Beiträge von Julien

    Hast du mal mehrere Mediaplayer ausprobiert? VLC? MPC-HC? Wenn es nämlich doch einer davon hinbekommen sollte, die Datei synchron abzuspielen, könntest du einfach das Bild vom Mediaplayer erneut aufnehmen und hättest quasi das Problem umgangen.

    Das kann gut sein. Es gab früher mal so ein Problem, dass Videos, die schon vor drei oder vier Wochen hochgeladen wurden, bei Veröffentlichung nicht mehr ganz oben in der Liste angezeigt wurden.


    Allerdings habe ich auch vorhin erst ein eine Woche altes Video veröffentlicht und das wurde ebenso nicht angezeigt. ?( Keine Ahnung warum, ich vermute dass YouTube momentan wieder ein bisschen rumbastelt (auch wegen der fehlerhaften Klickzahlen auf der Kanalseite) und wir einfach abwarten müssen.

    Wenn ich jetzt logisch denkend ran gehe sollte ja eine leiserere Stimme auch weniger Hall produzieren und von dem her kann ich ja nur profitieren.


    Das siehst du leider falsch. Egal wie laut dein Mikrofon es aufnimmt, der Hall bleibt immer gleich. Soweit sollte das auf jeden Fall logisch sein, oder? Jetzt ist allerdings das Ziel, am Ende immer eine ordentliche Lautstärke zu haben, damit die Zuschauer ihre Boxen nicht auf 300% aufdrehen müssen – ergo müsstest du eine leisere Aufnahme wieder nachträglich verstärken, und spätestens an diesem Punkt wäre der Hall wieder exakt so deutlich zu hören wie bei einer lauteren Aufnahme auch.

    Hast du eine Ahnung bzw. Möglichkeit wie ich das überprüfen kann


    Es gibt bestimmt auch Spannungsmessgeräte für USB-Buchsen, aber ob du dir wirklich so ein Gerät zulegen willst... Da würde ich persönlich lieber alle verfügbaren USB-Buchsen durchtesten und hören, ob eine merklich lauter ist als andere. Wenn alle gleich leise sind, schafft eventuell ein aktiver (!) USB-Hub Abhilfe. Oder aber du versuchst es tatsächlich mit Voicemeeter, damit lässt sich der Pegel relativ einfach anheben: Mikrofon lauter stellen unter Windows 10 - Voicemeeter Tutorial

    Das zu schneiden ist zu friemelig. Ich müsste auch die Sätze auseinandercutten.


    Ich fürchte, eine andere wirklich sinnvolle Methode gibt es da nicht. :/ Du könntest mit dem SSM, falls du den hast oder hier noch irgendwo beziehen kannst, die variable Framerate VFR in eine konstante Framerate CFR umändern, aber da weiß ich persönlich nicht, ob es danach garantiert funktioniert.


    Mich wundert allerdings, dass das Material asynchron sein soll – die Mediainfo ist nämlich in Ordnung, bis auf die Tatsache dass MJPEG als Codec verwendet wurde. Eigentlich sollte das synchron sein und auch in Schnittprogrammen keine Probleme bereiten. ?(

    Ach so, ich hatte das so aufgefasst weil du geschrieben hast, du hättest damals noch ein anderes gehabt. ;) Gut so, wenn das Tutorial nicht von dir ist – trotzdem würde es von der LPF-Qualitätsfraktion auseinandergenommen werden. Und einen Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit von YouTube hat das auch nicht. Ganz egal welche Bitrate ich wähle, ganz egal welche FPS-Zahl ich wähle, kein Video sollte mehrere Stunden in der Verarbeitung festhängen.

    Okay, da hört man schon deutlich raus, dass deine Umgebung einfach überhaupt nicht zum Aufnehmen geeignet ist. :/ Und ich fürchte, mit Filtern und Nachbearbeitung kann man da auch nicht mehr viel retten, es klingt einfach nach einem riesigen Raum mit enorm viel Nachhall.


    Ich persönlich würde mir sowas wohl nicht länger anhören als unbedingt nötig, das heißt du müsstest schon ein anderweitig supergeilinteressantes Video bieten, damit ich mir das antun kann. :D

    Hmhm, okay... :P Hoffen wir mal, dass keiner der MeGUI-Verfechter dein Tutorial findet.


    Ich kodiere komplett ohne Bitratenangaben, x264 mit CRF, und an 350 Tagen im Jahr verarbeitet YouTube meine Videos auch innerhalb von wenigen Minuten nach Abschluss des Uploads. Nur in den letzten paar Tagen kam es zu längeren Wartezeiten, ohne dass ich etwas an meiner Art zu kodieren verändert habe. Solche Engpässe kamen schon öfter vor und werden auch weiterhin vorkommen, ohne dass wir als Nutzer Einfluss darauf haben.

    würde Euch darum bitten mir zu sagen ob diese Soundqualität, trotz meiner verhallten Aufnahmeumebung, ausreichend und akzeptabel ist


    Meine Meinung kann ich dir gerne dazu sagen, aber letztendlich musst du entscheiden, ob die Tonqualität ausreicht oder nicht. Wenn du hier im Thread schon nach "professioneller Hilfe" fragst, bekomme ich das Gefühl, dass dein Anspruch doch etwas höher liegt...



    Rode Podcaster auf 90% Pegel


    Diese 90 Pegel sind halt schon ziemlich leise, ich könnte mir vorstellen dass auch deine USB-Spannungsversorgung nicht mehr die beste ist... Oder du versuchst es mit Voicemeeter und hebst damit deinen Pegel etwas an, damit du mit Audacity nicht so tierisch viel verstärken musst.



    Spur dupliziert, diese mit einem Verzerrungsfilter bearbeitet und langsam dazugemischt.


    Verzerrungsfilter? ?( Okay... Jetzt bin ich gespannt.



    ich bekomme das Gefühl nicht los ich höre mich noch immer ein wenig verhallt und dumpf an.


    Wäre kein Wunder, mit einem dumpfen Mikrofon in einem halligen Raum. :P



    Außerdem würde ich Euch bitten mir mal zu schildern wie ich mein Mischpult miteinbinden kann. Also welche Kabel ich brauche


    Mit dem Rode Podcaster geht das überhaupt nicht. Du bräuchtest ein XLR-Mikrofon statt eines USB-Mikrofons, also beispielsweise das Rode Procaster statt dem Rode Podcaster. (Aber das soll keine Empfehlung sein!) Dann brauchst du nur noch ein XLR-Kabel und schon kannst du das Mikrofon über das Mischpult betreiben. (Auch hier soll das keine Empfehlung sein, das Xenyx 302 wäre nur eine weitere Fehlerquelle.)

    Wenn ich du wäre, würde ich am ehesten ein bisschen Geld in ein paar ordentliche Basotect-Platten investieren und die dann an den Wänden hinter dem Schreibtisch und links daneben anbringen. Wenn du dann noch zwei Platten direkt über dem Schreibtisch anbringst, quasi als Deckensegel, dürfte das den Hall schon enorm verbessern. :thumbup:

    Grundsätzlich schadet es nie, eine Hörprobe von deinen aktuellen Umständen zu haben, damit wir wissen, ob und was und wie man daran noch optimieren kann, oder ob man lieber gleich Benzin drübergießt und alles anzündet. :P


    Das Problem, dass du das Rode Podcaster fast in den Mund nehmen musst und es trotzdem noch dumpf klingt, kenne ich leider nur zu gut, genau so wie das Problem, dass Maus- und Tastaturgeräusche viel zu deutlich zu hören sind. Deswegen bin ich persönlich auch schon länger nicht mehr von diesem Modell überzeugt. Mit dem Xenyx-Mischpult hat das allerdings nichts zu tun, es sei denn du hast dich vertippt und besitzt das Rode Procaster statt dem Podcaster.


    Meine Vermutung ist, dass deine nachhallenden Gewölbedecken das größte Problem sein dürften. Gerade hier werden so helle Geräusche wie Mausklicken gerne hin- und hergeworfen und kommen trotz der Positionierung von allen Seiten in dein Mikrofon. Wenn möglich, würde ich da definitiv etwas dämmen, notfalls auch erst mal mit Stoffdecken, Handtüchern oder anderen Haushaltsobjekten.


    Andererseits wäre da vielleicht eine Supernierencharakteristik ganz praktisch, wie zum Beispiel vom Sennheiser E845S. Das ist wirklich extrem gerichtet und könnte den Hall von der Decke besser ignorieren, wenn man es gut positioniert. Aber da kommen wir jetzt auch schon in den Bereich der sehr spezifischen Empfehlungen, für die man am besten noch mehr über den Raum kennt. Insofern gerne Fotos davon zeigen, damit wir wissen, ob das praktikabel ist. ^^

    Ich persönlich bin ja absoluter Verfechter von 4K und supervielen Details und blablabla... Aber nein, realistisch gesehen ist und bleibt das eine Marktlücke auf YouTube. :D Solange man ansatzweise was erkennen kann, wird sich niemand beschweren, wenn es "nur" 1080p sind.