Neues Intro: Fuerchterliche Qualitaet auf YouTube

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Ach so, du meinst die Kompressionsartefakte in den dunklen Bereichen. Die lassen sich leider nicht wirklich beheben, außer du nimmst einen helleren Hintergrund, idealerweise mit einer statischen Struktur, um Banding zu vermeiden. Aber ich denke, das wird nur einem kleinen Teil der Zuschauer überhaupt auffallen. ;)
    (rülpst leise vor sich hin)
  • Um so etwas beheben zu können, müsste YT andere Kodierungs Einstellungen nutzen.

    Denn im Bild sind Knackige Farben die sich gerade bei Schwarz enorm abheben. Darunter zählen Farben wie absolutes Rot, Grün und Blau. Ebenso die Mischfarbe Weiß aus diesen Farben.
    Bei RGB sieht es noch alles gut aus. Bei einer YUV Codierung verschmiert das ganze zum ersten mal.
    Hier ist vor allem Entscheident der Farbraumspektrum. RGB arbeitet halt im Vollbereich, YUV wie bei h264 im begrenzten Bereich.
    Könnte man in Blender einstellen. Sollte man auch bei der Ausgabe drauf achten.

    Das zweite mal tritt es auf durch die Frame Codierung. Denn bei so einem Intro können gerade B und P-Frames dafür sorgen das sich Farben in das Schwarz einstanzen. Ein relativ zügiger Refresh von I-Frames wäre ein guter Ansatz zum vorzubeugen.

    Der letzte Punkt tritt auf, wenn Bitrate reduziert wird. Und das macht YT. Da ist es egal ob man CRF=0.0 hat oder nicht. YT setzt eine Bitrate fest und macht halt eine JPEG Ähnliche Bildkompression das sich aus 8x8, 16x16 (idealfall), etc. Pixel-Kästchen bildet. Und diese machen sich vor allem bei Farbübergängen bemerkbar als Banding.
    Man kann das Ganze etwas kaschieren indem man 10Bit Kodierung verwendet oder andere kleine Spielerein. Aber 100% wird man es nicht los.
    Auch höhere Auflösungen helfen dagegen. Denn dann werden diese Blöcke immer kleiner und fallen nicht mehr so auf. Auch das man mehr Bitrate zur Verfügung hat dann und die Blöcke fast kaum noch eintreten ist eine Überlegung für höhere Auflösungen wert.

    Spätestens auf YT hat man keine Kontrolle mehr was mit dem Video passiert. Man ka


    Und bei euren Monitorproblemen die ja viele haben sollte eine bessere Kalibrierung helfen. Am besten nutzt man diese Webseite dazu: Link
    Für Grafikkarten kann man zwecks Videos in jedweden Internet Explorer zwischen Voll und Begrenzten Farbraum einstellen.

    Sollte man sich mal mit beschäftigen, wenn man unzufrieden sein sollte. ;D
  • Sagaras schrieb:

    macht halt eine JPEG Ähnliche Bildkompression das sich aus 8x8, 16x16 (idealfall)
    Naja VP9 hat auch diese Super Blocks oder wie die nochma hießen. Da sind dann auch 64x64 oder sowas möglich.
    10 Bit Codierung würde das Banding halt beheben.

    Sagaras schrieb:

    Das zweite mal tritt es auf durch die Frame Codierung. Denn bei so einem Intro können gerade B und P-Frames dafür sorgen das sich Farben in das Schwarz einstanzen. Ein relativ zügiger Refresh von I-Frames wäre ein guter Ansatz zum vorzubeugen.
    Oder die Motion Estimation deaktivieren. Aber das würde mehr Bitrate dann brauchen.
    Bringt aber ja eh alles nichts, da Youtube ja nicht die Source wiedergibt. Bestenfalls bringt es ein marginal besserer Transcode.

    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | DooM 2: Project Brutality | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt 4 | WRC 7
  • Anzeige
    Bzgl. 10bit Codierung: Wie geh ich da vor?
    Wenn ich bei Blender 'nen Imageexport mache, kann ich mich zw. 8 und 16bit entscheiden. Kann ich das 16bit Ausgangsmaterial dann als Basis nehmen, um mit Premiere die Imagesequenz als 10bit Video zu rendern? Wenn ja, wie geh ich da am besten vor? Finde bzgl. 10bit Export mit Premiere leider recht unbrauchbares Infos im Netz.
  • Bei Blender würde ich für eine Bildsequenz folgende Einstellungen machen:

    Bei Output:

    Entweder:

    1 - PNG mit RGBA und 16Bit (48Bit gesamt)
    -> 8Bit bei 3 Farben sind 24bit
    -> 16Bit bei 3 Farben sind 48bit

    Die 48Bit dienen der Feinheit bei Farbübergängen (Banding)
    Und zugleich einen besseren Transparent Kanal, falls man noch etwas einarbeiten möchte mit einem anderen Programm.

    Kompression steht dir offen. Die Qualität nimmt dabei kein Schaden, da PNG ein Verlustfreies Format ist.

    2 - FFmpeg video -> RGB
    -> Unter Encoding dann folgendes einstellen: Container: AVI und als Codec nimmst du FFV1

    Wäre dann auch Verlustfrei und kannst alle anderen Werte ignorieren, da sie irrelevant dann sind.



    Und Resolution immer auf 100% stellen, wenn du dein Projekt als finales Video oder Bildersequenz exportieren willst. Sonst hast du wenn du 50% nur eingestellt hast auch die Bildauflösung nur die hälfte.
    Heißt statt 1920x1080 hast du nur 960x540.



    Wenn du die Bildersequenz hast oder das Video, dann kannst du über ein anderes Programm (Videoschnitt oder was auch immer) laden und das ganze über ein x264 Encoder ausgeben lassen. Dieser hat meist dann die 10Bit Kodierung mit drin.

    Das kann man z.B. erreichen mit dem Voukoder, FFmpeg oder MeGUI. Wären jetzt Kostenfreie Mittel. Wobei der Voukoder für einige Schnittprogramme funktioniert.


    Die PNG Bildsequenz würde ich vorziehen, weil von 16Bit auf 10Bit ist idealer, als 8Bit auf 10Bit. ^^