Angepinnt Der ultimative Mikrofonvergleich

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Julien schrieb:

    Selbst mit -10 dB Dämpfung müsstest du ja auf 0 dB Pegel kommen, wenn du den Gain weit genug hochdrehst, daher meine Vermutung dass es am Weg von Box zu PC liegt. Das Windows-typische Konvertieren von Stereo zu Mono sollte zwar nur 6 dB klauen, aber trotzdem würde ich so was in dieser Richtung verdächtigen.
    Das kann sein. Muss ja dann in Audacity auf Mono stellen und da scheint er mit dem stummen rechten channel zu mischen..
    Wo kann man denn die Box auf Mono umstellen? Bei der Software blicke ich ehrlich gesagt nicht so ganz durch. :D
    Ist das dann in den Windows-Einstellungen? Da hab ichs nicht gefunden, mir steht da wie gesagt nur Stereo zur Auswahl.

    Ein Bild wäre da glaube ich hilfreich, falls ich es woanders einstellen muss..
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor
  • Julien schrieb:

    Das ist bei vielen USB-Mikrofonen so, seit Windows 8 wurden die Treiber umgestaltet und die Mikrofone werden dadurch massiv leiser. Voicemeeter kann den Gain wieder anheben: Mikrofon lauter stellen unter Windows 10 - Voicemeeter Tutorial
    Traurig, dass sowas bei einem 180 Euro Mikrofon unter Windows überhaupt nötig ist.
    In meinen Augen immernoch rausgeschmissenes Geld.

    strohi schrieb:

    Egal, wie laut ich meine Audiobox 22VSL stelle, ich kann maximal -10dB erreichen.
    Wie hoch ist der Arbeitsabstand (Mund <> Membran)?
    Ist der Pegel bei einer Mono-Aufnahme in Audacity denn normal?
    Wie hoch ist der Peak unter den Aufnahmegeräten?

    Phuindrad schrieb:

    Was haltet ihr vom
    Fame Studio Mikrofon CM2?
    Sieht nach dem Video ganz gut aus.

    Für VoIP wäre es mir aber vermutlich zu empfindlich. Da würde ich lieber eins mit einem besser geschirmten Gehäuse nehmen. Also eher nichts mit frei schwebender Großmembran.

    Aber abgeshen davon: die Quali scheint für den Preis wirklich solide zu sein.

    Interessant übrigens zu beobachten, wie sich der sog. "TechBoss" mehr und mehr dem Youtuber "Podcastage" annähert :D
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Ich hab bisher das Auna 900B gehabt und nutze seit 2 Monaten ca das Rhode NTUSB wenn ich eins davon empfehlen kann dann das Rhode aber noch mehr zu empfehlen ist da das Rhode NT 1A, ist zwar von der anschaffung her recht teuer (gesammt ca 350 € mit nem guten Mischpult) aber das setzt nochmal eins oben drauf im vergleich zu seinem USB verwandten.
    Die neuen Games sind zwar gut aber du sehnst dich nach den guten alten Zeiten ?
    Du findest den schwierigkeitsgrad zu low von den heutigen Spielen ?
    Du willst wieder in erinnerungen schwelgen ?

    Dann klick sofort auf den unteren Link !!!

    Retro Power Pur
  • Kero LP schrieb:

    Ich hab bisher das Auna 900B gehabt und nutze seit 2 Monaten ca das Rhode NTUSB wenn ich eins davon empfehlen kann dann das Rhode aber noch mehr zu empfehlen ist da das Rhode NT 1A, ist zwar von der anschaffung her recht teuer (gesammt ca 350 € mit nem guten Mischpult) aber das setzt nochmal eins oben drauf im vergleich zu seinem USB verwandten.
    Das NT1A ist ein sehr gutes Mikrofon würde ich aber tatsächlich nur Leuten empfehlen die eine leise Umgebung haben.
    Ich z.b. hab hinter mir eine mobile Klima die zwischen 60-70db erreicht. Das ist deutlich hörbar und würde beim NT1A miserabel klingen. DA ist das Procaster deutlich besser. Hab seit einigen Tagen das Procaster und es juckt nichtmal das die Klima 1m davon entfernt ist. Ok das ist bei dynamischen normal.
    Ein gutes Mischpult ist das AG03 oder das AG06 schon. Mehr muss man für den normalen Streamer/LP'er gar nicht ausgeben. Es reicht auch ein Interface wie das Scarlett.
    Mischpulte werden oft falsch eingesetzt und sind für die meisten sinnfrei.
    Mischpulte sind bei denen sinnvoll die tatsächlich mehrere Quellen abmischen wollen. Wer das über OBS oder so tut der ist mit einem interface besser bedient. DIe haben in der selben Preisklasse meist bessere Chipsätze.
    Wer aber live etwas abmischen will (z.b. 2 XLR Mikrofone) der ist mit einem Mischpult besser bedient.
  • Das NT1-A wäre mir persönlich zu scharf in den Höhen.
    Kann bei manchen Stimmen wirklich unangenehm rüberkommen. Das NT1 (non-A) wäre besser, da linearer. Ist allerdings auch eine Ecke teurer.

    Daher ist mein Favorit in der Gruppe eigentlich nach wie vor das AT2035 von Audio Technica.
    Nach dem gehts eigentlich erst in der 300 Euroklasse (z.B. Sennheiser MK4) weiter.

    Wegen den Hintergrundgeräuschen kann man auch Instrumentenmikrofone mit geschlossenem Gehäuse nehmen. Funktionieren mit Niere eigentlich genau so gut wie dynamische.

    @Phuindrad:
    Ob sich ein Upgrade von einem Neewer 7000 USB zu einem FAME lohnt, ist schwer zu sagen. Stecken ja in beiden Fällen Budget-Marken dahinter, weshalb man nie so genau weiß, was man bekommt. Wenn du ein spürbares Mehr an Qualität willst, dann würde ich vielleicht besser eine Stufe höher ansetzen.
    Hast du ansonsten mal das Video mit dem Vergleich NT1-A vs CM2 gesehen?
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Das Blue Yeti ist ein wirklich ein super Allrounder. Wird immer wieder gern genutzt.
    Die VOrteile liegen auf der Hand
    Gain am Mikro selber regelbar. Man kann sich also ohne Probleme stumm schalten (niesen/husten/Telefonat etc.)
    Auch super für Couch Podcasts wo man im kreis sitzt oder ein Brettspiel aufnehmen will. Einfach mittig hängen und es nimmt von allen Seiten auf. Wenn man dies wünscht.
  • Ist ja generell das Problem mit den ganzen USB-Mikrofonen.


    ab 2:04

    Da geht es im ersten Moment immer nur um die schnelle technische Verbesserung. Dass eine saubere Audioqualität auch eine Spinne und ein flexibles Stativ für die richtige Positionierung voraussetzt, will da aus Kostengründen und fehlender Erfahrung allerdings keiner hören.
    Spätestens wenn dann im VoIP die Kollegen anfangen, sich über die zu sensible Voice Activation zu beschweren, ist das Geschrei aber wieder groß. Und dann heißt es natürlich: du brauchst unbedingt ein dynamisches Mikro...

    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/pBB5s2S.jpg]

    Da wäre es von Anfang an doch günstiger, direkt ein passendes Set zu nehmen und nicht das teure Zubehör nachzukaufen.

    Ich weiß nicht, wem ich den Vorwurf machen soll.
    Den Herstellern von USB-Mikros, die ihre "unkomplizierten" Illusionen verkaufen oder den Nutzern, die wohl einfach zu bequem sind, sich zumindest mit den Grundlagen auseinanderzusetzen :|
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • @Julien und @Dr. Strangelove:
    Habe mich gerade noch mal hingesetzt und wegen des Pegels geschaut.
    Es liegt wirklich daran, dass ich die Aufnahme in Audacity auf Mono umstelle. Dann werden beide Channels gemixt und ich komme nicht mehr auf die maximale Lautstärke, weil der leere Channel dann für -x dB sorgt. Ärgerlich.

    Aber es stellt wohl kein wirkliches Problem da - dann muss ich halt immer händisch den zweiten Kanal wegschmeißen. Nicht, was ich mir erhofft hatte, aber ist halt so.
    Oder ich schau mal, ob ich in FFMPEG die Spuren gleich so mappen kann, dass der leere Channel direkt rausgestrichen wird.

    @Julien: Wie handhabst du es denn? Du gehst (oder gingst) doch auch über eine 22VSL und das Rode ist ja jetzt auch kein Stereo-Mikro, das über zwei XLR-Eingänge geht. Du hast dann ja auch einen leeren Channel, oder? Schmeißt du den im Nachhinein bei der Nachbearbeitung raus?

    Beim Streamen scheint es halbwegs gut zu klingen. Falls doch nicht, melde ich mich noch mal.

    An sich könnte ich es wohl vielleicht ändern, dass nur ein Channel gefangen wird, aber das Universal Control hat die Optionen dafür ausgegraut. Na prost. :D
    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/uc37fmb.png]
    (hochgeladen auf abload.de)

    Dr. Strangelove schrieb:

    Wie hoch ist der Arbeitsabstand (Mund <> Membran)?
    Das Mikro befindet sich ca. 20 cm unter mir und zielt dann von dort hoch auf meinen Mund.
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von strohi ()

  • Baxitus schrieb:

    Ich selber habe das Auna Mic 900 und meiner Frau habe ich das Neewer NW 7000 USB gekauft. Hier habe ich mal ein kleines (relativ unprofessionelles) Vergleichsvideo gebastelt:
    Danke für den interessanten Vergleich!

    Die Mikrofone scheinen wirklich ihre individuellen Stärken und Schwächen zu haben.
    Das Neewer scheint wohl merklich heller abgestimmt zu sein. Für den Preis aber eigentlich voll in Ordnung.

    Wie verhalten sie sich beide am EQ?
    Hast du mal probiert, beide synchron aufzunehmen und dann per EQ anzugleichen?


    strohi schrieb:

    @Julien und @Dr. Strangelove:
    Habe mich gerade noch mal hingesetzt und wegen des Pegels geschaut.
    Es liegt wirklich daran, dass ich die Aufnahme in Audacity auf Mono umstelle. Dann werden beide Channels gemixt und ich komme nicht mehr auf die maximale Lautstärke, weil der leere Channel dann für -x dB sorgt. Ärgerlich.

    Das Mikro befindet sich ca. 20 cm unter mir und zielt dann von dort hoch auf meinen Mund.
    Das ist lästig. Aber könntest du die Kanäle nicht einfach per Voicemeeter zusammenmixen bzw. das Signal duplizieren?

    20cm sind ein guter Abstand.
    Dass es daran liegt, ist mit deinen obigen Umschreibungen dann aber eh ausgeschlossen.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • strohi schrieb:

    Oder ich schau mal, ob ich in FFMPEG die Spuren gleich so mappen kann, dass der leere Channel direkt rausgestrichen wird.

    Ja, ffmpeg kann aus der Stereo-Spur direkt eine Mono-Spur machen und das dürfte auch nichts an der Lautstärke verändern. Lässt sich auch prima automatisieren.


    strohi schrieb:

    Wie handhabst du es denn? Du gehst (oder gingst) doch auch über eine 22VSL und das Rode ist ja jetzt auch kein Stereo-Mikro, das über zwei XLR-Eingänge geht. Du hast dann ja auch einen leeren Channel, oder? Schmeißt du den im Nachhinein bei der Nachbearbeitung raus?

    Als ich Windows 10 neu installiert hatte, war noch ein universeller Treiber vorhanden, der den Lautstärkeverlust bei Mono verhindert hat, da war es gar kein Problem. Aber auch mit dem aktuellsten Presonus-Treiber ist das kein Akt, Dxtory nimmt in Mono auf und Audition gibt vor der restlichen Nachbearbeitung +6 dB Verstärkung auf die Spur. Ich habe auch mit Stereo rumgetestet, aber es gab keinen Vorteil, also habe ich es so gelassen.