Ist das klassische Let's Play tot?

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      alionsonny schrieb:

      Komponieren im STREAM? *KREISCH* Kann ich mir als Musiker schlecht vorstellen. Wenn es nicht blosses "Eyy Diggah isch mach' Beat in 5 Minuten" -Hiphop Gedöhns ist, und das ist dann kein Komponieren, und ich wirklich komponiere und arrangiere, will ich nicht, daß mir irgendwer dabei zuschaut und ich vielleicht gar mit dem Chat kommunizieren muss. Meine Meinung.
      Es gibt dutzende Leute die in ihren Streams komponieren, und dabei nicht auf Loopstations schnell was zusammenkloppen, wobei selbst das, siehe Marti Fischer (wenn auch nicht im Stream), ziemlich genial sein kann:
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Ich bin der Meinung, dass nicht LPs tot sind, sondern bestimmte Genres / Spieltypen.

      Sandbox / Survival Games gehen immer.
      Minecraft, Eco, Subnautica, The Forest und viele mehr.

      Das sind Spiele die man zum einen bei mehren Lets Playern schauen kann, weil es einfach mit jedem New Game eine andere Erfahrung wird.
      Oder aber auch mehrere Staffeln bei einer Person (Gronkh - Minecraft, Forest)
      Neue Map, man baut diesmal kein Haus, sondern eine Mine oder was auch immer.

      Man sieht im Regelfall nie zweimal dasselbe.

      Horror LPs mit Facecam kann man sich auch gut angucken, sofern da kein Clown vor der Kamera sitzt der das ganze Spiel ins Lächerliche zieht.
      Das Spiel selber ist dabei sogar uninteressant, da es mehr auf die Reaktionen des Spielers ankommt über die man sich dann lustig macht^^

      Dann wären da noch die "competitive games" wie Fortnite…, PUBG, LoL, Dota 2 usw.
      Gründe sowas zu gucken sind halt die selben warum man auch eine Fußball Weltmeisterschaft guckt. Man will sein favorisiertes Team, in diesem Fall seinen favorisierten Spieler siegen sehen.

      Grundsätzlich stagnieren aber auch bei den jetzt genannten Genres die Zuschauerzahlen. Der Grund dafür ist offensichtlich der, dass auf einen Lets Player im Jahr 2011 gefühlt 50.000 im Jahr 2018 kommen.

      Naja, Genres die wie ich finde nicht so gut laufen sind klassische RPGs, bzw. JRPGs und Action-Adventure.
      2018 bietet hier gute Beispiele. God of War, Tomb Raider, Red Dead Redemption 2.
      Alles geile Spiele aber wenn man sich ein LP dazu ansieht dann maximal bei einem Spieler.
      Wenn überhaupt!!! Denn diese Spiele leben natürlich zu einem großen Teil von ihrer Story und die wollen viele Leute lieber selbst erleben und sich das von niemandem spoilern lassen.
      Wie oft liest man unter der ersten Folge eines neuen Projekts bei Gronkh beispielsweise, dass man sich freut, wenn Erik ein LP dazu macht aber man selber sich das Projekt nicht ansieht, weil man das Spiel selber spielen will.

      Im Gegensatz zum Sandbox / Survival Game hast du hier außerdem, egal bei wem du es guckst, immer das selbe Spiel vor Augen.
      Kein Mensch guckt sich 5-mal an wie Arthur und Lenny (RDR2) besoffen in der Kneipe rumhampeln. OK, diese Stelle vielleicht schon aber ihr wisst was ich meine^^

      Also zusammengefasst:
      Offene Spiele, in denen der Spieler entscheidet was, wie, wann und wo passiert leben, ja SIE LEBEN!
      Spiele die vorrangig einer Story folgen und wenig bis keine Abweichungen von dieser zulassen sind untot. Sie krepeln halt so vor sich hin xD
    • Keine so schlechte Betrachtungweise.

      Dass heute so viel mehr LPer als 2011 existieren, habe ich nicht im Gefühl. 2011 gabs LPs auch schon 3 Jahre in Deutschland und die meisten LPer bleiben nie sehr lange dabei.
      Aus meiner Sicht, und das sieht man auch im Forum, sind es eher weniger LPer geworden, weil LPs an sich (ob YouTube oder Twitch) ihren Reiz des Hypes verloren haben.

      Und da klingt es für mich durchaus schlüssig, da vor allem die neuesten Spiele LPt werden, dort die Zuschauer abwandern wegen dem Wandel der Spiele von reinen Games zu interaktiven Filmen in diversen Genres.
      Sowas wie Minecraft hingegen dürfte auch heute noch für das Klientel genug Unterhaltung im LP bringen; wobei ich nicht weiß, ob es da mehr ums Spiel oder um den Spieler geht.
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      Naoya schrieb:

      Ich bin der Meinung, dass nicht LPs tot sind, sondern bestimmte Genres / Spieltypen.
      Was nach Deiner Logik, die ich auch teile, auch noch gehen sollte, sind RNG heavy Games, wo jeder Run anders ist. Also z.B. Roguelikes/-likes, wo die Mechanismen natürlich schnell jedem bekannt sind, aber jeder Run, jede Map anders ist und jeder Spieler da anders ran geht.

      Ich merke das gerade mit Strafe. Ich bin kein wirklicher Roguelike-Fan, auch weil ich nicht immer das erste Level durchspielen will, aber irgendwo macht es doch Spaß, vor allem mit den unterschiedlichen Mutators, die man freischalten kann.
    • stbehre schrieb:

      Naoya schrieb:

      Ich bin der Meinung, dass nicht LPs tot sind, sondern bestimmte Genres / Spieltypen.
      Was nach Deiner Logik, die ich auch teile, auch noch gehen sollte, sind RNG heavy Games, wo jeder Run anders ist. Also z.B. Roguelikes/-likes, wo die Mechanismen natürlich schnell jedem bekannt sind, aber jeder Run, jede Map anders ist und jeder Spieler da anders ran geht.
      Ich merke das gerade mit Strafe. Ich bin kein wirklicher Roguelike-Fan, auch weil ich nicht immer das erste Level durchspielen will, aber irgendwo macht es doch Spaß, vor allem mit den unterschiedlichen Mutators, die man freischalten kann.
      Ich verstehe was Naoya meint, aber kann ich so nicht wiederspiegeln. Früher, so cr. 2011-2013 war es auch schon so, dass ältere Spiele nie so wirklich oft gesehen wurden, wie im Vergleich zu den neusten Spielen. Natürlich haben wir früher immer die Games gezockt auf die wir bock hatten und waren im Vergleich zu heute auch sehr gut geklickt worden, aber trotzdem gab es früher schon immer LP's die "tot" waren.