Der Maßstab, an dem Erfolg meist gemessen wird, scheint mir völlig unverhältnismäßig.
Deine Arbeit/Hobby wird erst gut, wenn dich 1000 Leute anhimmeln? Aber wenn der Kumpel 20000 hat, muss man sich natürlich steigern, sonst ist man weniger…
Full AK
Womit wir dann wieder bei dem heutigen Phänomen wären, das nicht Leistung und Inhalt zählt, sondern nur "Likes" FB Freunde und statistische Zahlen/"Reichweite".
Man siehe als Beispiel das Dschungelkcamp. Abgehalfterte Z-"Promis" die dadurch glänzen, tausende Follower, FB Freunde und Likes zu haben, aber im Grunde nichts eigenständiges schaffen.
Solange die breite "dumme" Masse da mitmacht, solange wird man an nackten Zahlen gemessen. Inhalte sind uninteressant, hauptsachen direkt in die Fresse, laut, aufdringlich, Omnipräsent.
Schau dir die YT Trends an... Augenkrebs bei den Thumbs und instant Kotzkrampf fällt mir da gleich als Beschreibung ein.
Innerhalb von Tagen müssen Tausende Abos da sein, hundertausende Likes, sonst hat man keinen "Erfolg".
Wer sich diesem Druck aussetzt hat entweder keine Lebenserfahrung oder kein Rückrad. Beides wird sehr gerne von Profis ausgenutzt solange diese davon einen finanziellen Nutzen haben.
YT ist ein Millionnegeschäft in dem nur die schnell Groß werden, die sich der Maschinerie unterwerfen.
Idealisten oder Leute die einfach einem tollen Hobby nachgehen fallen durch das Raster.