Internet videos eines tages schwerwiegend für die berufliche zukunft?

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    Was Admiral Awesome schrieb.

    Eure Aktivitäten können problemlos über Facebook gefunden werden, da 99% aller Nutzer aus irgendwelchen Gründen ihren echten Namen angeben - und dann auch noch Gülle von sich geben. Blödheit muss halt bestraft werden (ist irgendeine Mode seit Facebook. Zuvor weigerte sich jeder seinen echten Namen zu hinterlassen).
    YouTube hingegen besitzt schon von sich aus keinerlei Bezug zu Eurem echten Namen. Die Videos können nicht gefunden werden, es sei denn Ihr gebt ihn z.B. in der Kanalbeschreibung an (z.B. für Postfächer).

    Also: Ganz gechillt bleiben. Was auf YouTube stattfindet, bleibt auch auf YouTube, sofern nicht gerade persönlich damit hausiert wird.

    [MG}

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von TrueMG ()

  • Falls der Arbeitgeber mich wegen meiner Videos ablehnt, dann lehne ich ihn auch wegen der Ablehnung ab. So einen Verein brauche ich dann auch nicht, der mich in meiner Freizeitbeschäftigung einschränken möchte. Falls ich beispielsweise rassistische Bemerkungen am laufendem Band abgebe, muss ich mich entscheiden, ob ich damit aufhöre oder solange weitersuche, bis es einem Arbeitgeber mal egal ist. Da wird's zwar schwieriger als bei 'normalen' Videos, aber das Prinzip sollte so verständlicher sein.
    Man könnte es auch verallgemeinern: Wenn man immer ehrlich ist und alle Steckenpferde direkt angibt, sucht man zwar länger, findet aber das passendste Unternehmen.
  • DarkeszPlay schrieb:

    Ich persöhnlich denke das die wenigsten Firmen etwas dagegen haben, außer du machst die wirklich in irgendeiner Art und Weise schlecht. Es ist ja dein Hobby und warum solln sie dagegen was haben? Fals du wirklich drauf angesprochen wirst, sei einfach ehrlich und sag was du machst. Ist ja auch nichts schlimmes ^^

    Ich finde es sogar positiv , da es von kreativität und offenheit zeugt sowas zu mache. Viele Menschen sind ja verschlossen und nicht mehr engagiert , deshalb bringt das frischen wind , wenn man sich solchen hobbies widmet !
  • sollte eigentlich keinerlei Einfluss auf das Arbeitsleben haben


    Hätte, könnte, sollte.

    Ja sie können. Sie könnten dann z.B. sagen, dass sie dich für "ungeeignet" halten. Im Grunde genommen, kann der Arbeitgeber frei wählen. Er sollte bloß bedenken, was er als Grund nennt.

    Stell dir mal folgende Situation vor:

    Ein Kunde, zu dem du fahren musst, hat eins deiner Videos gesehen und dachte sich dabei "So ein Clown" (im negativen Sinne). Und jetzt kommt dieser "Clown" zur Tür herein. Was schätzt du, wie der Kunde wohl weitergehend über die Firma denken wird? Grundsätzlich representierst du ja dich, allerdings auch indirekt die Firma.

    Der Arbeitgeber kann dir nur kündigen wenn du etwas strafrechtlich relevantes machst , da es hält dein Privatleben ist ( Manchmal ist der Gesetzgeber auch dein Freund ^^)


    Es geht hier aber um das Einstellen einer Person. Danach kommt ggf. noch eine Probezeit, in der dir ohne Angabe eines Grundes gekündigt werden kann und DANACH bist du dann bei dem von dir erwähnten.

    Seriöses Auftreten sollte bei Eintritt ins Internet immer der erste Gedanke sein, auch wenn man mit jungem Alter noch recht naiv an die Sache rangeht.


    Grundsätzlich wurde mir immer eingetrichtert: Keine Fotos hochladen, keinen Wohnort angeben und auch nicht den Namen. Ähnlich sollte man es auch auf Facebook halten (auch wenn es Facebook heißt, muss man nicht ein Bild seiner Selbst hochladen).

    Meine Antworten sind natürlich nicht verbindlich.
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    Es gibt immernoch Leute die unser Hobby als "totale Zeitverschwendung" bezeichnen. Und ich denke das es auch einige Arbeitgeber tun. Deshalb kann Let's Playen immer ein Grund sein das du den Job nicht bekommst. Aber es kann auch dein Facebook Account sein, deine Homepage und was auch immer. Bisher findet man wenn man meinen Namen eingibt nur meine alte Homepage und leider kein Let's Play :(

    Liegt wohl daran das ich meinen Namen nie erwähne oder Verknüpfe ^^
  • Meiner Meinung nach ist das schon eine riskante Sache. Normalerweise informiert sich jeder Arbeitgeber über seine potentiellen Arbeitnehmer im Internet und sobald dieser dann auf Facebook, YouTube oder sonst wo, irgendetwas zeigt, das ungewöhnlich ist oder dem Arbeitgeber schlichtweg nicht gefällt, dann war es das. Das ist der Grund, wieso ich auch im Internet nie meinen richtigen Namem angebe. Ich habe ein Pseudonym, welches ich überall verwende und das ist auch gut so. Klar, vielleicht gibt es Leute, die das gut finden oder für die es sogar ein Pluspunkt ist, aber es macht insgesamt einen sehr schlechten Eindruck, weil es so rüberkommt, als ob man sich seine Zeit nur mit solchen Dingen vertreibt. Kann ja sein, dass es wirklich so ist, aber dann muss es niemand wissen. Je nachdem, wie man sich in seinen Videos verhält, ist das auch noch eine ganz andere Sache. Im Berufsleben sollte man normalerweise ein seriöses Erscheinungsbild haben. Man kann seinen Arbeitnehmer aber nicht mehr ernst nehmen, wenn man weiß, was er für Unsinn im Internet treibt. Auf meiner Schule ist ein Lehrer der League of Legends spielt, bei dem ist das genauso. Ihn nimmt niemand mehr ernst und eine Geschäftsbeziehung kann nur gut funktionieren, wenn beide Parteien sich respektieren. Mit Kollegen ist das was anderes, wenn man mit ihnen auch privat Kontakt hat, denen würde ich sicherlich davon erzählen, wenn ich sie mögen würde, aber es muss nicht jeder wissen, solange ich nicht super bekannt auf YouTube bin und mich einige Leute auf der Straße erkennen. Mich nervt es nämlich auch, dass einige aus meinem Badminton Verein über meine Let's Player Tätigkeit Bescheid wissen, denn die kommen dann immer an, um mich doof anzulabern von wegen "Mach doch mal LP XY!", "Ey, ich schreib' mal ein Kommentar unter dein nächstes Video!" (was dann sowieso nie passiert) und da habe ich überwiegend keine Lust drauf, weil diese Leute andauernd denken, ich könne über kein anderes Thema reden, obwohl sie diejenigen sind, die nur noch darüber mit mir sprechen. Ich würde es meinem Arbeitgeber also niemals erzählen, es sei denn ich habe privat guten Kontakt mit ihm, was man sich von seinem Chef aber eigentlich nicht vorstellen kann.
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  • Melodrama schrieb:

    Erstmal , beim lesen deines Textes hab ich echt Kopfweh bekommen.
    Und die Chance , dass jemand ein Video von dir findet liegt vielleicht bei 0,00000001%

    Dann empfehle ich dir mal eine Aspirin.
    Da liegt aber nicht der Punkt. Schön, dass du meinen Text so intensiv gelesen hast, denn wenn du's getan hättest, hättest du auch die Kernaussage verstanden. Wenn ich jetzt meinen richtigen Namen überall angeben würde und die Arbeitgeber die Fähigkeit hätten Google zu benutzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit bei 100 %, dass sie ebenfalls ein Video von mir finden, wenn mein Name dort verlinkt ist, falls du mal daran gedacht hast?!
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RelaxoFan32 ()

  • @Relaxo:

    Ich finde deine Aussage aber schon ziemlich skurril- wenn man gerade bedenkt, dass du ein Foto von dir als Avatar verwendest. Selbst Facebook ist inzwischen zu einer Gesichtserkennung im stande. Meinst du, das kann ein guter Arbeitgeber nicht auch?

    Jetzt aber noch zur Respektangelegenheit: Ich finde die Ansicht auch... merkwürdig?! Hm... mal als kurzes Beispiel: Von meinem Fachbereichsleiter an meiner Uni heißt es, er geht gern weg (Disco ist jetzt in den Vierzigern auch nicht mehr so angesagt- hab ich gehört :D). Ganz allgemein ist er sowieso eher der lässige Typ, der sieht in der Früh aus, als wäre er grade aus dem Bett gepurzelt und vor dem ersten Kaffee nicht zu gebrauchen. Das sind jetzt nicht so Sachen, die unbedingt für einen Uni-Professor sprechen... trotzdem haben wir wirklich Hochachtung vor ihm und finden ihn toll. Weil er es versteht, sowohl nah an uns Studenten zu sein, indem er auf uns eingeht, sich auch mal notfalls zum Deppen macht, damit wir etwas verstehen, aber auch die Notbremse zieht, wenn er merkt, dass wir scheinbar auch nur ein Fünkchen weniger Respekt haben. Das ist eine Mischung aus lockerem Menschen und trotzdem einer Strenge, die ich einfach genial finde.
    Daher wäre es mir bei ihm total egal, ob er sich auf YouTube zum Affen macht oder nicht. Ich hätte definitiv Respekt vor ihm. Also warum soll das bei Geschäftspartnern nicht gehen? Weil sie kein Privatleben haben sollen? Weil sie es außerhalb der Firma halten sollen? Fände ich persönlich sehr schade. Und noch etwas, was ich an unserer heutigen Gesellschaft ankreiden würde, sollte das zutreffen.
  • Maerlyns schrieb:

    Ich finde deine Aussage aber schon ziemlich skurril- wenn man gerade bedenkt, dass du ein Foto von dir als Avatar verwendest. Selbst Facebook ist inzwischen zu einer Gesichtserkennung im stande. Meinst du, das kann ein guter Arbeitgeber nicht auch?

    1. Ich besitze kein Facebook und dort würde ich auch nur Sachen schreiben, die nicht zu privat sind, denn das ist eben genau der Punkt. Es geht um den ersten Eindruck beim Arbeitgeber. Und wenn der zum Beispiel bemerkt, dass man auf Facebook wie ein Asi schreibt, dann würde er einen auch nicht nehmen. Dabei geht es nicht darum, wie nett der Mensch doch trotzdem im Inneren ist oder dass er eigentlich nur Spaß macht. Wenn etwas einen schlechten Eindruck macht, wird man nicht genommen.

    Maerlyns schrieb:

    Jetzt aber noch zur Respektangelegenheit: Ich finde die Ansicht auch... merkwürdig?! Hm... mal als kurzes Beispiel: Von meinem Fachbereichsleiter an meiner Uni heißt es, er geht gern weg (Disco ist jetzt in den Vierzigern auch nicht mehr so angesagt- hab ich gehört ). Ganz allgemein ist er sowieso eher der lässige Typ, der sieht in der Früh aus, als wäre er grade aus dem Bett gepurzelt und vor dem ersten Kaffee nicht zu gebrauchen. Das sind jetzt nicht so Sachen, die unbedingt für einen Uni-Professor sprechen... trotzdem haben wir wirklich Hochachtung vor ihm und finden ihn toll. Weil er es versteht, sowohl nah an uns Studenten zu sein, indem er auf uns eingeht, sich auch mal notfalls zum Deppen macht, damit wir etwas verstehen, aber auch die Notbremse zieht, wenn er merkt, dass wir scheinbar auch nur ein Fünkchen weniger Respekt haben. Das ist eine Mischung aus lockerem Menschen und trotzdem einer Strenge, die ich einfach genial finde.
    Daher wäre es mir bei ihm total egal, ob er sich auf YouTube zum Affen macht oder nicht. Ich hätte definitiv Respekt vor ihm. Also warum soll das bei Geschäftspartnern nicht gehen? Weil sie kein Privatleben haben sollen? Weil sie es außerhalb der Firma halten sollen? Fände ich persönlich sehr schade. Und noch etwas, was ich an unserer heutigen Gesellschaft ankreiden würde, sollte das zutreffen.

    Du scheinst ein gutes Verhältnis zu deinem Fachbereichsleiter zu haben, ist ja auch kein Problem, aber stell dir mal vor, du wärst der Chef einer riesigen Agentur und suchst einen Fachbereichsleiter unter dir, der die Leute gut anleiten kann. Also stell' dir vor, du hättest ein Vorstellungsgespräch mit einem fremden Mann und der kommt erst mal 10 Minuten zu spät und erzählt dir dann erst mal zu seinen Hobbys, dass er 3 Stunden am Tag World of Warcraft spielt. Was würdest du tun? Es geht bei Vorstellungsgesprächen immer um den ersten Eindruck und ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Mann nicht genommen worden wäre. Natürlich sollte es den Chef nicht interessieren, was der Kerl in seiner Freizeit macht, aber wenn es ihm merkwürdig erscheint, dann ist er nicht verpflichtet, den Herrn einzustellen. Es geht nur darum, wie man sich gibt und der Arbeitgeber sucht einen seriösen, verantwortungsbewussten Menschen. Klar kann es sein, dass der Anwärter wirklich eine Autoritätsperson sein könnte, aber dann muss er das dem Arbeitgeber auch zeigen. Dem Arbeitgeber ist es nämlich sicherlich egal, ob er diesen Anwärter verliert. Es gibt genug Arbeitskräfte in Deutschland und kombiniert damit auch Leute, die wirklich dieses Bild vermitteln, das sich der Arbeitgeber wünscht.

    Mir ist selber klar, dass man auch Respekt vor Leuten haben kann, die sich vielleicht erst mal nicht so toll geben, aber bei einer Geschäftsbeziehung ist das schon etwas anderes als in der Schule, wenn man sowieso noch ziemlich locker miteinander umgeht. Der erste Eindruck ist das, was beim Arbeitgeber zählt. Wenn man jetzt bei einer riesigen Firma nicht im Anzug erscheint, reicht das sogar als Grund, nicht genommen zu werden, selbst wenn es lächerlich ist und der Anwärter sonst alles richtig gemacht hat. So könnte es mit Let's Plays genauso sein. Solange es dem Arbeitgeber nicht gefällt, was man macht (sei es in der Freizeit, sei es charakterbezogen etc.), wird man wahrscheinlich nicht genommen. Noch ein neues Beispiel, damit es mal verständlich wird, wie ich das wirklich meine:
    Du hast ein Date mit einem Jungen, den du gerne magst. Ihr kennt euch kaum und trefft euch gerade zum ersten Mal in einem Café. Nun rülpst du nach dem Essen erst mal schön. Wie geht es nun weiter? Zwei Szenarien stehen zur Auswahl: (die wahrscheinlichere) Der Junge bringt das Date schnell zu Ende und meldet sich nie mehr. Oder die Möglichkeit 2: Er lacht darüber und ihr trefft euch zu einem zweiten Date. Da geht es auch um den ersten Eindruck. Wenn dieser schlecht ist, kann man seine Chancen schnell vertun, so ist es überall. Es gibt einige Leute, die etwas toleranter sind und darüber gerne hinwegsehen, aber der Großteil benimmt sich anders.
    Jetzt verstanden, wie ich das ausdrücken möchte?
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RelaxoFan32 () aus folgendem Grund: Öhm, mein Text ist nach dem Posten weg? o.O

  • RelaxoFan32 schrieb:

    1. Ich besitze kein Facebook und dort würde ich auch nur Sachen schreiben, die nicht zu privat sind, denn das ist eben genau der Punkt. Es geht um den ersten Eindruck beim Arbeitgeber. Und wenn der zum Beispiel bemerkt, dass man auf Facebook wie ein Asi schreibt, dann würde er einen auch nicht nehmen. Dabei geht es nicht darum, wie nett der Mensch doch trotzdem im Inneren ist oder dass er eigentlich nur Spaß macht. Wenn etwas einen schlechten Eindruck macht, wird man nicht genommen.

    Es ist mir ziemlich egal, ob du Facebook hast. Es ging mir darum, dass du hier ein Bild von dir als Avatar benutzt, auf der anderen Seite doch ach so privat durchs Internet strolchst. Das passt für mich zusammen wie Faust und Auge- nämlich gar nicht. Wer wie ein "Assi" auf Facebook schreibt und das auch noch öffentlich einsehbar hat, der hat ein Problem, weil er nämlich keine fünf Minuten über das nachgedacht hat, was er macht. Den würde ich auch nicht einstellen. Und da würde mir sein Freizeitgeblubber noch ziemlich egal sein bei der Entscheidung.

    RelaxoFan32 schrieb:

    Also stell' dir vor, du hättest ein Vorstellungsgespräch mit einem fremden Mann und der kommt erst mal 10 Minuten zu spät und erzählt dir dann erst mal zu seinen Hobbys, dass er 3 Stunden am Tag World of Warcraft spielt. Was würdest du tun?

    Wow, das Beispiel ist ja mal wundervollst überzogen. Dieser Mensch hat in den Augen eines Arbeitgebers doch schon verloren, bevor er zwei Sätze gesprochen hat, weil er sich verspätet hat. Dass er dann noch erzählt, dass er wohl seine gesamte Freizeit vor dem Rechner verbringt, lässts einfach noch grandios aussehen (und es könnten ja noch Zusammenhänge hergestellt werden wie: "Ist derjenige zu spät, weil er so viel spielt? Sind seine Prioritäten denn dann falsch sortiert?"). Und wo sind jetzt die Let's Plays? Also wo ist der große Zusammenhang? Wir sind Gamer- aber auch Gamer können sich benehmen, Respekt haben und wirklich angepasst an diese ... wundertolle Gesellschaft rumlaufen.
    Un nu?

    RelaxoFan32 schrieb:

    Es gibt genug Arbeitskräfte in Deutschland und kombiniert damit auch Leute, die wirklich dieses Bild vermitteln, das sich der Arbeitgeber wünscht.

    Ja, aber es gibt einen Unterschied dazwischen, ob ich mich anstelle (kein Anzug / Kostüm, zu spät kommen, erstmal alle Schwächen offen auf den Tisch legen, bla) oder ob ich eben ein Hobby habe, das sehr ungewöhnlich und von mir aus auch umstritten ist. Natürlich kann das wohl für den ein oder anderen Menschen ein Ablehnungsgrund sein. Aber es muss nicht so sein. Auf nichts anderes will ich hinaus- man kann eine Respektsperson sein, auch wenn man in seiner Freizeit sehr locker ist.
  • Ich denke da musst du dir keine grossen Sorgen machen. Viel grösser ist das Risiko das sie auf dein (falls vorhanden) Facebook Profil gehen und dort deine Bilder durchsuchen. Deswegen Leute, merkt euch, NIEMALS irgendwelche Sauffotos oder so was in die Richtung auf Facebook laden. Auch wenn ihr das Profil löscht bleiben die Bilder im Internet, die kriegt ihr nicht mehr weg, überlegt euch also mehrmals was ihr der ganzen Welt zugänglich machen wollt und was nicht!

    Ich weiss das ihr das vermutlich schon 121039385743489 Mal gehört habt, aber ich erinnere lieber nochmals daran, denn vor kurzem gab es erst gerade wieder einen Fall hier in der Gegend, wo ein Typ seine Lehrstelle in letzter Sekunde doch nicht bekam, weil er auf Facebook ein Foto hochgeladen hat, wo er neben einem Beutelchen Cannabis posiert xD
    Es ist Zeit für Heldentaten!

    Rollenspiele alt und neu, Adventures und Indie-Krams gibts bei mir!

    Brot und Spiele heisst mein Motto: youtube.com/user/PenumbraLP

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  • Also was die von Maerlyns angesprochene Kündigung angeht, msus ich mal scharf widersprechen.

    Je nach Unternehmensgröße ist es nämlich alles andere als einfach, einen Mitarbeiter loszuwerden. Um einen Grund für eine fristlose Kündigung zu finden muss schon ein grober Verstoß deinerseits vorliegen. Man kann nicht einfach einen finden weil man einen sucht.

    Die anderen Möglichkeiten der Kündigung über entwieder die betriebsbedingte Kündigung oder beispielsweise die Abmahnung, das ist kompliziert. Im ersteren Fall wird der Arbeitgeber vor Gericht nachweisen müssen, dass es diese Stelle und auch keine äuquivalente Stelle mehr gibt. Im letzteren Fall müssen die Abnahmung aufgrund der gleichen Kategorie ausgestellt werden. Es gibt da noch die ein oder andere Möglichkeit, aber diese sind ebenso nicht leicht durchzusetzen und gut anfechtbar.

    Wer schon einmal erlebt hat, wie sich ein Kollege im Unternehmen bedient, wenig arbeitet und dennoch nicht entlassen wird, der weiß es. In Deutschland ist man relativ gut geschützt. Wenn man tut was von einem verlangt wird und sich immer rechtzeitig zur Arbeit begibt, dann kann einem nicht einfach mal so eine Kündigung ins Haus hageln. Und wenn doch, dann sind solche Fälle vor dem Arbeitsgericht oft so schnell vorbei, dass man der zuständigen HR Abteilung empfehlen muss, sich ein Fahrrad zuzulegen weil du definitiv mit ihrem Auto nach Hause fahren wirst. Man kennt Fälle in denen eine Mitarbeiterin fristlos entlassen wurde weil sie sich vom Executivebuffet eine Frikadelle gestohlen hat, aber selbst in solchen Fällen ist die Verhandlung vor dem Arbeitsgericht kompliziert OBWOHL ein klarer Verstoß vorliegt der eventuell sogar ein Exempel notwendig macht.

    Also - innerhalb der Bewerbung würde es zu meinen Gunsten auslegen. Habe ich auch schon gemacht. Ich arbeite für einen IT Dienstleister der groß im Cloud Business tätig ist. In der Zeit der Bewerbung habe ich meine Präsenz im Social Media entsprechend als Erfahrung im Cloud Business mit einfließen lassen, das war nicht zu meinem nachteil - denn viele Unternehmen wissen heute, dass social Media ein sehr machtvolles Werbeinstrument ist.
    Als solches - und da muss man sich natürlich im Klaren drüber sein, birgt man viel Potential und auch viele Gefahren, das gilt aber hauptsächlich dann wenn man einen gewissen Grad der Bekanntheit hat. Ich glaube nicht dass ein paar LP Videos auf Facebook tatsächlich ein Grund sein sollten, um abgelehnt zu werden. WENN ihr es richtig verkauft. Und solange ihr eurem Unternehmen durch die Videos nicht schädigt, seid ihr ziemlich frei von Gefahren.

    Was jedoch das Image angeht, sollte man ansonsten, wenn man sich ganz unsicher ist und die Videoqualität eben nicht so gut ist, überlegen, ob man den Kanal nicht vorher beseitigt oder zumindest die Videos auf privat schaltet. Die komplette Anonymität wird vermutlich ohnehin verloren gehen auf Dauer, das ist also sicher nicht das Nonplusultra.
    Bye bye Let's Plays. Bei mir gibts nur noch Mucke. Damit kenn ich mich wenigstens aus.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DDGX1982 ()

  • Bei solchen Diskussionen zitiere ich immer wieder gerne den folgenden Satz: "Jeder ist sich selbst seine eigene PR-Abteilung".

    Will sagen: Man muss heute und in Zukunft noch viel mehr darauf achten, wie man sich im Netz, bei Facebook, Youtube und was da noch kommen mag "publiziert" und verhält.

    Wer rein LPs macht und online stellt wird damit per se kein Problem bekommen.

    Personaler suchen heute aber AKTIV und sogar mit Hilfe spezialisierter Firmen nach digitalen Fingerprints. Dennoch ist es relativ unwahrscheinlich, dass ihr wegen Verhaltensauffälligkeiten sofort rausgeworfen werdet (krasses Fehlverhalten/Beleidigungen ausgenommen und erst folgt eh eine Abmahnung), sondern es ist - was viel schwerer wiegt - sehr viel wahrscheinlicher, dass ihr gar nicht erst euren Traumjob erhaltet. Das ist der Knackpunkt der für viele hier vielleicht wesentlich relevanter ist.

    Daher gibt es auch immer mehr Fälle von entgegen gelagerter Interessen, d.h. Leuten, die gerne das ein oder andere gerne aus dem Netz gelöscht hätten wenn sie an eine Bewerbung herantreten.

    Wer später mal was in der Entertainment/Film/Gamesbranche machen will, der kann wiederum von Aktivitäten eines Medienschaffenden (LPs, Videos, usw) profitieren.
    Auch gibt es in "normalen" Firmen immer mehr Bedarf an Leuten, die wissen wie man Videos macht, oder sich bei Youtube und Co bewegt.

    Das ist EUER Portfolio für die Zukunft. Also pflegt es entsprechend ;)
  • Let's Plays schaden ja nicht. Ich glaube auch nicht, dass es in irgendeiner Form Einfluss auf die berufliche Zukunft haben kann. Es sei denn es sind irgendwelche Saufvideos in denen man sich völlig daneben benimmt oder man in irgendeiner Form das Unternehmen ins schlechte Licht stellt. Ich hatte auch schon ziemlich Ärger mit meiner Family bekommen, weil ich ein Fifa-Abend-Sauf-Video mit einem guten Kumpel hochgeladen hatte und das dann natürlich durch meinen kleinen Bruder die Runde in meiner Familie gemacht hatte. Hab das Video jetzt als nicht gelistet noch oben. :D Aber ich denke nicht, dass einen solche Videos einen Stein in den Weg legen. Es sei denn die Videos sind dermaßen abstoßend, ausländerfeindlich, illegal und so weiter.
  • R3LOADIAK schrieb:

    Let's Plays schaden ja nicht. Ich glaube auch nicht, dass es in irgendeiner Form Einfluss auf die berufliche Zukunft haben kann. Es sei denn es sind irgendwelche Saufvideos in denen man sich völlig daneben benimmt oder man in irgendeiner Form das Unternehmen ins schlechte Licht stellt. Ich hatte auch schon ziemlich Ärger mit meiner Family bekommen, weil ich ein Fifa-Abend-Sauf-Video mit einem guten Kumpel hochgeladen hatte und das dann natürlich durch meinen kleinen Bruder die Runde in meiner Familie gemacht hatte. Hab das Video jetzt als nicht gelistet noch oben. :D Aber ich denke nicht, dass einen solche Videos einen Stein in den Weg legen. Es sei denn die Videos sind dermaßen abstoßend, ausländerfeindlich, illegal und so weiter.
    Durchaus, diese "Sauf-Party-Video-Bilder" sind DER Grund, warum man es sich schnell vermasselt. Genauso wie freizügige Urlaubs/Partyfotos, zweideutige Posen usw. Das sind so die TOP-5 die die meisten gerne aus dem Internet getilgt haben wollen und warum es schon seit Jahren Bestrebungen gibt, den Inhalten im Internet ein "Vergessen" zu ermöglichen. Stichwort "Jugendsünden". _:D

    Vor 20 Jahren war das noch kein Problem. Die Bilder aus einem Offline- oder Print-Album kann kein Personaler einsehen. Heute ist das anders, v.a. da viele Leute sehr viel "expressiver" leben bzw. sich in Social Media voll aus-leben können ^^

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Hummel777 ()

  • Interessantes Thema, über das ich auch schon öfters nachdedacht hab. Also ich persönlich versuche schon z.B. meinen vollständigen Namen nicht groß rauszuposaunen, weil ich Angst hab', dass mein späterer Arbeitgeber damit mal in Kontakt kommt.
    Ich werde in einer Branche arbeiten, in der es generell kein Verständnis für Hobbys gibt. Chefärzte haben es am liebsten, wenn sich der junge Assisten 25/7 der Medizin widmet. So etwas wie Videospiele ... Daran ist gar nicht zu denken.
    Vor allem kommt bei mir noch hinzu: Stellt euch vor, ich mach eine Praxis auf, ihr habt Interesse, wohlt mal hingehen, also googled ihr vorher nach Erfahrungsberichten. Dann erfahrt, dass Dr. Juli gerne Videospiele spielt und die kommentiert auf Youtube hochlädt und sich dabei überhaupt nicht so verhält, wie man es von einem Arzt erwarten würde.
    Ok, ihr würdet vielleicht denken: Cool, ein Lets Playender Arzt, sofort hin!
    Aber der Otto-Normal-Patient würde schon eher abgeschreckt sein. Das ist natürlich auch ein sehr spezieller Fall, aber ich wollt ihn hier trotzdem mal beisteuern :D
  • Ich finde nicht dass dein ein äußerst spezieller Fall ist - bzw. er lässt sich problemlos übertragen.
    In meinem Fall ist es so, dass ich für ein großes Softwareunternehmen arbeite, das ERP Lösungen vertreibt. Solche Projekte sind schwer und kompliziert, das heißt dass ich mit den Kunden schonmal in Millionenhöhe spreche. Wenn die Kunden von mir ein merkwürdiges Bild bekommen oder mich als Zocker identifizieren, dann kann ich mir schon vorstellen dass sie weniger Vertrauen in mich als Geschäftsmann haben. Patienten und Kunden haben da vieles gemeinsam. Und ich kann mir schon vorstellen dass das von dir hervorgebrachte Argument der Erwartungen eines Oberarztes grundsätzlich zieht. Wenn mein Chef sieht, wie viel Zeit ich für solche Dinge opfere, dann kommt er wohlmöglich auf dumme Gedanken.
    Bye bye Let's Plays. Bei mir gibts nur noch Mucke. Damit kenn ich mich wenigstens aus.
  • Ich finde Let's Play können durchaus "schaden", wenn man sich dort entsprechend benimmt.
    ich weiß nicht obs auf den Chef einen guten Eindruck macht wenn man ständig herumbrüllt, Controller und Mäuse durch die Gegend wirft, weil man bei nem Spiel öfters failt oder ständig "Hitler" schreit, was ich auch schon bei einem LPer gehört hab.
    Ich finde es ist eine Frage der Präsentation.
    Mein Chefs wissen was ich so treibe und ist für keinen ein Problem.
    [IMG:http://i268.photobucket.com/albums/jj3/Kai_Iwanov/Sigyouube1.png]

    Tote Materie wird niemals über den menschlichen Geist siegen! ლ(ಠ益ಠლ)