Frage zur Tonqualität und Verbesserung

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  • Frage zur Tonqualität und Verbesserung

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    Hallo liebe Letsplaygemeinde,

    hab nun meine Videos in Bezug auf Ton und Video weitgehend optimiert. Allerdings muss ich bei der Tonqualität bis jetzt sehr viel Zeit investieren, um die Aufnahme einigermaßen Störgeräusche Frei zu bekommen. Ich verwende der Zeit ein t.bone SC.440 USB und dachte mir am einfachsten, wäre da der Umstieg auf ein Rode Procaster mit USB Mischpult (Behringer Q802USB) da bereits vorhanden für private Gitarren Sessions. Die Frage nun ist das die beste Idee um den Ton zu verbessern oder sollte ich noch andere Optionen in Betracht ziehen. Ich wohne in einem Hochhaus in einer Großstadt und hier brüllt auch gerne mal jemand Beleidigungen durch die Gegend, die ich nur ungern in meinen Videos hätte. Ich lade mal ein Tonbeispiel hoch mit und ohne Bearbeitung.

    Bearbeite mit Rauschunterdrückung>Noise Gate->Hochpassfilter 110Hz 36db->Kompressor>Tube Saturator->Normalisieren auf -0.8db->Bass/Höhe Höhe +1db

    In der Reihenfolge danach schneide ich Atmer und Nebengeräusche händisch raus.


    Beispiel

    Jeder Darf seine Meinung sagen und konstruktive Kritik einbringen! :thumbup:
  • Das Procaster ist für mich selten eine Verbesserung in Sachen Tonqualität. :/ Wenn es bei dir so viele Nebengeräusche gibt, würde ich vielleicht eher ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon vorziehen oder ein ordentliches Kopfbügelmikrofon. Aber auch denen sind natürlich Grenzen gesetzt, je nachdem wie laut deine Nachbarn rumbrüllen...
    (rülpst leise vor sich hin)
  • Pommesgeneral schrieb:

    Ist das besser wie ein Großmembraner? Vor- Nachteile?
    Selbige Frage stell ich mir dachte eher man würde da eher zu dynamischen mkrofonen greifen zwecks weniger empfindlichkeit und besserer Abschirmung ?

    Julien schrieb:

    Das Procaster ist für mich selten eine Verbesserung in Sachen Tonqualität.
    Wieso das ? Hab sehr viele Positiven Reviews gesehen im Bezug auf Raumhall und Nebengeräusche.

    Julien schrieb:

    Wenn es bei dir so viele Nebengeräusche gibt, würde ich vielleicht eher ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon vorziehen oder ein ordentliches Kopfbügelmikrofon. Aber auch denen sind natürlich Grenzen gesetzt, je nachdem wie laut deine Nachbarn rumbrüllen...
    Wieder das Thema Dynamisches Mic oder Groß/Klein Membraner wieso ist ein kleinmembraner hier besser als ein Dynamisches Procaster oder ähnliche Micros?
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    Kleinmembraner sind unempfindlicher für Umgebungsgeräusche und können trotzdem noch gut klingen. ;) Das Rode Procaster ist einfach nur dumpf und topfig, was auch dadurch bedingt wird, dass man förmlich davorkleben muss...
    (rülpst leise vor sich hin)
  • Kleinmembran-Kondensator Mikros haben oftmals einen natürlicheren und unverfälschteren Klang als Großmembraner und sind zudem deutlich kompakter. Der Hautpnachteil ist das höhere Eigenrauschen, wobei natürlich ein guter Kleinmembraner hier durchaus deutlich besser sein kann als ein schlechtes Großmembran-Mikrofon oder ein USB-Mikro mit schlechtem Wandler.

    Gegen Raumhall wird es wenig helfen... da hilft nur den Gain zurücknehmen und sehr nah besprechen.
  • Als Kleinmembraner kann ich das Shure SM35 empfehlen. Ist ein Nackenbügel-Mikrofon. Kostet leider ordentlich. (ca. 215 )

    Als alternative zum Procaster kann ich das IMG Stageline DM-5000LN empfehlen (kleiner Geheimtipp).
    Das steckt das Procaster locker in die Tasche und kostet zwischen 70 und 90 Euro. In Verbindung würde ich aber immer
    einen Fethead Inline Preamp empfehlen. Zusammen immer noch billiger als ein Procaster und deutlich besserer Klang.

    Mit nem anständigen Soundinterface kriegt man da selbst bei schlechten Raumgegebenheiten einen echt amtlichen klang hin.

    Gruß Friese :)
  • Julien schrieb:

    Wenn es hallt, wärst du mit Akustikverbesserung deutlich besser beraten, kostet weniger als ein neues Mikrofon und klingt nicht nur bei Aufnahmen besser, sondern auch im Alltag.
    Alltag interessiert mich weniger, allerdings für Aufnahmen wäre ich da am überlegen. Kenne nur diese Akustikschaumplatten. Ich kenne mich damit aber null aus :)

    Neues Mikro ist allerdings eh fällig da ich mir was besseres gönnen wollte. Habe das Electrovoice re 20 und das Sennheiser Mk416 getestet im Homestudio meines Onkels. Beide finde ich Bombe vom Klang, vorallem das Re20 . Da ich aber keine 600 Euro ausgeben möchte bin ich hier am überlegen was bei mir für Max 300 € gut klingen könnte da ich eben keine Studio Bedingungen erfüllen. Hatte mir bisher das NT1A und das Procaster online angesehen. Klein Mebran hatte ich nie in Erwägung gezogen da ich Sprachaufnahmen mäßig bisher niemand kenne der soeines verwendet.
  • ByteKrieger schrieb:

    Alltag interessiert mich weniger, allerdings für Aufnahmen wäre ich da am überlegen. Kenne nur diese Akustikschaumplatten. Ich kenne mich damit aber null aus
    Was du brauchst sind so genannte "Breitbandabsorber". Such mal nach "Basotect" oder "Superchunks".
    Bloß keinen billigen Schaumstoff, der macht es nur noch schlimmer!

    ByteKrieger schrieb:

    Habe das Electrovoice re 20 und das Sennheiser Mk416 getestet im Homestudio meines Onkels.
    Dann hast du vermutlich Blut geleckt, was in einem akustisch optimierten Raum alles machbar ist ;)
    Ich würde diese Erwartungshaltung allerdings nicht auf einen nicht optimierten Raum übertragen...

    ByteKrieger schrieb:

    Klein Mebran hatte ich nie in Erwägung gezogen da ich Sprachaufnahmen mäßig bisher niemand kenne der soeines verwendet.
    Liegt daran, dass im Vertrieb und Marketing immer alles in Schubladen gesteckt werden muss. Für alles braucht es eine Kategorie, was dann suggeriert, dass jedes Produkt lediglich eine Niesche bedienen kann und für den nächsten Anwedungszweck gleich eine Zweitanschaffung nötig ist.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10