Suche nach einem neuen Mikrofon

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  • Suche nach einem neuen Mikrofon

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    Hallo ihr Lieben,

    ich bin momentan auf der Suche nach einem neuen Mikrofon. Momentan nutze ich dafür mein Headset (Sennheiser GSP 350), habe hier jedoch das Problem, dass meine Stimme selbst mit Pegel auf 100 gerade so laut genug ist. Ich hätte hier gerne mehr Spielraum nach oben. Außerdem hört man in meinen Aufnahmen jeden Griff an die Brille, da das Plastik der Brillenbügel mit den Ohrmuscheln quietscht.

    Ich suche also ein "eigenständiges" Mikrofon das folgendes erfüllten sollte:

    • mind. so gute Qualität wie mein jetztiges Headset-Mikrofon
    • Verbindung idealerweise über USB
    • Preis (inklusive Zubehör wie Spinne und Stativ) bei ca. 150,- €
    • Auch bei 40-50 cm Entfernung zum Mund noch gute Aufnahmelautstärke, da ich es nicht auf dem Tisch abstellen, sondern mit einem Stativ befestigen müsste
    Ich habe mich schon ein bisschen auf Amazon umgesehen, dort allerdings leider nichts entdeckt, das mich völlig überzeugen kann. Kann mir vielleicht jemand von euch ein gutes Mikrofon zu dem Preis empfehlen? Falls es doch ein paar Euro mehr wären, würde das vermutlich auch in Ordnung gehen - wenn das Teil mich dafür echt umhaut! :)

    Ich hoffe, ich bin hier überhaupt im richtigen Thread und jemand von euch kann mir helfen.

    Danke vorab!
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  • Game of Jones schrieb:

    Langfristig wird es aber wohl auch ein Røde-Stativ. Ist mir aber noch etwas zu teuer zurzeit.
    Genau deshalb hab ich mir das auch noch nicht geholt. Für den Arm zahlt man allein schon 70,- €, und das finde ich ziemlich heftig. Ich werd mich wohl mal schlau lesen, bezüglich der NoName Zubehörteile, die man damit verwenden kann.

    Btw: Habe wohl im falschen Thread gepostet, dafür ein dickes Sorry und ein großes Danke an den/die Mod/s fürs verschieben :)
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  • Mikrofonarme kriegst du von No-Name auch schon ab 15 Euro. Allerdings mit entsprechend fragwürdiger Qualität und Haltbarkeit. Wenn man nicht all zu viel Last dranhängt, kann man damit durchaus arbeiten. Auf die lange Frist tut man sich damit allerdings keinen großen Gefallen.

    Da würde ich lieber sowas nehmen:
    thomann.de/de/gravity_ma_goose_xl.htm + thomann.de/de/gravity_mstm_1b_mic_table_clamp.htm
    Der soll wohl auch Großmembraner halten können.

    Zum Mikro:

    als Alternative zum NT USB schlage ich noch das Marantz MPM1000U vor:



    oder das Audio Technica AT2020USB, wenns in die Größenordnung bis 150 Euro gehen soll:



    Das AT klingt in meinen Ohren natürlicher als das Rode, auch völlig unabhängig von der obigen Stimme. Beim NT USB sind die Höhen stärker angehoben, was zwar in ersten Moment mehr Klarheit verspricht, sich langfristig jedoch negativ auf die Ausbildung der S-Laute auswirken kann/wird. Die klingen mit dem Rode meist unangenehm scharf.


    Acha, ganz nebenbei noch angemerkt:
    40-50cm sind bei weitem zu viel Arbeitsabstand! Wenn du nicht gerade ein Richtrohrmikrofon verwendest, lässt sich damit überwiegend nur Ambiente und Rauschen einfangen.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dr. Strangelove ()

  • Dr. Strangelove schrieb:

    40-50cm sind bei weitem zu viel Arbeitsabstand! Wenn du nicht gerade ein Richtrohrmikrofon verwendest, lässt sich damit überwiegend nur Ambiente und Rauschen einfangen.
    Danke für die Tipps. Und ja, das hatte ich befürchtet. Mein Schreibtisch ist leider relativ zugestellt, aber mit einem Mikrofonarm kann ich das ganze dann vielleicht trotzdem nah genug an mich ranbringen.
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  • Der Vorteil solch eines Schwanenhalses wäre, dass du ihn auch problemlos kopfüber an zum Beispiel einem Regal anbringen kannst.
    Mit 60cm Länge sollte die richtige Positionierung dann auch kein all zu großes Problem mehr sein. Ich würde mich erst mal mit maximal 15-20cm rantasten. Wenn man einen sehr ruhigen Raum mit ausgewogener Akustik hat, kann man auch ein Stück weiter weg gehen. Allerdings sollte man dabei bedenken, dass der Bassbereich dann schnell absinkt und die Stimme immer dünner klingt.

    Schau dir ansonsten mal in Ruhe die obigen Videos an.
    Die Rodes sind zwar sehr populär und werden auch dementsprechend oft empfohlen. Das soll allerdings nicht heißen, dass sie vollkommen ohne Konkurrenz dastehen ;)

    "Gute" Mikros, die ein Headset qualitativ deutlich übertreffen, kriegt man heute auch schon ab 40 Euro.
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  • Dr. Strangelove schrieb:

    Mikrofonarme kriegst du von No-Name auch schon ab 15 Euro. Allerdings mit entsprechend fragwürdiger Qualität und Haltbarkeit. Wenn man nicht all zu viel Last dranhängt, kann man damit durchaus arbeiten. Auf die lange Frist tut man sich damit allerdings keinen großen Gefallen.
    Ja und nein :D Ich habe einen günstigen für 15 Euro von Thomann als er im Angebot war, sogar mit integriertem Kabel - welches ich aber relativ flott abgeschnitten und entsorgt habe. Er funktioniert super, hält auch mein Superlux E205 prima fest und in Position. Es gibt nur ein Manko: Nach jetzt gut einem Jahr fangen die Federn an beim Verstellen zu knartschen. Schätze mit ein wenig Kettenfett oder WD40 könnte man das Problem etwas weiter rauszögern, aber irgendwann werden die ihren Geist aufgeben. Es funktioniert durchaus (glaube Neewer oder so heißt die Marke), nur wahrscheinlich nicht so lange wie die höherpreisigen Modelle. Wobei ich immer noch zu geizig bin mehr als 20 Euro für ein Stück Alu auszugeben mit vier oder sechs Federn dran ^^
    Viele Grüße,

    Christian
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  • Kann ich gut nachvollziehen.

    Off Topic:
    Spoiler anzeigen
    Ich habe mein Rode PSA-1 vor rund anderthalb Jahren auch nur unter hohem Widerwillen, mangels günstigerer Alternativen für meine Zwecke, gekauft. Mein damaliges über 1kg schweres Mic (CAD E300) war einfach kaum zu bändigen. Selbst ein 80 Euro K&M ist eingeknickt. Da musste dann was Robusteres her.

    So nach rund anderthalb Jahren muss ich allerdings zugeben, dass ich das Rode nicht wieder kaufen würde. Früher oder später setzt einfach bei jedem noch so teuren Arm die Materialermüdung ein. Bei intensiver Nutzung hat man schon nach einem Jahr einen fühl- und leider auch hörbaren Abrieb beim Bewegen. Gegen Herbst war das Quicken der Mechanik so nervig, dass ich einfach mal ein paar Tropfen Haushaltsöl in die Schanierstellen geträufelt habe. Und das wars dann leider auch mit dem Rode, denn seit dem ist die Friktion völlig hinüber und das Teil schnellt nur noch nach oben :D
    Das PSA-1 ist offenbar nicht dafür gebaut, vom Kunden gewartet und erhalten zu werden. Es gibt weder die Möglichkeit, die Schrauben nachzudrehen, noch das Teil sicher auseinanderzubauen. Hinzu kommt leider die meines Erachtens unfassbar unhandliche Arretierung am Kopf, die bei angeschraubtem Mikro kaum noch zu bedienen ist.

    Im Nachhinein für den Preis eigentlich ein ziemlicher Reinfall, wenn man es auf diese Punkte reduziert.
    Intensive Nutzung hin oder her. Ein Produkt, welches rein mechanische Funktion hat, sollte einfach so designt werden, dass es auch längerfristig Freude bereiten kann.

    Aktuell arbeite ich wieder mit dem K&M. Das Ding hat zwar schon einiges auf dem Buckel, hält bei Mics bis etwa 800 kg aber immernoch tadellos und quickt trotz Alter auch nicht all zu stark. Die Schrauben lassen sich jederzeit mit einem Handgriff nachdrehen. Die Einzelteile sind hier soweit ich weiß problemlos austauschbar und über den Hersteller zu beziehen.

    Den Armen für um die 15 Euro (Name de facto egal, kommen größtenteils aus der gleichen Fabrik) traue ich immernoch nicht so richtig über den Weg. Habe schon zu viele miserable Reviews gesehen (von sich von selbst lockernden Klemmen, miserabler Stabilität bis hin zu brechenden oder einfach durchdrehenden Gewinden schon alles gesehen/gehört), als dass ich diesen Teilen noch mal eine Chance geben würde.
    Meinen nächsten Versuch würde ich wenn, dann vermutlich mit einem massiven Schwanenhals wagen.

    Alternativ zum PSA-1 von Rode gäbe es im preislich ähnlichen Spektrum noch das Innox IVA08 oder Samson MBA38. Ich fürchte allerdings, dass das wieder nur billigen Kopien, wenn nicht sogar Rebrands vom OEM sind. Das Samson habe ich jedenfalls in fast identischer Bauweise auch bei den Marken "Knox" und "Heil" gefunden. Etwas teurer wäre noch der Blue Compass, der allerdings ebenfalls einige mechanische Macken haben soll.
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  • Dr. Strangelove schrieb:

    Habe schon zu viele miserable Reviews gesehen (von sich von selbst lockernden Klemmen, miserabler Stabilität bis hin zu brechenden oder einfach durchdrehenden Gewinden schon alles gesehen/gehört), als dass ich diesen Teilen noch mal eine Chance geben würde.
    Würde jetzt nicht hingehen und behaupten die sind besser als ihr Ruf, aber immerhin hält meins jetzt besagte Zeit und wird täglich mehrfach verstellt, da ich mein Mikro auch für mein Softphone für die Arbeit nutze. Insofern ist das für 15 Euro schon okay, aber halt nicht das gelbe vom Ei. Das du jetzt sagst ähnliche Probleme gibt es auch bei teureren, spielt mir natürlich in die Karten nochmal einen günstigen Arm zu kaufen und das beste zu hoffen :D Das die Teile billig sind, sieht man schon von weitem. Das wird einfach eben zusammengestanzt und gepresst, eine Qualitätskontrolle wird es vermutlich gar nicht erst geben. Wenn man dann sieht, dass die für unter 20 Euro teils noch mit Spinne und Popschutz kommen (beides nicht top Produkte, aber akzeptabel für ein paar Aufnahmen) die ebenfalls ein paar Cent in der Produktion kosten, kann man sich ausrechnen wie teuer die gesamte Produktion wohl ist, damit der Verkäufer/Importeur und die Produzenten in China noch was dran verdienen :D
    Viele Grüße,

    Christian
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  • Ich weiß nicht, vielleicht bin ich einfach zu anspruchsvoll. Aber in meinen Ohren klingt das ModMic Wireless nicht wirklich wertiger, als ein besseres Headset.

    Zum Beispiel:

    Ab 8:23.

    Das Teil ist ganze 80 Euro günstiger und hat obendrein noch gleich nen guten Kopfhörer inklusive!

    Wireless schön und gut. Ein Kabel hat man - sofern man nicht auch kabellose Kopfhörer (die meist ziemlich schrottig sind) benutz - aber so oder so.

    Mein altes, kabelgebundenes ModMic v4 fand ich auch schon ziemlich kacke.
    Einfach billigstes Plastik mit ein wenig Draht und einer bestenfalls mittelmäßigen Mikrofonkapsel vom asiatischen Massenmarkt. Und dann noch nicht mal ein USB-Adapter dabei... ||

    Von Antlion würde ich lieber die Finger lassen.
    Da stimmt einfach die Preisleistung nicht.
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  • Ich persönlich habe das AUNA CM 900, die Qualität davon kannst du hier hören:

    Das ist preislich wohl definitiv im Rahmen, auch mit Arm und Spinne
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