Hmm ich bin da geteilter Meinung. Dass die Kinder auf die digitale Welt - in diesem Fall Youtube - anspringen war absolut vorhersehbar. Auch dass sich einige oder viele darüber identifizieren war absehbar. Aber ist es wirklich so, dass sie ihre Abos und Likes wie Tauschkarten handhaben? Ich möchte diese Aussage nicht kritisieren, ich finde es einfach schwer vorstellbar. Auch dass dies der allgemeine Tenor ist. Ich fände es erschreckend.
Ich schreibe hier als jemand, der keine Verwandten in dem Alter hat. Bitte beachten^^
Aber die Aussage, dass damals alle alkoholisiert und bekifft waren, und überall Teenie-Mütter rumliefen war zumindest in meiner Jugend nicht so. Ich bin nun 23 und kenne "diese Welt" nicht, das gab es hier einfach nicht. Nur auf "Assi-TV" und das bis heute, leider.
Alkoholisiert sind nebenbei bemerkt auch gerne heute noch genügend der Teenager und darunter^^ Ein Blick auf die Straßen genügt mancherorts 
Es stimmt, es sind häufig Kinder, die das Abo4Abo-Prinzip verfolgen, aber nicht ausschließlich.
Ich fände es falsch einem Kind zu suggerieren, dass man alles mit Leichtigkeit bekommt - in diesem Fall Erfolg und Aufmerksamkeit auf Youtube. Im Leben muss man sich vieles erarbeiten, manches davon schwer und nur in Ausnahmefällen fliegt einem mal was zu.
Setzt es nicht ein falsches Zeichen, wenn man auf alles eingeht, was die Jugend für unabdingbar und cool hält? Vielleicht ist es auch in diesem Fall mal gar nicht so verkehrt, Grenzen zu ziehen und zu zeigen, dass die meisten Menschen ein derartiges Verhalten stört.
Oder sehe ich das zu eng?
Das schweift wahrscheinlich jetzt zu stark vom Thema ab, aber ich stelle diese Frage trotzdem 