 16 Sekunden des Videos aus dem OP gesehen und musste es abbrechen. "The WORST YouTube Change Yet!" ist vollkommener Bullshit.
    YouTube ist für Nutzer ab 13 Jahre verfügbar. Alle Nutzer, die jünger sind, müssen zusammen mit ihren Eltern Videos schauen (ja, no shit, das sind die AGB von YouTube). Warum aber? Ganz einfach: In den USA wurde im Jahr 2000 - also bevor YouTube überhaupt existiert hat - ein Gesetz erlassen, dass den Namen Federal Trade Commission Children's Online Privacy Protection Act trägt, oder kurz "COPPA". Es ist üblich, dass, wenn man ein Online-Angebot im US-Raum betreibt, man dafür Sorge tragen muss, dass COPPA eingehalten wird, also Daten von Zuschauern unter 13 Jahre so behandelt werden, dass die Handhabung dem Gesetz entspricht. Im konkreten Fall heißt das, dass ich überall da, wo ich Werbung einbaue, welche von Kindern aus den USA angeschaut werden könnte, angeben muss, dass das Angebot sich an Kinder richtet. Damit zwinge ich den Werbetreibenden, den Datenschutz COPPA entsprechend anzuwenden.
    Kurzer Exkurs, zurück zu YouTube: Ob man es glaubt oder nicht, aber YouTube wird auch von Kindern geschaut. Das mag YouTube eigentlich nicht, weil dann der Datenschutz anders zu behandeln ist. Daher existiert "YouTube Kids", eine Plattform, die es Kindern ermöglicht, Videos auch ohne Eltern schauen zu können und die gleichzeitig die COPPA Regeln anwendet.
    Damit jetzt aber auch das letzte Video mit abgedeckt ist, muss der Creator selbst angeben, ob ein Video für Kinder ist, oder nicht. Das hat übrigens nichts mit Machine Learning zu tun.


    @Spongy Centrefox hast du deine Meinung jetzt aus dem Video heraus gebildet, oder hast du den Blogeintrag von Goolge auch gelesen und verstanden? Google ist zwar ziemlich shady, wenn es um Support geht, aber wenn es um Datenschutz und ihre Technologien geht, sind sie in der Regel recht transparent. Google hat ein legitimes Interesse, dass Content Creator weiterhin Videos machen können und gleichzeitig Gesetze eingehalten werden, immerhin sind diese Content Creator die Einnahmequelle von YouTube.

    Zudem muss ein Video gekennzeichnet werden ob es sich an Kinder oder Erwachsene richtet.

    Nein, muss es nicht. Es muss explizit gekennzeichnet werden, wenn es sich an unter 13 Jährige richtet. Ein über 13 Jähriger ist nicht zwingend erwachsen, da gehen noch 5 Jahre ins Land, bis das so ist. Es geht hier nicht darum, ob es sich um Content für Kinder oder Erwachsene handelt, es geht nur darum, dass Kinder-Kunden in den USA andere Datenschutzrichtlinien zu Teil werden. Wenn du deine Videos nicht als "für Kinder" markierst, weil du keine Videos für Kinder machst - egal, was du spielst - bist du fein raus.

    Wär das nicht ziemlich doof wenn zb. bei einem Super Mario LP einfach die Kommentare und Notifications abgeschaltet werden, nur weil das Spiel selbst als Kinderfreundlich angesehen werden könnte, aber der Uploader sie nicht Speziell als seine Zielgruppe betrachtet?

    Wäre mir neu, dass Super Mario für Kinder wäre. Wurde meines Wissens nach nie in die Richtung vermarktet. Ist aber auch komplett themenfremd. Wenn du ein Kinderfreundliches Video machst, aber es nicht COPPA entsprechend markierst, wird es nicht auf YouTube Kids zu finden sein. Wenn YouTube dann mit nem ML Algorithmus drüberwalzt und es trotzdem als COPPA compliant markiert, tut das dir keinen Schaden an.


    In dem Blog Beitrag steht folgendes:

    We are changing how we treat data for children’s content on YouTube. Starting in about four months, we will treat data from anyone watching children’s content on YouTube as coming from a child, regardless of the age of the user. This means that we will limit data collection and use on videos made for kids only to what is needed to support the operation of the service. We will also stop serving personalized ads on this content entirely, and some features will no longer be available on this type of content, like comments and notifications. In order to identify content made for kids, creators will be required to tell us when their content falls in this category, and we’ll also use machine learning to find videos that clearly target young audiences, for example those that have an emphasis on kids characters, themes, toys, or games.


    Es geht einfach nur darum, dass die große Masse an "Kids Content" nach anderen Datenschutzregeln behandelt wird. Mehr nicht. In dem gesamten Blog Beitrag wird nichts geschrieben von "Löschen von Accounts", lediglich "du bist wirtschaftlich davon abhängig, daher werden wir dich über die Änderungen noch im genauen informieren".


    Okay, langer Text, hab mich wahrscheinlich 4 Mal wiederholt, aber es ist viertel vor 2, also verzeiht mir, bitte...

    Was mich tierisch ärgert ist, dass ich nen Typen mit Ziegenmaske auf der Gamescom gesehen hatte und dachte: Das muss Peacy sein!


    Aber dann war ich doch zu faul noch in Halle 10 zu gehen, weil ich grad mit zwei Kollegen auf dieser "Brücke" war. Verdammt.

    Das verwirrt mich jetzt aber auch. Also üblicherweise würde ich dafür einfach auf die selbe Speicherstelle verweisen, wenn es um das Lesen von Daten geht. Was sein kann, ist, dass es zu irgendwelchen Fehlern bei einer Umrechnung gekommen ist, ich weiß ja nicht, wie die Zahlen speichern. Vielleicht ist die Anzeige oben ja ne float 32 und die unten nur eine float 16.


    Mir fällt da jetzt ehrlich gesagt keine sinnvolle Erklärung zu ein...


    Ich würd das Bild auf Reddit in den Subreddit r/softwaregore posten.

    Also ich war dieses Jahr auf der Gamescom am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag und muss sagen, dass ich sie noch enttäuschender fand als die letzten Jahre. Kein Blizzard, kein EA, Ubi war recht klein, Xbox war recht klein, PS war sehr eintönig. Die Fläche der Gamescom war auch sehr klein insgesamt. Nur 5 Aussteller Hallen, dafür eineinhalb Merch Area (die ich dieses Jahr auch irgendwie enttäuschend fand). Die Community Halle wurde zerlegt, das Cosplay-Village ist komplett in eine Ecke verbannt worden. Es gab keine Stage für ein Ramenprogramm (wie sonst die letzten Jahre), nur die beim Cosplay Village.
    Ach ja und das diesjährige USK-Shirt war auch enttäuschend, die sind normalerweise ziemlich cool.
    Und ich war hart enttäuscht von Cyberpunkt 2077 oder generell dem Auftritt von CDPR. Das Goodie war shit (das haben die auch in der Business Area verteilt, keine Ahnung warum) und für ein Video stell ich mich da ehrlich gesagt nicht an. Dafür ist mir meine Messezeit einfach zu viel wert.

    Diese Influencershitshow braucht kein Mensch mehr, außerdem lohnt es sich eh nicht. Zu voll, zu laut, zu eklig, einfach Nein in allen Aspekten....

    Zu dem hier kann ich nur sagen: Keine wirklichen Influenzer da, die ich gesehen hab. Seit die YouTuber und Streamer in der Business Area (zum Glück) ich nenn es mal "Hausverbot" haben, ist das auch irgendwie zu erwarten gewesen.


    Die Business Area war okay. Hab von den drei Tagen ungefähr einen in den Hallen "für alle" verbracht und insbesondere am Mittwoch und Donnerstag viel in der Business Area rumgehangen, weil die Messe einfach scheiße voll war. Dienstag hab ich zum anzocken genutzt, aber auch nicht viel. Eigentlich hab ich nur den täglichen "ich bin schon eine Stunde vorher auf der Messe" Bonus mitgenommen um ein Spiel anzuspielen und mich dann in die Business Area gesetzt und Vorträge angehört oder mit Kollegen gequatscht.


    Also Fazit:
    Messe selbst zu klein und zu uninteressant. Wenig gute Titel, wenig beeindruckende Booths (es gab ein paar, aber nicht vergleichbar mit den letzten Jahren). Der Community/YouTuber/Influenzer/Musiker/Nicht Gaming Firma-Teil ist runtergeschrumpft worden und wurde zersplittet in zwei getrennte Hallen, die durch die Merch Area getrennt waren. War reichlich enttäuscht vom Veranstalter und den Unternehmen.
    Business Area war okay, ähnlich wie letztes Mal. EA hat 'ne eigene Halle für sich gehabt (wie immer^^), in die man nur auf Einladung rein kam, war ich also nicht drin. Die German Area war cool (da stellen die einzelnen Bundesländer, bzw. Fördervereine in den Bundesländern ihre Projekte vor und/oder bieten Meeting Space) und auch die Internationalen Stände waren cool. Die Schweiz hatte einen schönen Stand und Polen hatte einige coole Indie-Projekte, die man anspielen konnte. Epic Games war "invite only", Unity Technologies dagegen offen, allerdings mit weniger Showcase als letztes Jahr, dafür bessere Talks. Oh, und die Gamescom Daily war dieses Jahr wieder ganz gut.


    Ich hoffe, dass die Messe nicht so sehr auf dem absteigenden Ast ist, wie sie rüberkam und das mehr so eine "Flaute" war. Lag auch daran, dass Blizzard und EA nix hatten, was sie zeigen konnten. Irgendwie ist 2019 kein so erfolgreiches Jahr (nach 2018 akzeptier ich das aber auch :D). Nächstes Jahr geh ich wieder hin. Weiß allerdings noch nicht ob alle 3 Fachbesucher Tage oder nur an einem... Wahrscheinlich wieder an allen.

    Ich hatte gerade Dry Aged Rinderfilet. :love:

    Entweder ich hatte bisher Pech gehabt, oder ich kann nicht nachvollziehen, warum Dry Aged so gut sein soll. Ich find das einfach nur zäher und damit weniger genießbarer als anderes Rinderfilet oder -steak. Geschmacklich ist es jetzt auch nicht "besser" (wobei Rinderfilet an sich ja auch schon die Messlatte verdammt hoch legt).

    neben der Welt der Videospiele so habt

    Hab ich nicht.


    Ich steh irgendwann zwischen 7 und 8 auf, geh ins Büro, wo ich bis Abends um 17 oder 18 Uhr Spiele entwickel, um dann nach Hause zu gehen, Sport zu machen, zu zocken oder für meine eigene Firma auch noch Spiele zu entwickeln. Nächste Woche ändert sich alles, weil ich eine Geschäftsreise nach Köln machen muss um da in der Businessarea der Gamescom die Ruhe verglichen mit den Hallen der Entertainment Area zu genießen. Da heißt es dann: Durchcrunchen, weil das die einzige Zeit ist, die ich mal voll meiner eigenen Firma widmen kann.

    Danach entweder meinem Ehrenamt nachgehen

    Da hab ich zum Beispiel keine Zeit und auch keine Lust mehr zu. Oder sagen wir mal nicht "Lust", sondern "Energie".

    Ist Schnitzel mit Nudeln eigentlich üblich? Ich kenn das nämlich überhaupt nicht. Bin schnitzeltechnisch aber auch nicht so exotisch unterwegs, wie vielleicht manch anderer hier :P

    Nee, zu Schnitzel hab ich lieber irgendwas aus Kartoffeln.


    Ein Kumpel von mir bezeichnete die Schoko-Pizza mal als "riesigen Schoko Keks". Ich hab sie immernoch nicht probiert, aber es gibt sie noch.

    Wie gesagt, könnt ihr mit dem Tabletop Simulator den "physischen" Prototypen auch virtuell machen, ohne, dass ihr am selben Ort sein müsst.


    Achso, und ich rede auch nicht von einem Konzept, ich rede von Game Design. Ein Konzept pitch ich meinem Chef im Aufzug. Ihr wollt am Ende ein funktionierendes, in sich geschlossenes und vorallem balanciertes Gameplay haben. Dazu gehört viel Statistiken wälzen und viel, viel Testen. Daher macht erst den "physischen Prototyp" und steckt genau ab, was ihr haben wollt. Dann macht euch an die Umsetzung. Üblicherweise ist das Teil der Pre-Production und geht fließend über in die Production, sobald es ein Grundsystem gibt, auf dem alles aufbaut.


    Versteift euch bei der Entwicklung außerdem auch nicht auf Details in der Optik. Bleibt mit allem so reduziert, wie ihr könnt. Sobald ihr ein funktionierendes System habt, könnt ihr euch mit der Darstellung beschäftigen.