Beiträge von Peacemaker zockt

    Jap, kann ich bestätigen. Ich merke das auch immer, wenn ich bei meinen Eltern bin. Da schwankt der Download von 1,3 MB/sec bis runter zu 60 kb/sec. Erinnert mich an die DSL Light Zeit damals. Aber die wohnen auf einem 500-Einwohner-Dorf, wo (zumindest von der Telekom) nur DSL 2000 verfügbar ist. Ich weiß auch nicht, ob ich das richtig im Kopf habe, aber bei dem LTE-Internet werden zuerst mal die Handys in der Umgebung versorgt und was dann noch übrig bleibt, wird dann auf die LTE-Router verteilt. Daher hast du dann zu den Zeiten, wenn die Leute zuhause sind und die Handys viel nutzen, auch kaum Internet.


    Wenn du irgendwie die NTBA-Buchse vom Telefonanschluss noch nutzen kannst, mach das. Wir haben unsern Router auch im Flur stehen und ich habe meinen Rechner per 1mm-LAN-Kabel angeschlossen. Das lässt sich auch problemlos unter der Tür durchlegen. Damit fahre ich seit einigen Jahren sehr gut.

    Du benutzt ja nichtmal die multithreaded variante L-Smash. Und selbst das kannst du in keinsterweise mit einem GPU Decode + GPU Auflösungsskalierung vergleichen. Allein schon die Auflösungsskalierung via GPU ist GOLD wert.

    Hochskaliert wird ja mittlerweile per GPU in StaxRIP. Was auch der Grund war, dass ich darauf vor einer Weile gewechselt bin. Der nimmt auch die AVS-Scripts, die ich vorher für MeGUI genutzt hatte, problemlos an, weswegen ich da auch nix umstellen musste. Und ja, das geht rund viermal so schnell wie über MeGUI und x264, was halt eine deutliche Erleichterung darstellt.


    L-Smash hatte ich vor einer Weile mal probiert und das kriege ich nicht eingestellt, dass StaxRIP das verarbeiten kann. Muss ich irgendwann nochmal testen oder nachschauen.


    Auch die Audioextrahierung würde aber schneller gehen mit einem GPU Decoder
    Und natürlich ist eine SSD Festplatte anzuraten. HDDs sind halt eh langsam ;P

    Es läuft aber in beiden Fällen darauf hinaus, dass ich Soft- und/oder Hardware nachkaufen müsste, um die Geschwindigkeit in der Nachbearbeitung mit OBS zu haben, die ich von Haus aus mit Dxtory und einigen anderen Aufnahmeprogrammen habe. Das ist es mir halt absolut nicht wert. Mir passt es in meinen Workflow leider überhaupt nicht rein. Bei Dxtory habe ich alles, wie ich es brauche. Ingame-Overlay, schnelle Nachbearbeitung und parallelen Audio-Export. Der FPS-Verlust fällt wie gesagt bei mir absolut nicht ins Gewicht. Der einzige Vorteil von OBS dahingehend ist, dass ich direkt live sehe, ob und wie die Tonspuren aufgenommen werden.


    Wenn ihr mit OBS zufrieden seid, ist das ja prima. Für mich bleibt es ein Streaming-Programm, was im Notfall für die Aufnahmen verwendet wird, wenn alle anderen Programme versagen.


    Steht dann wirklich magicyuv in der liste? Das finde ich in der List eben nicht vor, weshalb ich jetzt einfach yuv ausgewaehlt hatte und mir - wie gestern schon geschrieben - nicht sicher bin, ob ich ueberhaupt den richtigen Codec ausgewaehlt habe.

    Jap, hab dir gerade mal einen Screenshot gemacht:

    Ach, danke für den Hinweis. Das hat mich dann gerade mal dazu gebracht, ein bisschen rumzutesten. MagicYUV kannst du dann übrigens auch bei OBS in der Codec-Auswahl nehmen, wenn du auf FFMpeg gehst. Leider mit einem für mich sehr ernüchternden Ergebnis.


    Die CPU-Last geht bei der Aufnahme von 4-5% mit NVEnc auf 12-13% hoch, wenn ich den MagicYUV-Codec und FFMpeg auswähle. Was auf das Spiel ansich absolut keine sichtbaren Auswirkungen hat. Das läuft genauso ruckelfrei wie vorher. Dann geht's allerdings an die Nachbearbeitung und dazu liste ich gerade mal die verschiedenen Codecs und Programme auf.


    Zuerst die Audio-Extraktion über Audacity (bei den NVEnc-Aufnahmen), bzw. die "Extract Audio Stream" Option, die mit Dxtory kommt (nur für AVI-Dateien). Da sind schon die ersten Unterschiede zu erkennen. Die Bearbeitung in Audacity selber macht bei allen drei Aufnahmemethoden für mich keinen merkbaren Unterschied. Der Encode über StaxRIP danach allerdings dann schon. Daher werde ich dann jetzt auch nur auf die Audioextraktion und den Encode der Videodateien eingehen:


    MagicYUV über OBS (FFMpeg): Videobitrate 0 kbit/sec, Keyframe 15
    Die Extraktion (sowohl Reinziehen in Audacity, als auch Rechsklick und "Extract Audio Stream") der Audiospuren dauert sehr lange (zwei Minuten pro Spur) und wird auch nacheinander erledigt.
    Das AVS Script wird bei StaxRIP innerhalb von 1-2 Sekunden eingelesen und kann gestartet werden. Encodiert wird mit 65-67 FPS.


    NVEnc (new) über OBS: CQP 12
    Die Extraktion (Reinziehen in Audacity) der Audiospuren dauert sehr lange (zwei bis drei Minuten pro Video) und wird auch nacheinander erledigt. Nach jeder Folge muss in Audacity erneut ausgewählt werden, dass beide Audiospuren aus dem jeweiligen Video extrahiert werden.
    Das AVS Script in StaxRIP brauch mehrere Minuten (geschätzt 4-5), um eingelesen zu werden. Encodiert wird mit 77-85 FPS.


    MagicYUV über DxTory: Videobitrate 0 kbit/sec, Keyframe 15
    Die Extraktion der Audiospuren (Rechsklick "Extract Audio) läuft parallel ab und ist in selbst bei 10 oder mehr Folgen in ein paar Minuten erledigt.
    Das AVS Script in StaxRIP ist in 1-2 Sekunden eingelesen und Encodiert wird mit 83-86 FPS.



    Das bestärkt mich dann leider weiterhin in meinem Vorgehen, wo es geht mit DxTory und dem Afterburner aufzunehmen. Und OBS für den Notfall zu verwenden, wenn das Spiel sich mit den anderen beiden Programmen nicht hooken lässt. Der FPS-Verlust durch die CPU-lastige Aufnahme gegenüber NVEnc über die GPU ist zwar existent (5-10 FPS normalerweise) aber beim Aufnehmen und den Videos absolut nicht spürbar, da ich in den Spielen eigentlich immer (weit) über 60 FPS habe. Was spürbar ist, und zwar leider sehr deutlich, ist die Nachbearbeitungszeit bei den OBS-Aufnahmen, die auf das dreifache oder mehr anwächst.


    Und ich nehme jetzt einfach mal an, dass der MagicYUV Codec aus OBS der ist, der auch bei DxTory verwendet wird. DxTory schafft es, dass der schnell gelesen und verarbeitet werden kann. OBS (oder FFMPeg, keine Ahnung) aber irgendwie nicht. DGDecodeNV soll da wohl Abhilfe schaffen, allerdings kostet der auch noch mal extra und es gibt auch keine Testversion, wo man mal schauen kann, ob der wirklich so viel bringt. Das ist es mir dann nicht wert, da verzichte ich beim Aufnehmen lieber auf OBS, da es für mich deutlich mehr Nachteile als Vorteile (wenn überhaupt) mit sich bringt.

    Er kann es auch von OBS direkt hochskalieren lassen und dabei geht so gut wie gar keine Leistung verloren, da via GPU skaliert wird.

    Bei mir war das leider doch schon sichtbar, als ich das mal getestet hatte. Ich hatte auch mal überlegt, die Streams direkt in 1440p mit aufzunehmen und hatte das dann mit Borderlands The Pre-Sequel mal probiert. Und da hatte ich im Spiel selber schon Ruckler drin, die sich dann natürlich auch auf den Stream und die Aufnahme übertragen haben.

    Ja, die Nachbearbeitung lohnt sich meist schon alleine von der Zeitersparnis. Ob ich jetzt 3-4 Stunden für ein Video mit 50 GB hochlade oder das in 15-20 Minuten auf 5-8 GB komprimiere, dabei auf 1440p hochskaliere und dann in 20 Minuten hochlade macht halt alleine von der Zeit einen deutlichen Unterschied. Und von der besseren Bildqualität durch die 2K Auflösung ganz zu schweigen.


    Wenn du es wirklich ohne Nachbearbeitung direkt aus OBS hochladen willst, stell den CQP auf 18 oder so. Dann werden die Dateien deutlich kleiner. Allerdings hast du dann immer noch das Problem, dass die Bitrate, die Youtube für 1080p Videos freigibt, schon lange nicht mehr für Gaming Content reicht. Abhilfe schafft da wie gesagt nur das Hochskalieren. Oder du nimmst gleich in 1440p auf.