Beiträge von Foxhunter

    Der Punkt mit dem "nebenher noch irgendwas aufzubauen" sagt sich eben auch immer leicht aber was willst "nebenher" noch machen? Viel Zeit nebenbei ist da kaum noch und dann brauchst auch noch die richtige Idee. Den X-ten Streamer, den X-ten Merch brauch kein Mensch mehr (als Beispiel)

    Du brauchst was, was Geld abwirft. Also wenn du keine Zeit hast passives Einkommen. Sprich Geldanlagen etc., sich nur auf YouTube verlassen wäre einfach nicht clever, und wenn du aktuell jeden Monat drauf zahlst, kann das schon der Anfang vom Ende sein. Deshalb immer zweigleisig fahren, Ideen kann man immer umsetzen wenn man sich dafür ein wenig Zeit nimmt, und die muss man dann einfach aus dem Tagesprogramm mal rausnehmen. Einfach in der Woche dafür Fenster einplanen, dass sollte jeder hinbekommen. Es gibt ja auch noch die Möglichkeit der Beteiligung an anderen, vielleicht sogar in StartUps etc. - bringt kurzfristig nichts, aber vielleicht langfristig. YouTube ist einfach zu risikobehaftet als das ich mich nur darauf verlassen würde, ganz egal wie gut es auch laufen mag im Moment. Ich verlasse mich diesbezüglich ja nicht mal zu 100% auf das Unternehmen womit ich angefangen habe, sondern baue weitere auf :D


    PS: Wir schweifen aber eventuell vom ursprünglichen Thema ein wenig ab, vielleicht kann man die Diskussion in einen allgemeinen ka "Karriere / Beratung / wasweißich" Youtube Thread stecken.

    +1 k4Zz

    Ein Monte,Trymacs, Gronkh und co. sind da z.B. auch noch nicht ausgewandert, nur weil sie erkannt werden.

    Gut, wir können das Spielchen jetzt ne ganze Weile machen. Ich sag wieder welche die ausgewandert sind, und du welche die noch hier sind. Bringt aber irgendwie nichts ;)



    ja, klar Anfangs. Aber das macht man doch nicht im vollen Bewusstsein, ohne Plan für Wachstum, ich mein es ist doch bekannt, wie DE mit Selbständigen verfährt.

    Die, die das ohne Plan machen finden sich schnell wieder - auf dem Boden der Tatsachen und ausgebrannt als Angestellter :D Aber genau so findest du da die, die gedacht haben sie steigen mit 10k im Monat ein, weil sie total gut sind und das voll drauf haben - was ja vielleicht stimmt, aber davon hast du noch keine Kunden. Und das siehst du ja auch bei YouTube. Wie viele sieht man hier, die der nächste große Shit werden wollen und hier so reinplatzen, wie viele packen das? Auch bei Gronkh und Co. ging das nicht einfach so über Nacht, viele haben einfach Glück gehabt.


    Bei ULP ließt es sich halt wie "Ich bin YouTuber seit 4 Jahren und mache nur meine 2,5K max im Monat" ohne irgendwelche EigenInitiative, weitere Einnahmensquellen zu akquirieren zu wollen.

    Kann man schwer beurteilen, weiß nicht was er so macht. Wenn dem so wäre, würde das jedenfalls nicht lange gut gehen. Daher glaube ich schon, dass er irgendwo was macht um im Business YouTube am Ball zu bleiben, und hoffentlich nebenher noch irgendwas aufzubauen was Gewinne abwirft, wenn YouTube mal den Geldhahn zudreht. Einseitig fahren ist das dümmste was man machen kann, auch als Angestellter, nur das es da dann Weiterbildungen sind :D

    ich glaub da fragt man besser einen Unge und so 8)

    Naja, das sind halt Fälle die nur wenige erreichen, und vermutlich hat er es nicht nur wegen den Steuern gemacht. Er will halt für seine Fans da sein, aber das weit weg ;) Kann man schon ein wenig verstehen, hätte auch keinen Bock den ganzen Tag von Kids angesprochen zu werden, nur weil ich grad mal einkaufen gehe.


    Wer macht sich bitte selbstständig mit 1,5 -2,5K im Monat?

    Genug. Ich hab mich selbstständig gemacht und war von 1k im Monat ungefähr so weit weg wie die Sonne von der Erde. Und das trotz vorhandener Kunden, weil ich das vorher als Hobby schon gemacht habe. Aber um die 1,5k wirklich zu haben, musste ich schon einige Monate lang stricken. Wenn du die wirklich hast, dann hast du einen deutlich höheren Umsatz gemacht, und den machen die wenigsten wenn sie anfangen ;) Und es gibt nach wie vor genug Berufe (Büro z. B.), wo du am Monatsende 1,5k hast, und dafür 40 Stunden die Woche für andere arbeiten gehst. Also das ist schon reizvoll sich sowas dann zu überlegen, wenn man der Typ dafür ist und Möglichkeiten hat.

    Ja klar schwankt es, ergibt sich ja aus den Zehner-Teilen die die anrechnen dafür - und eben dem was du so angibst bzw. erwirtschaftet hast ;) Und das ist halt das was du verhandeln kannst. Also mit einigen, gibt welche die sind da stur, aber die haben mich dann als Kunden nicht. Also die Spannweite ist da sehr groß. Der nächste Schritt ist sowieso das sowas as a Service online angeboten wird, mit Zasta ist da ja schon was gestartet. Ist zwar aktuell nur für privat, aber das wird auch für Unternehmen kommen. Die Frage ob das was taugt ist dann vielleicht nur sekundär, wenn die Druck auf den Markt ausüben können. Würde dann zu hoffentlich günstigeren Preisen führen, mal schauen was da die nächsten Jahre bringen. Ich hatte mit denen schon mal kurz Kontakt, und da sagte man mir nur das es noch nicht für Unternehmen angeboten wird, also mal sehen.


    Die da wären? Was das Auspressen der Leistungsträger angeht, sehe ich keine Besserung.


    Der auch immer teurer wird.

    Firmensitze in Liechtenstein, Malta, Zypern, usw. sind auch ganz nett ;) Und Tochtergesellschaften braucht doch jeder ;)

    Auch hier wie? Ich hab mit denen schon mehrmals geredet aber immer wieder, wir sind an gesetzliche Vorschriften gebunden.

    Hä? Ich suche mir einen Steuerberater und sag dem was ich möchte, und dann verhandeln wir über den Preis. An was soll der da gebunden sein? StBVV gibt nur den Rahmen vor, in dem die sich aber bewegen können (nicht überall müssen die das nehmen, was da vorgegeben wird, so hat man es mir zumindest erklärt). Selbst da steht drin das mit Pauschalvergütungen gearbeitet werden kann. Also da ist viel Verhandlungsspielraum.


    EDIT:

    Hier schön zu sehen:

    Was kostet eine externe Buchführung | Finance | Haufe

    Die haben da halt ihre Spielräume in denen die sich bewegen können, und da kann man entsprechend mit denen reden.



    Einfache aka Einnahmen-Überschuss vs doppelte Buchführung (Denke aber, das lässt sich noch umgehen wenn ich mal fix google frage aufgrund der Limits)

    Naja, es gibt Buchführungsprogramme wo man schön mit Kontenrahmen arbeiten kann, das hat man im Bedarfsfall schnell drauf. Vor allem Leute die nur eine Sache machen, weil es immer wiederkehrende Dinge sind. Und da kann man dann auch schön auflisten für was man wie viel ausgibt und hat einen besseren Überblick. Die doppelte Buchführung passiert dann quasi automatisch, und der Aufwand ist nicht wirklich höher als wenn ich einfach nur Einnahmen und Ausgaben gegenüber stelle. Und man sieht halt einfach direkt, wie es den Finanzen so geht.


    Ich kann jedem, der irgendwie zu Geld gekommen ist nur raten: Wandert aus. Deutschland ist ein Shithole geworden, welches Leistung und Fleiß bestraft.

    Naja, das ist zu einfach gedacht. Erstens, wo willst du hin wo du dann auch das Geld noch verdienen kannst und was davon hast? Zweitens überleg dir gut was du hier alles aufgibst. Klar, wenn du weg willst mach das, aber das nur des Geldes wegen zu machen ist nicht wirklich sinnvoll in meinen Augen. Da gibts andere Möglichkeiten.

    Heute kam dann ein Brief der ansässigen IHK, dass ich mich doch bitte (Zwangs) anmelden muss, da ihnen eine Info zugrunde liegen, dass ich gewerbliche Einnahme habe. Ich kurz WTF, google gefragt und Jo, Zwangsmitgliedschaft ftw...kommt man auch nicht drumrum, es gibt nur wenige Ausnahmen...wieder ein Verein, der dir nichts bringt als Youtuber aber von dir Kohle sehen will und das nicht zu knapp....

    Umsatzabhängig, gegen andere Institutionen ist die IHK fast noch harmlos mit ihren Gebühren...aber ja, ich rege mich da auch drüber auf. Effektiv hab ich von dem Laden nichts und brauche ihn nicht, aber Geld wollen sie trotzdem haben.


    - 18,6 % Rentenkasse

    Ist aber nicht für jeden zutreffend, viele machen das auch individuell und komplett in Eigenregie. Würde ich daher in Klammern setzen :)


    - Steuerberater (dessen Bezahlung geht nach Höhe deines Einkommens, auch so krank)

    Auch das handelt man in der Regel aus, und muss nicht direkt abhängig von der Höhe des Einkommens sein.


    - Vermutlich noch höhere / mehr Kosten weil sich die Buchhaltung ändern wird

    Inwiefern ändert sich die Buchhaltung? Die ändert sich eigentlich nur dann, wenn du in eine andere Gesellschaftsform wechselst oder Auflagen bekommst. Ist also schwammig, viele die am Anfang stehen bekommen die Buchhaltung mit gängigen Programmen auch easy selber hin, vor allem dann, wenn es auch noch vom Steuerberater geprüft wird.


    Ist also schwer zu sagen was immer auf wen zutrifft bei einigen Punkten. Bei mir sind die Kosten für Steuerberater/Buchhaltung dank dem Einsatz neuer Software sogar gesunkenl, obwohl mein Unternehmen gut gewachsen ist.


    Auf der Gegenseite, kannst du aber als Beispiel, kaum was geltend machen wie Stromkosten, Miete usw. Das geht alles nur wenn es ein abgeschlossener separater Raum in deiner Wohnung ist. Hast du, wie viele vermutlich, nur irgendwo eine "PC Ecke" darfst du fast alles selber bezahlen und fast nichts wird angerechnet.....(Anschaffungen für das Unternehmen ausgenommen)

    Auch da hilft der Steuerberater, da gibts auch immer wieder Schlupflöcher. Aber ja, eigener Raum muss es schon sein, sonst stehen die Chancen schlecht.



    Auch die "Entlastung" für Selbstständige in Bereich der Krankenkasse waren / sind der Witz aus meiner Sicht. Es wird weiterhin von einem monatlichen Mindestgewinn ausgegangen, egal ob du den hast oder nicht. Sicherlich wurde dieser halbiert in den letzten Jahren aber fair sieht immer noch anders aus....Erst wenn du über diesen Mindestgewinn drüber bist, wird halbwegs fair abgerechnet (Natürlich von dem Punkt ausgenommen, dass man alles selber bezahlt - Ihr könnt ja mal die Beitragsrechner im Netz probieren, wenn du z.b: 1500 Euro / Monat hast, möchte die KK fast 300 Euro davon alleine haben..... )

    KK ist einfach arschteuer. Generell bist du als Selbstständiger/Unternehmer in Deutschland am Arsch. Du sollst alles bezahlen und kriegst absolut beschissene Konditionen, und andererseits hörst du dann die Politiker labern das man Solo-Selbstständige und StartUps unterstützen möchte. Fragt sich nur wobei, beim schnellen pleite gehen? Wenn ja läuft das perfekt. Hätte ich am Anfang meiner Selbstständigkeit Mietkosten gehabt, hätte ich gleich schließen können. Das erste Jahr war einfach von der Hand in den Mund gelebt, wenn ich nicht gerade an die Ersparnisse wollte.


    Ist dachte das sei normal, dass man sich beim Finanzamt ein Gewerbe anmelden muss und es auch jeder macht. 🤗

    Klar, du rennst zur Gemeinde/Stadt und beantragst einen Schein sobald der erste Euro fließt. Aber nicht jeder will dann direkt was von dir, das kommt dann erst nach der 1. oder 2. Steuererklärung. Dann fangen alle an die Hand aufzuhalten. Und bis dahin bist du schon an der Armutsgrenze weil Krankenkasse und Co. dich ausnehmen, wie kann man es wagen sich selbstständig zu machen? Für die bist du quasi eine Gefahr für die Gesellschaft, anders lassen sich Beiträge und Gebühren nicht erklären. Richtig lustig ist, wenn das Finanzamt dann auch direkt mit Vorauszahlungen anfängt.