Wie sieht die Art.13-Postapokalypse für DICH aus?

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      FawKes100 schrieb:

      letheia schrieb:

      asap raus aus der EU.

      Artikel 13 war ja nicht der Anfang und er wird nicht das Ende sein.
      Hmmh also wenn du das auf Deutschland beziehst, ist das sicherlich der falsche Weg.Seit der Gründung der EU ist die längste Zeit in Europa ohne Krieg und das ist denke ich mit das wichtigste..

      Klar sind Richtlinien wie Artikel 13 problematisch und geben die Möglichkeiten zur Zensur - aber letztendlich ist es die Bevölkerung die diese Politik durch die Wahlen unterstützt.
      Hier haben m.A.n vorallem die Medien die wichtigste Aufgabe: Die Bevölkerungen über die Ziele der Partein aufklären.
      Halten die Partein ihre Ziele bewusst nicht ein, müssen sie zu Strafen ran gezogen werden.
      Ist zum Mindest meine Meinung nach die beste Lösung. Zu sagen, "Europa nein", ist denke ich definitv der falsche Weg.
      • "Kein Krieg" ist sehr wichtig, aber es gibt eben auch andere wichtige Dinge.
      • Die Bevölkerung "unterstützt" da gar nichts "mit Wahlen".
      • Die "Medien" haben ein Eigeninteresse und handeln auch danach. - Wem könnte man es verübeln?
      • Wer sollte die Parteien bestrafen, wenn sie ihre Ziele nicht umsetzen? Wer genau kriegt die "Strafe"? (Ernst gemeinte Frage.)


      In der Schweiz gab es auch länger schon keinen Krieg, die Menschen dort haben deutlich mehr Mitbestimmungsrechte und - und darum geht es hier - keine so bescheuerten EU-Gesetzesvorgaben. Ich betrachte das nur nüchtern: Was bietet mir Deutschland oder ein EU-Land und was bietet mir die Schweiz? Da gibt es einen klaren Sieger.

      Wirklich auszuwandern (gut, die paar Kilometer sind jetzt keine krasse Reise) und welche einmaligen Hürden damit verbunden wären, sind aber ein anderes Thema.
    • In den letzten 10 Jahren haben sich die Resultate der Volksentscheide aber auch nicht krass von den vorhergehenden Wahlen der Federführenden Partei unterschieden. (Siehe SVP unterstützte Entscheide) Man verlagert eigentlich nur auf wen der Populismus wirkt.
      Mal davon abgesehen das der enorme Anstieg der Entscheide in den letzten Jahren den Bundesrat und das Parlament schon fast zu lähmen scheint...

      Mal angenommen es hätte einen Volksentscheid in Deutschland zur Reform gegeben. Anhand von den meist noch geringeren Teilnahmen an Volksentscheiden hätte ich mir gut vorstellen können die Reform mit noch mehr für Stimmen angeommen worden wäre. Da spielt dann einfach zu einem Großteil die Demografie mit ein.

      Und dann? Ist das Resultat aus einem Volksentscheid heiliger als das von gewählten Repräsentativen? Nicht in sich selbst, im Gegenteil, was die Masse will ist noch lange nicht gut für das Volk oder gar die Minderheit.
      EDIT: Es ist daher z.B. gerade die Aufgabe der gewählten Representative Entscheidungen zu treffen welche zum einen nicht populär sind aber (und auf was anderes als Hoffnung kann man sich hier nie verlassen) besser für die Zukunft sind. Ebenso müssen gerade Minderheiten so vor der Masse geschützt werden (Ansonsten wären unsere Rentenbeiträge evtl. noch höher!)

      (Bitte sei dir im Klaren das wir in Deutschland mittlerweile bei 43 liegt und jene unter 18 schonmal gar nicht bei einem Volksentscheid mit machen kann) Also, ich sehe da bei einem Volksentscheid für Reformen mit Themen die scheinbar hauptsächlich die Jugend bewegt weniger Erfolg....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MaxxPuzzles ()

    • letheia schrieb:

      "Kein Krieg" ist sehr wichtig, aber es gibt eben auch andere wichtige Dinge.

      Die Bevölkerung "unterstützt" da gar nichts "mit Wahlen".
      Doch eigentlich unterstützt die Bevölkerung das mit Wahlen - die Bevölkerung wählt die Menschen, die im Eu Parlament sitzen, z.B
      Die Schweiz hat keinen Krieg, da hast du Recht, aber in Europa, gab es lange vor den Weltkriegen auch immer Krieg, z.B Napoleon, Deutsch-Französische Einigungskriege etc.
      Seit es Europa gibt ist die längste Phase ohne Krieg und ich weiß nicht wohin es führen würde, wenn Europa aufgelöst werden würde.. Ich denke dass sich da schnell wieder einige Kriege entwickeln könnten innerhalb Europas.

      letheia schrieb:

      Die "Medien" haben ein Eigeninteresse und handeln auch danach. - Wem könnte man es verübeln?
      Das ist eben das Problem. Um politisch gut zu informieren hat Journalismus sachlich und objektiv zu sein. Eigeninteressen dürfen da nicht durchgesetzt werden - das ist aber das allgemeine Problem in der Demokratie: Die Vetternwirtschaft

      letheia schrieb:

      Wer sollte die Parteien bestrafen, wenn sie ihre Ziele nicht umsetzen? Wer genau kriegt die "Strafe"? (Ernst gemeinte Frage.)
      Wer die Strafe kriegen sollte: Natürlich die Partei selbst. In jeder Partei wird es Kassen geben, in die Spenden etc. eingehen. Hier könnte man mit Geldstrafen denk ich sogar ziemlich gute Ziele erreichen. Wer die Partei bestraft? Es gibt in der Demokratie die Gewaltenteilung: Die Iudikative könnte z.B dieser Aufgabe nachkommen


      MaxxPuzzles schrieb:

      Und dann? Ist das Resultat aus einem Volksentscheid heiliger als das von gewählten Repräsentativen? Nicht in sich selbst, im Gegenteil, was die Masse will ist noch lange nicht gut für das Volk oder gar die Minderheit.
      Das ist richtig. Letzendlich könnte es genauso sein, dass die urheberrechtsreform Gutes mit sich bringt. Wir wissen schließlich nicht wie die Welt in 2-3 Jahren nach der Umsetzung durch die IT-Unternehmen aussieht..
      mfg FawKes100




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