Demos - kommen sie wieder?

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    • Demos - kommen sie wieder?

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      Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass es auf Steam wieder Demos gibt. Irgendwann waren sie ja praktisch schonmal ganz weg, maximal hat man sie vereinzelt gefunden. Jetzt fällt's mir schon bei mehreren Kandidaten auf (auch ältere). Find ick jut :D

      Ist euch das auch schon aufgefallen? Weiß jemand mehr?

      Ich hab mal das hier gegoogelt und das ist auch gar nicht so wenig.

      Jetzt könnte man spekulieren in Richtung neuer Kundenservice als Reaktion auf Epic usw. was meint ihr? ;)
      Wollen wir zusammen zocken?

      Let's Play Together!

      (solange es existiert, ist das Thema immer aktuell bei mir, also gerne melden :) )
    • Es gibt eine Studie, die herausgefunden hat, dass sich Spiele besser verkaufen, wenn sie keine Demo, aber dafür einen Trailer haben: metro.co.uk/2013/02/12/games-s…reveals-research-3439100/

      Den "Großen" kommt das gleich doppelt gelegen: Eine Demo kostet einiges an Entwicklerzeit, was natürlich wieder Geld kostet. Das heißt im Prinzip, ein Publisher bezahlt ordentlich Geld, um die Demo erstellen zu lassen, um dann weniger zu verkaufen, also weniger Geld zu verdienen. Würde ich also auch nicht machen, wenn ich als Publisher Geld verdienen möchte.

      Das relativiert sich natürlich ein wenig, wenn man bedenkt, dass man eigentlich so gut wie jedes Game auf YT anschauen kann - und zwar Day 1 (zumindest die ersten Stunde, mehr hat man bei einer Demo ja auch nicht). Ist im Prinzip ja eine Demo, nur dass man sie nicht selbst spielt.

      Aber genau dadurch vermisse ich die Demos auch nicht, muss ich sagen. Früher, vor den YT-Zeiten und schnellem Internet, waren Demos natürlich immer gut. Und da hatte die Demo-CDs der Games-Magazine auch noch einen anderen Stellenwert - gerade bei Konsolen, die damals ja noch keinen Online Service hatten und man somit überhaupt keine Demos bekommen konnte, selbst wenn man wollte. Oder auch nur die Trailer.

      Auf Steam gibt es bei den "Upcoming Games" gerade mal 25 Demos. Und von keinem einzigen Game davon habe ich jemals auch nur im Ansatz mal gehört. Ich würde also sagen, dass nur die Nische weiterhin Demos produzieren wird, alle anderen machen das auch weiterhin nicht - von einigen Ausnahmen einmal abgesehen.

      Und wenn man ganz spitz formulieren möchte: Early Access ist die neue Demo - nur eben monetarisiert.
    • Danke @stbehre

      Also für mich spielt auch noch sowas wie Konfiguration & Steuerung, Performance,... eine Rolle, was man in keinem YT-Video für sich selbst nachvollziehen kann.

      Ihr nennt beide Early Access - verstehe ich nicht. Ist doch weder kostenlos noch unverbindlich, da kauft man das Spiel doch genauso, nur eben in der Entwicklungsphase(?). Hätte in dem Zusammenhang eher die Vokabel Open Beta nachvollziehen können :)

      Oder eben das 2h/2Wo Refund-Fenster ;) Aber eine Demo ist zumindest für den Kunden sehr unkompliziert. Dass das weniger zum Kauf beiträgt erstaunt mich direkt.
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      Ich bezweifle, dass Demos an sich zurückkommen. Wie schon erwähnt wurde, bedeuten sie Arbeitsaufwand und ohne mir die Studie angeguckt zu haben: Wenn man als Käufer weiß, was sich schlecht spielt, kauft man es weniger.
      Ohne Demo kann man auch Schrott verkaufen.

      Dennoch gibt es bei Steam quasi eine Demo für alles: Durch das Rückgaberecht Steams kann man alles unter zwei Stunden lang testen und dann zurückgeben, wenn absehbar ist, dass es nichts taugt.
      Ein klein wenig Mehraufwand, aber dafür hat man die Option für alle Steamspiele. (Bei anderen Plattformen leider weniger..)
      Meine Playlistliste auf Youtube

      Ehemaliger und baldiger "Erster des Tages"-Champion
    • SpielSatzFail schrieb:

      Ihr nennt beide Early Access - verstehe ich nicht. Ist doch weder kostenlos noch unverbindlich, da kauft man das Spiel doch genauso, nur eben in der Entwicklungsphase(?). Hätte in dem Zusammenhang eher die Vokabel Open Beta nachvollziehen können :)
      Deswegen sagte ich ja "die neue Demo". Auch Open Betas sind heutzutage sehr oft erkauft, meistens als Pre-Order Bonus. Die Leute regen sich über f2p mobile games auf, aber die Mechanismen, nämlich alles zu monetarisieren, sind doch schon längst überall im Mainstream-Gaming angekommen. Früher gab's Skins, wenn man bestimmte Herausforderungen in einem Spiel geschafft hatte, heute muss man sie bezahlen usw.

      - Open Betas sind keine richtigen Betas mehr (also im Sinne von Bugfixing), sondern eben (meist) bezahlte Demos.
      - Early Access ist die neue Beta bzw. Demo und im Zuge von Crowdfunding richtig populär geworden. Vom Erlebnis her bekomme ich als Backer da schon vorher etwas und muss nicht die Katze im Sack kaufen. Dass das natürlich Quatsch ist - geschenkt für die meisten. Und ja, es ist schon cool, wenn man sieht, wie sich das Spiel langsam zusammenfügt (erlebe ich ja gerade mit Phoenix Point).
      - Stichwort Entwicklungsphase: Wenn heute ein Spiel released wird, dann arbeiten die Leute nicht an einer Demo, sondern an Patches (was ich gut finde) oder an DLC (ob das gut ist, kommt drauf an). Und ich denke, die Verfügbarkeit von Let's Play zu jedem Titel ab dem ersten Tag ist auch ein Faktor, wieso es immer weniger Demos geben wird. Zum Testen, ob das Game auf der eigenen Kiste läuft, gibt es ja die Refund-Option bei Steam. Damit das bei Demos funktioniert, müsste die Demo finalen Code benutzen, was auch nicht immer der Fall sein dürfte, je nach dem, wann im Produktionszyklus mit der Demo begonnen wurde. Und da Performanceoptimierung immer sehr weit hinten gemacht wird, müsste die Demo schon sehr spät produziert werden.
    • DLCs sind lediglich Erweiterungen zur eigentlichen Vollversion. Die Vollversion ist daher nicht unvollständig, sondern in sich abgeschlossen.
      DLCs ergänzen das Ganze in z.B. Story, Figuren, Kostüme, usw.

      Dann gibt es noch die Form der Episoden Verkäufe. In diesem Falle kauft man eine "Unvollständige Vollversion", da man jede Episode für sich kaufen muss um die gesamte Vollversion genießen zu können. Das gabs schon zu DOS Zeiten mit diversen Spielen wie die von Apogee Software.
      An sich war es seit jeher immer so das es bei Episoden Spielen die erste Episode oft Kostenlos oder recht Preiswert angeboten wurde.
      Episoden Verkäufe sind KEINE DLCs.

      Early Access ist auch keine Demo, sondern beinhaltet die komplette Vollversion, nur das sich das Spiel an sich noch in Entwicklung befindet. Solche Early Access Projekte können für den Konsumenten gut als auch schlecht ausgehen. Je nachdem ob die Entwickler am Ball bleiben oder ihr Projekt in den Sand setzen.

      Bei Freeware ist es meist so das man die gesamte Vollversion sich kostenlos holt, es aber nur für bestimmte Zeit verfügbar ist, bevor man sich für das Spiel irgendwo registrieren muss für ein bestimmten Preis. Das gabs zu DOS Zeiten schon und gibt es auch heute immer noch.

      Und bei Demos ist es so, das man kostenlos ein bis drei Level spielen kann, die nicht zwingend die eigentliche Story zur Vollversion erzählen müssen. Betonung liegt darauf das Demos immer Kostenlos sind. Und auch Demos gab es schon immer.
    • SpielSatzFail schrieb:

      Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass es auf Steam wieder Demos gibt. Irgendwann waren sie ja praktisch schonmal ganz weg, maximal hat man sie vereinzelt gefunden. Jetzt fällt's mir schon bei mehreren Kandidaten auf (auch ältere). Find ick jut
      Hin und wieder hat man das gelesen, bei größeren Titeln fand ich das ungewöhnlich. In der Regel gewinnt man mit einer Demo keine neuen Spieler dazu, sondern vergrault Leute, die es sich sonst gekauft hätten. Dafür den Entwicklungsaufwand zu investieren ist jetzt nicht die sinnvollste Entscheidung tbh.

      SpielSatzFail schrieb:

      Jetzt könnte man spekulieren in Richtung neuer Kundenservice als Reaktion auf Epic usw. was meint ihr?
      Nein, ich glaube nicht, dass sie wieder kommen. Ich denke, dass das "moderne" Ausprobieren nicht über Demos, sondern über Vollpreisspiele geht, die bei Nichtgefallen unter gewissen Bedingungen zurückgegeben werden können.

      Sagaras schrieb:

      DLCs sind lediglich Erweiterungen zur eigentlichen Vollversion. Die Vollversion ist daher nicht unvollständig, sondern in sich abgeschlossen.
      DLCs ergänzen das Ganze in z.B. Story, Figuren, Kostüme, usw.
      Theoretisch ja, praktisch habe ich mit der Erklärung so meine Probleme, weil aus der ehem. vollständigen Vollversion gerne Elemente herausgenommen und separat als DLC vertrieben wurden. Elemente, die eigentlich ins Hauptspiel gehört hätten, weil es sich ohne schon n Stück unvollständig anfühlt.
      Java is to JavaScript what Fun is to Funeral
    • Also, als jemand, der schon Demos entwickelt hat für Gamescom und Spiele Tests: Es ist ein beschissener Zeitaufwand, der sich so gut wie nicht rechnet. Das Spiel zu machen, ist schon aufwendig genug. Aber natürlich darf eine Demo ja auch nicht "zu viel" zeigen und muss daher einen anderen Flow haben als das eigentliche Spiel, weil man eventuell nur drei Level zeigen will, die eigentlich nicht konsekutiv sind. Das endet nur in hässlichem rumgehacke und du kannst leider auch nicht einfach den normalen Game Branch da rein mergen, falls es da Fixes gab, weil du durch dein rumfuhrwerken an den Grundlagen alles irreparabel zerstört hast.

      Als Gamer find ich Demos aber toll.
      Grüße, GLaDOS

      "Do you know who I am? I'm the man whose gonna burn your house down - with the lemons! I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that'll burn your house down!" - Cave Johnson, CEO of Aperture Science

      YouTube: Max Play

      Rechtschreibung und Grammatik sind eine Tugend, aber jeder macht mal Fehler...
    • Sagaras schrieb:

      DLCs sind lediglich Erweiterungen zur eigentlichen Vollversion. Die Vollversion ist daher nicht unvollständig, sondern in sich abgeschlossen.
      DLCs ergänzen das Ganze in z.B. Story, Figuren, Kostüme, usw..
      Für mich oftmals eher vorsätzliches weglassen von Inhalt, um mit Extrawürsten nochmal die Kunden schön zur Kasse zu beten.
      Eigentlich eine Frechheit. Aber das sieht wohl jeder anders...

      Ich stelle mir Dialoge unter Programmierern oft so vor:

      "Hey, das könnten wir noch ins Spiel einbauen."

      "Ja, könnten wir schon. Aber lass lieber extra für 5€ als DLC verkaufen. Das spült nochmal Geld in die Taschen."

      Damit komme ich einfach nicht klar und ich finde es moralisch verwerflich. Faktum: Geld regiert einfach zu sehr die Welt.
      Ich komme einfach aus einer Zeit wo man eine fertige Cartridge in eine Konsole gesteckt hat, und den Spaß seines Lebens gehabt hat.
      Ohne DLC, Early Access oder sonstigen Kram. Das Game war fertig und es wurde nichts weggelassen.
    • Pommesgeneral schrieb:

      Ich stelle mir Dialoge unter Programmierern oft so vor:
      Hey, hey, hey! Nicht beleidigend werden!

      Sowas machen wir nicht. Das sind in 95% der Fälle Management-Entscheidungen vom Project Owner oder Vision Keeper. Die anderen 5% kannste aufs Game Design schieben.

      Klar sagen wir sowas aus Spaß zueinander, aber 1. verdienst du als Angestellter nicht automatisch mehr, nur weil du ein 5€ DLC in ein Spiel einbaust (schön wärs, ist ja nicht mein Geld, das da rein und raus fließt, sondern das vom Unternehmen) und 2. sind wir Entwickler genauso gegen die DLC-Politik, die du beschreibst. Aber was willst du machen? Du bist angstellt, es gibt einen Projektplan und daran hält man sich. Genau das gleiche könntest du ja auch über die Angestellten bei VW sagen mit dem Abgas-Skandal. Die haben bestimmt auch alle in der Fabrikhalle zueinander gesagt: "Hey, wir könnten das Auto umweltfreundlicher machen" - "Nein, dann wird es zu teuer, wir bauen lieber ne falsche Software ein"

      Spiele werden nicht von 2-3 Leuten in einem Keller zusammengecodet (zumindest keine, die eine krasse DLC-Politik haben), sondern von größeren Teams über meist Jahre entwickelt.
      Grüße, GLaDOS

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von GLaDOS ()

    • Pommesgeneral schrieb:

      Damit komme ich einfach nicht klar und ich finde es moralisch verwerflich. Faktum: Geld regiert einfach zu sehr die Welt.
      Ich komme einfach aus einer Zeit wo man eine fertige Cartridge in eine Konsole gesteckt hat, und den Spaß seines Lebens gehabt hat.
      Ohne DLC, Early Access oder sonstigen Kram. Das Game war fertig und es wurde nichts weggelassen.
      Also solche Sachen gab es früher auch schon. Nur nannte man es da noch nicht DLC ^^

      Nur mal ein paar Beispiele:
      - Für Star Wars: Rogue Squadron musste man sich damals extra eine Zeitschrift CD kaufen auf dem der letzte Patch drauf war, nur um den Naboo Fighter fliegen zu dürfen. Gerade bei Patches wurde viel damals nachgereicht.

      - Für Strategie Spiele wurden unzählige Map Packs raus gebracht. Siehe z.B. Anno 1602 was auch Expansion Packs bekommen hatte wie NINA oder INDK. Dungeon Keeper mit seinen unzähligen Map Packs die einzeln raus gebracht wurden auf diversen CD Zeitschriften und man sich mühselig damals zusammen sammeln musste.


      Bei den Konsolen hätte man das damals gerne gehabt das man Inhalt nachliefern oder fixen konnte. Dies war den Entwicklern aber gar nicht erst gegeben. Wenn man Bugs in einem alten Konsolen Spiel hatte, musste man oftmals damit leben. War das Ausmaß an Inhalten zu gering, musste man damit leben. Man hätte vermutlich gerne bei vielen der alten Games was nachgereicht. Ging aber bei den alten Konsolen nicht.

      Bei PCs haste öfters mal was nachgereicht bekommen.
      Die alten Tomb Raider Games Teil 1 - 3 hatten auf dem PC auch noch mal extra Story nachgereicht bekommen.
      - Tomb Raider 1 - Unfinished Business
      - Tomb Raider 2 - The Golden Mask
      - Tomb Raider 3 - Lost Artifact

      Die findest du auf keiner Konsole, die sind nämlich alle PC Exklusiv.

      Genauso wie du bei Tomb Raider Underworld die DLCs “Unter der Asche“ und „Laras Schatten“ nur auf der XBOX360 erhalten kannst.


      Wie gesagt... früher gab es das auch schon. Hieß nur noch nicht DLC ;D

      Und du kannst Cartridge oder Konsolen Generationen die über kein Store etc. verfügten nicht gut heißen.

      Stell dir nur mal vor die würden heute Spiele raus bringen die Grafisch total schick aussehen und haste nicht gesehen, aber vor Bugs strotzen.
      Ich meine... gerade Open World Games, oder auch diverse Rollenspiele wie "The Witcher"... Will gar nicht wissen wie viele Bugs "The Witcher" beim Release hatte. Zudem die beiden DLCs die die Geschichte noch mal erweitern. Und das haben die nicht aus Trotz gemacht, sondern weil sowas erst mal Designed werden muss.

      Daher habe ich lieber DLCs, als ein Spiel was unfertig ist.

      Da fragt man sich doch glatt: Waren damals alle Spiele die es auf Konsolen gab, wirklich fertig? Oder hätten die Entwickler gerne mehr noch nachgereicht.
      Immerhin waren für viele Spiele Speicher Limits gesetzt. von wenigen KB auf NES oder SNES bis hin zu ~720 MB für CDs auf der PS1 oder die 4,7 GB große DVD für PS2 oder gar 1,46 GB beim GameCube.

      Und Limits für Spiele sind nie gut.

      Ich weiß aus einen meiner alten Magazinen das die Entwickler von Blue Byte dem Rollenspiel "Albion" von 1995 gerne Stimmenausgabe gegeben hätten. Hatten auch schon damit angefangen, nur konnten sie das damals aus Zeit-technischen Gründen und aus Speicherplatz Gründen einer CD nicht bewerkstelligen das gesamte Spiel mit einer Synchro auszustatten. Folglich blieb es bei Text.

      Bei heutigen Rollenspiele ist das gang und gebe das es eine Synchro hat. Damals hätten gewiss viele sowas einbauen wollen.


      Beim SNES war sogar ein WAVE Fähiger Chip drin, den Cartridges niemals komplett ausnutzen konnten. Über die Erweiterung Satellaview war dies erst möglich. Man musste also Quasi DLCs über Sattelit empfangen. Hier gab es dann auch mal Demos oder andere schöne Dinge.
      z.B. ein besseren ersten Zelda Teil von der NES Version. Nannte sich dann BS Zelda. Und halt viele weitere Späße.
      youtube.com/watch?v=dQOpkiASdxc

      Kam leider nie in Europa durch das System.
      Aber das sind auch nix anderes als DLCs. Nur das man sich das über Sattelit gezogen hatte.

      Man hätte gerne die richtigen Cartridges bei einigen Games gepatcht. Ging nur leider nicht mehr, wenn es raus war.
      Daher hast du gerade bei alten Konsolen Games öfters mal auf dem Markt verschiedene Versionen.
      Als Beispiel für sowas: Final Fantasy XII gab es auf der PS2 Weltweit die Reguläre Fassung. Also International. In Japan jedoch kam dann noch mal die Zodiac Job System Variante für die PS2 raus. Exklusiv.
      Fans haben dann diese Version soweit gemoddet das sie eine Englische Fassung draus gemacht hatten.

      Sprich das Final Fantasy XII auf der PS4 ist im Endeffekt nix anderes als diese Version die es exklusiv in Japan gab.
      Also ist das im Endeffekt auch nur eine Verbesserung.
      Ein Aufwand seitens des Puplishers, weil die mussten 2 Versionen auf der PS2 raus bringen, die im Endeffekt den selben Spiel Inhalt hatten, aber sich im Grunde von dem Levelsystem sich unterschieden. ^^

      Kannst mir also ruhig glauben das es viele alte Games gibt, die man damals hätte gerne besser gemacht hätte, aber die Möglichkeiten einfach nicht hatte.

      Heute hat man sie und oftmals reicht die Zeit nicht den gesamten Inhalt und die ganzen Features zum festgelegten Termin einzureichen.


      Zudem sieht man ja des öfteren das alte Games noch mal neu remastered werden oder remaked. Warum? Weil man unzufrieden ist bzw. war mit den alten Games.

      Wobei Turok 2 die Remastered Version auf Steam voll fürn Arsch ist. Ja, es wurde Dynamischer gemacht und auch in der deutsch Region gibt es keine Zensierte Fassung mehr. Aber das Leveldesign ist zum kotzen. Viele Stellen wurden entweder einfacher gemacht oder ganz weg gelassen. Also Original ist es auf jedenfall nicht. Auch Turok 1 ist Level-technisch totaler in die Hose gegangen. Aber naja... wenigsten ist es jetzt leichter durch das Spiel zu kommen. Auch wenn man es auf total Schwer stellt xD

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sagaras ()

    • Sagaras schrieb:

      Heute hat man sie und oftmals reicht die Zeit nicht den gesamten Inhalt und die ganzen Features zum festgelegten Termin einzureichen.
      This.

      Spiele sind unfertig, weil man eine Arbeitspakete Liste hat, die man nicht abarbeiten kann in der Zeit und gleichzeitig nicht das Geld hat um neue Leute einzustellen. Dazu kommen schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Arbeitszeiten und Umwürfe in der Entwicklung, die dazu führen, dass halbfertige Features ins Produkt kommen. Ist in der Filmindustrie übrigens ähnlich. Deswegen sind z.B. die Hobbit-Filme so Scheiße geworden. In einem Film aus der Zeit hätte es ein so hässliches und unrealistisches Flüssigkeitsrendering eigentlich nicht geben dürfen, aber weil es nicht genug Zeit gab ist halt das draus geworden. (Dazu kam noch die Entscheidung, den Film in doppelter Framezahl und in 3D zu rendern, was insgesamt 96 Frames pro Sekunde benötigt, statt der üblichen 24.)

      Die Entertainmentindustrie ist böse, zeitfressend, nach unten hin geldarm und gleichzeitig unter einem so hohen Leistungsdruck wegen der Konkurrenz und der Kunden (die alles zerstören, was ihnen vor die Finger kommt, wenn irgendwas nicht so ist, wie es sollte), dass es eigentlich ein Wunder ist, dass so viele Leute da noch so gerne drin arbeiten. Aber bei denen ist es so wie bei mir: Ich liebe es Spiele zu entwickeln, also mach ichs.

      Sagaras schrieb:

      Zudem sieht man ja des öfteren das alte Games noch mal neu remastered werden oder remaked. Warum? Weil man unzufrieden ist bzw. war mit den alten Games.
      Das stimmt nicht. Die meisten Remakes oder Remasters werden gemacht, weil es dafür einen Markt gibt. Siehe Final Fantasy oder Uncharted. Ich z.B. hab nie eine PS3 bessessen, aber Uncharted und TLOU wollte ich unbedingt spielen. Dank der Remasters kann ich das. Wenn der Markt groß genug ist, dass sich ein Remake oder Remaster gut verkauft, dann wird es produziert, aber so gut wie nie von den originalen Entwicklern (im Falle von Uncharted wars beispielsweise Bluepoint Games.)

      So leid es mir tut, aber Spiele sind ein Produkt, das verkauft werden muss und wenn es unwirtschaftlich ist, das selbe Spiel neu zu machen und rauszubringen, dann macht man es nicht. Das hat nichts mit unzufrieden oder Herzblut zu tun, es ist immer eine wirtschaftliche Entscheidung. Wenn man dann währenddessen die Zeit hat die Spiele zu "verbessern", dann steht dem natürlich nix im Wege, aber es ist niemals die Entscheidung für dergleichen.
      Grüße, GLaDOS

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