Angepinnt Mikrofonvergleich

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    Ich könnte dir das Rode NT-USB empfehlen. Hat einen sehr guten Klang und nahezu kein Eigenrauschen.
    Dazu kann man noch nen Schwenkarm oder so von amazon nehmen.

    Hatte das Rode auch und fand es sehr gut.
    Alternativ geht sonst auch noch das bekannte T.Bone SC440. Das hat allerdings ein dezentes Eigenrauschen.
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    Bin überrascht, dass die USB-Variante hier empfohlen wird. Erinnere mich, dass vor ein paar Jahren XLR + Audiointerface der Shit war.

    Was sind denn die Nachteile beim USB-Rode in Kontrast dazu? War das nur Hype oder hätte ich aktuell einen Grund, die XLR-Audiointerface-Variante zu nehmen?
  • Technisch gesehen ist eine gute XLR-Kette in so ziemlich allen Belangen überlegen. Das muss sich aber nicht immer eindeutig in der täglichen Performance bemerkbar machen. Wenn die Entwickler ihr Handwerk verstehen, dann besteht zum jeweiligen USB-Ableger kein großer Unterschied. Hat dann meist allerdings auch seinen Preis.

    Das NT USB ist mit den anderen XLR-Mikrofonen von Rode nicht direkt vergleichbar.
    Das NT1(-A) würde ich qualitativ aber eindeutig vorziehen. Das NT USB trägt mir im Hochton (Sibilanzbereich) zu stark auf und klingt daher manchmal sehr scharf und künstlich. Das NT1-A ist da etwas gnädiger, das NT1 sowieso.

    Ich finde, dass man den Unterschied zu einer guten XLR-Kombi in dem Fall recht gut raushört. Soll aber nicht heißen, dass das NT USB unbrauchbar ist. Es hat andere Qualitäten, wie zum Beispiel die Kompaktheit und Mobilität.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Drexel schrieb:

    Ich liebäugel ja immer noch mit einem Lavalier oder Headset Mikro
    Lavalier Mikro würde mich auch mal interessieren. Wenn ich YouTube Blogs sehe oder Interviews, kommt mir die Sprachqualität extrem gut rüber. Dafür dass das Teil so weit weg vom Mund ist.
    Ich hätte zusätzlich nicht mehr so ein riesen Tischmikrofon rumstehen. Lavalier, da muss ich mich mal einfuchsen.
    Bin aber generell mit meinem Rode-NT USB sehr zufrieden :)
  • Zum Thema Lavalier kann ich wie bereits erwähnt die Primo-Kapseln sehr empfehlen:


    Die stecken sogar in so manchen Mikrofonen jenseits der 300 Euro, zum Beispiel in den binauralen Mics von 3Dio.

    Gibt es als Einzelteil oder vorkonfektioniert bei micbooster.com.

    Bei Klinke bitte immer darauf achten, dass die Aufnahmequalität sehr stark mit dem verwendeten Mikrofoneingang variiert. Bei XLR hingegen ist die Qualität (aufgrund der ausgereifteren Preamps) relativ konstant.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Also ich bin damals auf XLR umgestiegen, weil ich alles unabhängig von Windows oder Programmen steuern wollte.
    Ich war mit dem NT-USB sehr zufrieden. Habe dort aber mit Voicemeter die Stimme etwas angepasst. Minimal etwas Tiefe dazu.
    Es konnte aber dann auch mal sein, dass bei nem Update die Einstellungen weg waren und ich es neu einstellen musste.
    Zudem musste ich immer Voicemeter starten wenn ich es in einem anderen Programm (OBS, TS oder so) als Quelle drin hatte.

    Ich wollte es mir dann einfacher machen und bin auf XRL und nen kleines Mischpult umgestiegen.
    So brauche ich quasie nichts machen. Das Mikro ist immer die selbe Quelle und solange ich beim putzen nichts an den Reglern verstelle, bleibt es immer so wie ich es eingestellt habe.
    Klar wollte ich mich verbessern von der Hardware her.
    Ich hätte auch das NT so lassen können ohne Anpassung und hätte auch nichts mehr machen müssen, aber ich wollte es testen und bin sehr zufrieden damit.
    Vom Preis her liege ich gleich auf mit dem Behringer Xenyx USB und dem MXL 990.
    Vorteil von XLR ist halt, dass du JEDES Mikro auf dein Bedarf einstellen kannst ohne extra Software laden zu müssen.

    Wenn mich aber jemand nach nem USB-Mikro fragt... NT-USB. Kann ich ohne zu zögern empfehlen.
  • Dr. Strangelove schrieb:

    Bei Klinke bitte immer darauf achten, dass die Aufnahmequalität sehr stark mit dem verwendeten Mikrofoneingang variiert. Bei XLR hingegen ist die Qualität (aufgrund der ausgereifteren Preamps) relativ konstant.
    Das ist interessant. Da hatte ich nämlich bedenken. Habe vermutet das der 3,5 Klinkenanschluss eventuell de gewünschte Qualität nicht bringt.
    Das Rode Lav+ hat aber einen Klinkenanschluss, kostet aber "nur" 75€. Bin am hadern...