Beiträge von Julien

    Du brauchst es also übersichtlich und einfach? Dann wäre vielleicht Sony Vegas Movie Studio vielleicht was für dich. Bietet zwar (von Haus aus) nicht die beste Kodierung, ist dafür aber wohl sehr umgänglich und man kann leicht damit arbeiten. Zudem gibt es sehr günstige ältere Versionen davon.


    Wenn du lieber was kostenloses haben willst, musst du wohl oder übel auf AviSynth zurückgreifen - das ist halt kein wirkliches Schnittprogramm, auch wenn man damit fast alles machen kann, was richtige Schnittprogramme auch können. :/ Es bietet keine wirkliche Timeline, Effekte muss man mit Skripts selbst schreiben, der Komfort geht vor allem für Neuanfänger gegen Null... Dafür liefert es das Optimum an Bildqualität bei kleinstmöglichen Dateien.

    Wie gesagt, normal sind so das Zehnfache der FPS üblich. Du kannst ja aber auch mal das 20-fache ausprobieren und schauen, wie sich das auf die Dateigröße auswirkt. Hierbei kommt es halt einfach auf Tests an, da es keinerlei pauschale Angaben gibt, was "besser" ist.

    Ja, und im extremsten Fall eben ganz am Anfang einen einzigen I-Frame, während das komplette Video danach nur noch aus B- und P-Frames besteht. ;) Deswegen bin ich kein Freund davon, weil ich meine Videos immer noch mal lokal kontrollieren möchte, und das geht mit unendlicher GOP-Länge einfach nicht wirklich.

    Welchen GOP Wert müsste ich denn einstellen, damit ein Video nicht zu groß wird, aber trotzdem noch spulbar ist?


    "Nicht zu groß" ist natürlich eine sehr geile Angabe. :P Das müsstest du halt selbst ausprobieren.


    Was die Spulbarkeit angeht, stell es dir so vor: Bei einer GOP-Länge von 300 wird bei einem Video mit 30 FPS alle 300 Frames (also alle zehn Sekunden) ein vollwertiger I-Frame gesetzt. Wenn du jetzt irgendwo dazwischen hinspulen willst, muss der Decoder zum letzten I-Frame zurückspringen (also maximal zehn Sekunden) und für alle nachfolgenden Frames die Unterschiede berechnen. Das ist so ungefähr der Standard.


    Bei einer unendlichen GOP-Länge (also 0) kann es durchaus sein, dass die I-Frames noch weiter auseinanderliegen und der Decoder noch länger errechnen muss, wie der momentane Frame aussieht. Bei Videos mit Standbildern gibt es sogar nur einen einzigen I-Frame und der Decoder muss bei jedem Spulvorgang direkt zum Anfang zurückspringen. Das dauert dann natürlich sehr viel länger.

    Vielleicht wäre es auch einfach eine passende Lösung, eine leise Tastatur zu holen. ;) Wenn du nicht gerade das mechanische Klacken brauchst, geht es nämlich auch ohne. Ich bin seit Jahren mit meiner Logitech Illuminated sehr zufrieden und die ist fast so leise wie eine Laptoptastatur. Zumindest hört man in meinem NT2-A, das ja ähnlich empfindlich ist wie das NT-USB, so gut wie nie irgendwelches Klackern.

    Also wäre doch das das Sennheiser E 865 in Kombination mit dem Steinberg UR22 MK II dafür doch ganz gut geeignet. Und es hätte noch einen Steckplatz frei für einen Gastsprecher. Oder was meint Ihr?


    Jup, das wäre eine passende Kombination. Mit dem Gastsprecher müsstest du halt mal schauen, wie du das machst - zwei Mikrofone recht dicht beieinander führen halt oftmals zu Problemen, aber das sehen wir dann, wenn es soweit ist.



    Aber eins verstehe ich nicht ganz. Wieso nimmt jetzt zum Beispiel der G****h das Procaster? Ist das nicht so dumpf wie das Podcaster Modell oder geht das seine eigenen Wege? Wer kann mir das beantworten?

    Ouh ouh ouh, darf ich? Darf ich? ^^ Gronkh nimmt das Procaster, weil er keine Ahnung von gutem Ton hat. Punkt. Und doch, das Procaster ist auch sehr dumpf, weswegen er mächtig am Equalizer rumdreht und den Kompressor fast bis auf Anschlag hat, damit es einigermaßen verständlich klingt. Aber längst nicht alles, was Gronkh oder die anderen YouTube-Größen haben, ist auch empfehlenswert. ;)



    Ich bräuchte da auch noch eine gute Empfehlung für die ganzen Kabel was man da benötigt. Länge zwischen 3 und 5 Meter brauche ich da mit wenig Verlustleistung wenn das geht.


    Verlustleistung hält sich bei XLR in Grenzen, selbst die billigsten Kabel aus dem Musikgeschäft taugen noch was. Einfach darauf achten, dass die Stecker richtig sind (dreipolig und männlich-weiblich), dann passiert da nichts. Ansonsten brauchst du ja nur ein normales USB-Kabel und eventuell noch ein Stromkabel für das Interface, beides sollte mitgeliefert werden.

    Ich kann nicht vorspulen. Wenn er von Anfang an läuft, geht es, aber wenn ich einen Sprung machen will, streikt VLC.


    Das ist bei x264 mit einer sehr langen GOP durchaus normal. Die Dateigröße schrumpft zwar, aber die Spulbarkeit wird teilweise enorm verzögert. Für YouTube macht das aber keinen Unterschied, da es ja eh neu kodiert wird.

    Oh weh, das Blue Yeti. X/ Das nimmt ja noch die Tastatur im nächsten Ort auf... Da wirst du nicht sonderlich viel machen können.


    Nimm eine möglichst leise Tastatur, stell sie so weit wie möglich vom Mikrofon weg, geh mit dem Mund so nah wie möglich ans Mikrofon ran und stell den Pegel entsprechend runter. Dazu in der Nachbearbeitung vielleicht noch ein Noise-Gate einsetzen, aber das war es dann auch schon fast.


    Wenn die gewöhnlichen Methoden nicht helfen, musst du vielleicht ungewöhnliche anwenden: Ein dickes Handtuch über Hände und Tastatur legen, das dämpft den Schall meistens auch noch mal ganz gut. Und sorg dafür, dass das Mikrofon vom Tisch entkoppelt ist, damit kein Körperschall übertragen wird.

    Ja dann hau mal deinen Vorschlag raus Julien.


    Kleinmembrankondensator? Rode NT5 S. ^^ Für Sprache besser geeignet wäre aber eher sowas wie ein Sennheiser E 865.



    Sorgt so ein Interface dann dafür, dass das Mikrofon, dann in Dxtory in der Liste der Audioquellen mit drin ist?


    Ja, das Interface fungiert als Soundkarte, die du dann in Dxtory als Quelle auswählen kannst.



    Ansonsten eventuell doch lieber ein hochwertigeres Mikrofon für USB. Dann könnte man zur Not auch die 400 bis 450 Euronen ausreizen. Hauptsache das läuft dann schön streichzart.


    Bei dem Preis würde ich von USB Abstand nehmen, da du hier allein schon wegen des Anschlusses stark eingeschränkt bist. Weniger Auflösung, weniger Stromversorgung, höheres Rauschen... Nein, USB lohnt sich nur für den kleineren Geldbeutel.

    somit kann ich mir vorstellen dass das eher zu Problemen führen könnte


    Richtig, bei YouTube Gaming kann es dir passieren, dass dein Stream einfach mal für 30 Minuten gesperrt wird, weil ein angeblicher Rechteinhaber meint, er müsse dir ans Bein pinkeln. :P Da freuen sich die Zuschauer. Da ist Twitch wesentlich besser geeignet, da wird höchstens im Nachhinein die Aufzeichnung stummgeschaltet.