Beiträge von Julien

    Das Rauschen kommt von der zu niedrigen Spannungsversorgung. Das Mikrofon hat einen XLR-Anschluss mit Phantomspeisung, die aber über den Klinkenadapter nicht geliefert werden kann - ergo das Rauschen und gleichzeitig der niedrige Pegel. Da hilft nur ein XLR-Vorverstärker oder eben ein gutes Audiointerface mit XLR. ;) Aber das wäre schon wieder viel zu gut für so ein miserables Mikrofon.

    Das Procaster braucht enorm viel Gain (keine Phantomspeisung) und da kriegst du mit günstigen Mischpulten gerne mal Probleme. Das Yamaha AG03 wäre zu empfehlen, ist aber etwas über deinem Budget - ansonsten wären Behringer UMC22 oder Steinberg UR22 noch recht passend. Zur Verstärkung des Gains wäre ein Triton Audio FetHead sehr gut geeignet.

    Sieht man Unterschiede, was andere Codecs angeht? Farbraum, Helligkeit, Kontrast etc?


    Solange man alle verlustfreien Codecs auf dieselben Werte einstellen kann, darf es hier keinen optischen Unterschied geben, da ja keine Informationen verlorengehen oder verändert werden.



    Wie verhält sich das mit der Dateigröße also wieviel GB pro Minute in der Regel?


    Unmöglich pauschal zu sagen, das kommt auf mehrere Faktoren an und variiert besonders von Spiel zu Spiel extrem. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass MagicYUV wohl die stärkste Kompression hat, also die kleinsten Dateien liefert (Lagarith mal außen vor gelassen).

    Sprich, wie nah an roh (also absolut uncompressed) kommt UT/Magic bei spikes (sehr komplexen Stellen) ran.


    Eben das ist schwer zu sagen, ohne das Spiel zu kennen. Weißes Rauschen wäre da wohl der absolute Overkill, da hatte irgendjemand hier im Forum mal ein paar Tests gemacht, wenn ich mich recht erinnere... ?(



    Die WD Reds laufen mit 5.400 RPM oder ?


    Ja, das tut der Geschwindigkeit aber keinen Abbruch.

    Ich habe zwar auch schon mal nachgedacht, meine Formate etwas auszuweiten, aber ich bin einfach zu faul dazu. Zudem machen mir Let's Plays bisher noch genug Spaß, um das nicht alles über den Haufen werfen zu wollen. Selbst wenn ich irgendwann mal ganz andere Sachen machen sollte, würden die ganz "stinknormalen und arschlangweiligen Let's Plays" wohl fortbestehen.

    Gut zu wissen dass Behringer mittlerweile auch Papier spart und man sich die große Anleitung einfach als PDF runterladen kann. ^^ Da sollte wirklich alles drinstehen, inklusive der Effektbeschreibungen.

    Pauschale Angaben sind da natürlich ziemlich schwer, weil es eben auch darauf ankommt, wie komplex das Spiel ist und wie gut die Kompression des jeweiligen Codecs funktioniert. Es gibt zwar einiges an Tests, aber vielleicht solltest du trotzdem mal für dich selbst ein bisschen rumprobieren, um die für deine Situation passenden Werte anzupeilen. ;)


    Wenn du aber eine Geschwindigkeit von mehr als 350 MB/s anstrebst, gibt es fast keine andere Möglichkeit als mit Barracudas zu arbeiten - oder halt eine dritte Platte dazuzunehmen, wenn du lieber mehr Zuverlässigkeit haben willst. Ich komme mit drei WD Red 4TB im RAID0 auf ungefähr 450-470 MB/s, das reicht beinahe für 4K mit 60 FPS und UT Video RGB. Vielleicht wäre das praktikabler für dich - auf jeden Fall aber zuverlässiger als die Barracudas.

    Vielleicht hättest du dir vorher mal die Bedienungsanleitung durchlesen sollen. Die meisten Effekte auf dieser Gurke sind nämlich tatsächlich Reverb- und Echo-Effekte. ;) Eine Dämonenstimme lässt sich vielleicht höchstens mit dem Pitch Shifter (14) hinbekommen, allerdings dürfte das vermutlich eher so klingen als hättest du Schwefelhexafluorid genommen. :P

    habe ich vergessen, das Fenster einzuzeichnen. Da ist nicht wirklich Platz für den Schallschutz


    Wie wäre es in diesem Fall mit einer tragbaren Platte mit Schaumstoff drauf? Die könntest du dir fürs Aufnehmen passend hinstellen und danach wieder irgendwo verstauen. Ist nur so eine Idee, falls es mit der einen Wand hinter dem Tisch nicht ausreichen sollte. ^^

    Dieser Plan. :D


    Grundsätzlich wurde hier schon alles richtig geschrieben, ich hätte nur noch einen Zusatztipp als eventuelle Möglichkeit: Dein Zimmer scheint ja schon etwas größer zu sein, wenn man nach diesem akkuraten maßstabsgetreuen Plan geht. :P Da würde es sich eventuell anbieten, die Wand hinter dem Schreibtisch zu dämmen und zusätzlich rechts davon eine Schaumstoffplatte aufzustellen, damit eventuelle Reflexionen von der rechten Wand gedämmt werden können.


    Mit der Decke müsstest du auch noch mal schauen, ob du das bemerkst oder nicht. Bei mir ist die Decke relativ niedrig und verputzt, also extrem glatt und somit stark reflektierend. Ich musste hier tatsächlich eine Art Schaumstoff-Deckel auf meine Tonkabine legen, da mir der Raumhall von oben zu präsent war. Möglicherweise ist das bei dir auch noch nötig, aber mit hinter dem Schreibtisch und seitlich davon bist du erst mal ganz gut gewappnet. ^^