Europawahl 2019 - Wen wählst du?

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  • Und der Strom zum fahren kommt 100% aus erneuerbaren Energien...

    da kannst du dich bei der CDU bedanken, denn man fährt immer noch Braunkohle (Arbeitsplätze hurr durr). Wir wären schon wesentlich weiter und vor allem grüner in der Energie, wenn man nicht an der Kohle kleben würde. Eine Versorgung mit erneuerbaren Energien + Gas als Unterstützung wäre in DE ohne weiteres möglich. Natürlich nicht, wenn RWE und Konsorten die Lobbymaschine ordentlich schmieren und man lieber mit Energie aus DDR-Zeiten arbeitet.

    Ganz davon abgesehen sollte es grundsätzlich hinterfragt werden wie das mit Parteispenden läuft. Das betrifft nicht nur die Grünen, sondern alle. Ich kenne eigentlich keine Partei die nicht mal über irgendwas gestolpert ist.

    ja das stimmt, das System ist grundsätzlich zu hinterfragen, zusammen mit der ganzen Lobbyismus-Frage.
    Aber in dem konkret genannten Fall sehe ich jetzt kein grundsätzliches Problem mit der Spende. Sie war nicht schwarz und nicht heimlich.

    Die Leute haben generell Angst vor Veränderung. Das bedeutet ja, man muss ggf. seinen faulen Hintern hochbekommen und aktiv irgendwas machen. Ich werde das Gefühl nicht los das die Deutschen deshalb lieber alt bekanntes wählen, und sich dann hinterher darüber aufregen. Darin hat man ja jahrzehntelange Übung.

    das ist das Mantra der CDU. Veränderung ist doof. Lieber das alte Pferd reiten, bis es hin ist und dann steht man da.



    Gründungsideale verraten ist also schonmal ok Was schert mich mein Geschwätz von gestern, wie man so schön sagt...

    man muss aber auch mit der Zeit gehen. Es ist kein kalter Krieg mehr, es geht nicht mehr um gnadenlose Aufrüstung Ost gegen West. Die Grünen waren auch gegen Atomkraft. Haben sie jetzt keine Daseinsberechtigung mehr, weil wir in DE uns von den AKWs verabschiedet haben? Eine Partei muss sich zwangsläufig verändern, sonst interessiert sich keiner mehr für sie.

  • die Kriege der USA betreffen uns aber nicht so, wie es uns in Kalten Krieg betroffen hat. Wir rüsten nicht auf (tatsächlich ist der Zustand der Bundeswehr erbärmlich und veraltet) und im Bezug auf Waffenexporte und Co aus Deutschland nehmen unsere Grünen auch eine oppositionelle Position zu unseren regierenden Parteien ein.
    Aber mit dem amerikanischen Imperialismus hat die deutsche Politik zumindest nicht unmittelbar etwas zu tun und dememtsprechend ist das auch für den deutschen Michel nicht das wichtigste Thema, da man nicht im Zentrum dieses Konfliktes steht.
    Politik ist (oder sollte zumindest) Interessenvertretung des Volkes sein. Und mit deutscher Interessensvertretung haben die amerikanischen Konflikte eben kaum was zu tun.

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