Angepinnt Der ultimative Mikrofonvergleich

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    Adapter sind nicht zwingend schlecht, wichtig sind die richtigen. Die Headsets benötigen üblicherweise 5V Phantomspeisung und das wird von den billigen nicht geliefert. Der passende Adapter dafür ist der Rode VXLR+ der funktioniert damit zuverlässig.
  • Rayxin schrieb:

    Solche Adapter sind der letzte Schrott. Finger weg.
    China für 1.50$ mit Sicherheit, das it doch mit allem so. Wenn man nicht die günstigsten 20% nimmt kommt man normal ganz gut weg

    ZnapGaming schrieb:

    Uff, onboard klinke? Feelsbadman
    Komisch das man aus on board klinke auch bis 192000 Hz raus bekommt und sich keiner über Schrott AUX beschwert. Könnte es am angeschlossen Gerät liegen? Mäh es ist das 300$ Motherboard das Scheisse verbaut hat.
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  • Zum Thema Onboard sag ich dann mal besser nichts. Das ist mir zu heikel :D

    Obli schrieb:

    Adapter sind nicht zwingend schlecht, wichtig sind die richtigen. Die Headsets benötigen üblicherweise 5V Phantomspeisung und das wird von den billigen nicht geliefert. Der passende Adapter dafür ist der Rode VXLR+ der funktioniert damit zuverlässig.
    Neben dem Rode VXLR+ gibt es z.B. auch noch den AntLion XLR Power Converter, den Movo FXLR-Pro und den Boya 35C-XLR. Der Rode ist aber wohl am weitesten verbreitet und daher auch sehr leicht zu bekommen. Hat sich bisher zum Glück auch noch nicht als qualitativer Reinfall herausgestellt ^^

    Kleine Korrektur nebenbei:
    Headsets - beziehungsweise die daran verbauten Elektretkapseln - arbeiten nicht mit symmetrischer Phantomspeisung, sondern mit einer so genannten "Plug in Power". Das ist so zu sagen der Feld-Wald-und-Wiesen Standard im non-professionellen Recording, der mit etwa 2V bis maximal 10V daherkommt. Keine Ahnung, ob es dafür überhaupt Richlinien von bspw. der AES gibt. Meinem Eindruck nach ist das eher ein loser, zweckdienlicher Standard der Multimedia-Industrie. Ist eine ziemlich durchwachsene Schnittstelle, die nicht nur am Mixern von Yamaha, sondern - um mal das krasseste Gegenteil zu benennen - leider auch an ordinären Playmobil Recordern zum Einsatz kommt.

    Dementsprechend können auch die Qualitätsunterschiede ausfallen. Kritisch wirds immer da, wo nichts genormt und qualitativ standardisiert ist. Denn im Zweifel wird dann immer zu Gunsten der Kostenoptimierung entschieden. Womit wir wieder beim leidigen Thema "Onboard" wären. So schließt sich der Kreis... :D
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
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    Shinigami schrieb:

    Also auf der couch wuerde ich eher in die richting eines Headset Mikrofon gehen.
    thomann.de/de/headset_mikrofone.html
    Kommt drauf an wie viel du dich bewegen willst
    Klar, ein Headset Mikrofon würde ich vorziehen - jedoch sind, wie von anderen beschrieben, die Preise (für etwaige mini xlr / funk mics) halt schnell über dem Budget welches ich rein für diesen Anwendungszweck ausgeben würde. Muss aber auch richtig stellen das ich mich beim gamen nicht quer auf die couch lege oder viel bewege, sondern eher schon meißt ruhig sitze.

    Aber gut, um nochmal bei 3.5 Klinken Steckern Mics. zu bleiben (wie gesagt, einen VXLR+ habe ich schon): Von etwaigen Hörproben hat mich eigentlich nur das MMX 300 Mic. angesprochen - meine Antlions haben alle ein krasses Kratzen in der Spur (egal ob am Interface mit VXLR+, oder ob an einer Asus DGX oder onboard) und ein neues zu kaufen wäre mir bei dieser Erfahrung etwas zu viel Geld für diese Qualität. Das Vmoda Boom pro scheint mir recht dumpf zu klingen....

    Das MMX 300 Mic. gibt es nicht zufällig einzeln schon mit nem 3.5 Klinkenstecker dran oder ? :D Oder habt ihr da Empfehlungen im Bereich bis 80 Euro ? Das ist bei mir die Schmerzgrenze, ab da ziehe ich es eher vor mein Haupt Mic. aufzurüsten.
  • Dachte eher an ein reines ansteck/lavalier/Nackbügel etc. Mikrofon und kein Headset - habe schon ein Sennheiser HD650 und BD DT 880Pro welche ich auch weiter verwenden will :D Oder ist das bis zu meiner Schmerzgrenze (80Euro) alles nicht vertretbar ?

    P.S. Ich nehme an dasEntstörfilter (z.B. von Aukey) beim ModMic nichts bringen da die keine eigene Stromquelle haben ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MaxxPuzzles ()

  • Das Mikrofon vom Cooler Master soll für ein Headset überraschend gut sein.

    Wenn du jedoch etwas universelles haben möchtest, dann würde ich dir zu einem Lavalier raten.

    Gut und günstig (wenn der Input kein Flaschenhals ist):


    Oder etwas exotischer:
    micbooster.com/primo-microphon…ppy-em172-microphone.html (Kugel)
    Die Kapseln genießen in der DIY-Community einen sehr guten Ruf. Habe selbst diverse von denen im Einsatz und bin sehr zufrieden.

    In beiden Fällen solltest du jedoch bedenken, dass es Kugelcharakteristiken sind. Sprich, eine möglichst mundnahe Platzierung wäre ratsam, um Umgebungsgeräusche zu reduzieren.

    PS: Solche Entstörfilter wirken in der Regel passiv.
    Ein Plädoyer für XLR:
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  • MaxxPuzzles schrieb:

    Hi Leute,
    um nochmal die Mikrofon Gurus zu beschwören und von eurer Erfahrung zu profitieren wollte ich mal das Samson Q2U und das Shure SM58 (LC) als zwei Dynamische Mics. in den Ring werfen :D

    Ich habe eine gewisse nostalgische Beziehung zum Samson Q2U, es war mein erstes "richtiges" Mikro - und obwohl ich über die Jahre schon viele Mikros ausprobiert habe (leihweise oder über das eBay Gebraucht-Karussell), werde ich mich niemals von dem Ding trennen. Es ist und bleibt unter den dynamischen Mikros mein persönlicher Liebling.

    Das Q2U hat ja sowohl einen USB als auch einen XLR-Anschluss. Als USB-Mic kann man es aufgrund der Win10-Gain-Problematik mittlerweile leider nicht mehr sinnvoll einsetzen, da muss man voll aufdrehen und selbst dann bleibt das Ding noch fast taub. Zudem ist der A/D-Wandler sehr verrauscht (das Q2U ist ja auch nicht mehr das allerneueste Modell) und die USB-Buchse mechanisch sehr empfindlich (geht gerne kaputt).

    Über XLR bekommt man aber ein IMO wunderbar neutrales dynamisches Mikrofon, welches auf den typischen Boost der höheren Frequenzen komplett verzichtet. Damit steht es quasi komplett alleine auf weiter Flur. Ob die neutrale Abstimmung jetzt ein Vorteil oder ein Nachteil ist, dürfte jeder anders bewerten. Für mich ist es das Highlight dieses Mikrofons.

    Ansonsten müsste man noch Anmerken, dass das Q2U einen sehr stark ausgeprägten Nahbesprechungseffekt aufweist und außerdem sehr empfindlich auf Plosivlaute reagiert. Man muss also etwas aufpassen, wie man das Mikrofon bespricht bzw wie man es platziert. Fürs Kommentieren beim PS4-Zocken auf dem Sofa ist es wohl weniger gut geeignet.

    Manche Leute mögen eventuell diese luftigere Abstimmung mit dem Höhenboost, die eigentlich fast alle Mikrofone aufweisen - meiner Stimme schmeichelt sie aber nicht unbedingt. Deshalb bevorzuge ich den Klang des Q2U gegenüber allen anderen dynamischen Mikros, die ich bislang ausprobieren durfte, die da wären:
    Rode Procaster, Electro Voice N/D 767a, Samson Q7, beyerdynamic TGV35, t.bone MB88U dual, Sennheiser e835, Shure SM58.

    Aber das ist natürlich komplett subjektiv. Letztendlich ist es nämlich scheißegal, jedes der genannten Mikros ist mehr als nur "gut genug" für Let's Plays. Das sind alles nur Nuancen, die in der Abmischung mit Game-Sound eh komplett untergehen. Keines dieser Mikros klingt "schlecht", sie klingen alle nur geringfügig anders und was man bevorzugt, ist Geschmackssache. Selbst das Samson Q7 für €29 ist so gut, dass man sich ernsthaft fragt, warum man großartig mehr ausgeben sollte. Klar, die teureren Mikros haben Vorteile, insbesondere bei den Handgeräuschen, was bei der Verwendung auf der Bühne durchaus wichtig ist, aber bei stationärer Verwendung für Let's Plays ist das echt egal.

    Bzgl. des Preises muss ich allerdings sagen, dass ich über 80 Euro für das Q2U dann doch etwas happig finde. Ich habe das Ding vor ca. 5 Jahren noch bei Thomann im Set mit einem (unbrauchbaren) Kopfhörer für etwas über 60 Euro gekauft.
  • Schöner Erfahrungsbericht!

    Das Q2U hat für mich leider einen großen Nachteil, den es sich mit so ziemlich allen anderen dynamischen Mikrofonen teilt: die extrem geringe Empfindlichkeit. In dem Fall sind es wie so oft nicht mehr als 2 mV/Pa. Das fordert leider die PreAmps und forciert oft einen sehr geringen Abstand (da recht leise), der dann wieder zum angesprochenen Nahbesprechungseffekt führt. Ein Teufelskreis. Wer sein Mic für gewöhnlich mit größerem Abstand bespricht oder generell eine eher leise Stimme hat, sollte da unter Umständen aufpassen.

    Ich finde das Behringer XM8500 auch noch ganz ansprechend. Kostet gerade mal 15 Euro und kommt dem Procaster überraschend nahe.
    Ohne InLine-PreAmp (FetHead, Cloudlifter, SE Dynamite DM1,...) wirds bei dem aber wirklich duster.
    Ein Plädoyer für XLR:
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