Was meint Ihr zu "YouTubeKalypse 2019"?

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      Vollnekose schrieb:

      Das Problem dieses Artikels ist, dass er Plattformen Regeln aufstellt, aber sich gar keine vernünftigen Gedanken macht, wie diese regeln eingehalten werden sollen. Dafür ist er einfach zu schwammig formuliert.
      das ist das generelle Problem von alten Politik-Fürzen und dem "Neuland Internet". Man schaue sich nur das Schlamassel mit der Rundfunk-Lizenz an, das NetzDG (wo bleibt eigentlich die VB?), oder das generelle, ahnungslose Gelaber der Politiker-Kaste zu dem Thema an.

      Und was war da noch mit der DSVGO? Man hätte auf Bundesebene Regelungen aufstellen können, die viel Rechtsunsicherheit und Probleme im Keim erstickt hätten. Aber die Pfeifen in Berlin sind ja zu beschäftigt mit ihren Revierkämpfen und dem Klammern an Pöstchen und Macht beschäftigt.

      Und schaut man sich den lächerlichen Feldzug der EU gegen Google und Co an, kann man davon ausgehen, dass da ein ganz schöner Brocken auf uns zukommt. Das wird noch haarig.
    • The Goeppi Show schrieb:

      Und was war da noch mit der DSVGO? Man hätte auf Bundesebene Regelungen aufstellen können, die viel Rechtsunsicherheit und Probleme im Keim erstickt hätten. Aber die Pfeifen in Berlin sind ja zu beschäftigt mit ihren Revierkämpfen und dem Klammern an Pöstchen und Macht beschäftigt.
      Die DSGVO wurde in Europa gemacht, man will/wollte ja eine grundsätzliche Regelung um es europaweit einheitlich zu haben.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Game8 schrieb:

      Die DSGVO wurde in Europa gemacht, man will/wollte ja eine grundsätzliche Regelung um es europaweit einheitlich zu haben.
      ja aber in diesem Zuge hätten die Regierungen der einzelnen EU Staaten gewisse Ausnahmen und Definitionen für ihre jeweiligen Staatsgebiete erarbeiten können (zB wegen Urlaubsfotos etc). Aber in Berlin war man ja mit anderem Scheiß beschäftigt.
      Und das trifft irgendwie auf die ganze Politik zu: "mit anderem Scheiß beschäftigt".
      Aber was kümmert einen der gemeine Pöbel, egal ob in Deutschland oder der EU.
    • Nur mal so in den Raum geworfen, als Aluhut-These: Wäre es nicht vielleicht möglich, dass die Regelungen absichtlich so schwammig wie möglich gehalten wurden, damit man eventuelle Verstöße so umfassend und vielfältig wie möglich ahnden kann, um das Maximum an Strafzahlungen rauszuklöppeln? ;) Solche Regelungen sind ja selten nur dafür da, um für Ordnung zu sorgen, sondern in erster Linie, um wieder Geld in die Kassen zu spülen... :whistling:
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      The Goeppi Show schrieb:

      ja aber in diesem Zuge hätten die Regierungen der einzelnen EU Staaten gewisse Ausnahmen und Definitionen für ihre jeweiligen Staatsgebiete erarbeiten können (zB wegen Urlaubsfotos etc).
      Genau das wollte man aber nicht - ansonsten bräuchte man es ja gar nicht erst EU-weit definieren wenn dann ohnehin jeder wieder sein eigenes Süppchen kocht. Dafür kannst du nun keinen an den Pranger stellen, eher dafür, sich von den Lobbies so einlullen zu lassen und dafür, schwammig formuliert zu haben ohne bis zum Ende zu denken.
      Wenn noch nicht gesehen, den Film dazu mal anschauen:



      Julien schrieb:

      Nur mal so in den Raum geworfen, als Aluhut-These: Wäre es nicht vielleicht möglich, dass die Regelungen absichtlich so schwammig wie möglich gehalten wurden, damit man eventuelle Verstöße so umfassend und vielfältig wie möglich ahnden kann, um das Maximum an Strafzahlungen rauszuklöppeln? ;) Solche Regelungen sind ja selten nur dafür da, um für Ordnung zu sorgen, sondern in erster Linie, um wieder Geld in die Kassen zu spülen... :whistling:

      Schwammige Formulierungen helfen nie denen, die Geld damit machen wollen sondern nur denen, die Geld für Vergehen zahlen müssten ;)
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Ich hoffe persönlich das Artikel 13 nicht umgesetzt wird, da dadurch für uns EU YouTuber wirklich alles ruiniert und die gesamte Historie aller EU YouTube Videos auf einen Schlag zerschmettert werden würde. Daher hab ich auch bei der Petition mitgemacht und hoffentlich bringt sie was.

      Ein Gesetz das die EU wirklich braucht wäre Fair Use, aber das wird wahrscheinlich ein Traum bleiben...
    • Julien schrieb:

      Nur mal so in den Raum geworfen, als Aluhut-These: Wäre es nicht vielleicht möglich, dass die Regelungen absichtlich so schwammig wie möglich gehalten wurden, damit man eventuelle Verstöße so umfassend und vielfältig wie möglich ahnden kann, um das Maximum an Strafzahlungen rauszuklöppeln? Solche Regelungen sind ja selten nur dafür da, um für Ordnung zu sorgen, sondern in erster Linie, um wieder Geld in die Kassen zu spülen...
      Manche verwechseln einen hohen Abstraktionsgrad, der notwendig ist, um dem Gesetz eine gewisse ... Allgemeingültigkeit zu verleihen und es auch bei Fortschritten oder verwandten Fällen nutzen zu können mit Schwammigkeit. Also, manche tun das. Und die sitzen dummerweise in mächtigen Positionen der EU.

      sem schrieb:

      5 Videos dazu allein auf Seite 4 bisher. Könnt ihr das nicht textlich zusammenfassen? Videos werden vom Inhaber oder YouTube oft genug nach einer Weile entfernt, während der Text hier bleibt.
      Grob von WBS Law [auch in Textform verfügbar] und RobBubble - die beiden m.M.n. besten Videos zum Thema: Die Aufregung ist eine Form von Lobbyarbeit. Die Vertreter der "Kreativen" (Verlage, Musikindustrie), wollen mehr Kohle für die Nutzung ihrer Inhalte auf der Plattform durch Dritte, und YouTube will ihnen die Kohle nicht geben. Die bewusst überspitzte Aufregung seitens YouTube ist eine Möglichkeit, Leute zu erreichen und Druck aufzubauen. Ein Mittel, was die Gegenseite ebenso benutzt.

      Es liegen mehrere Entwürfe auf dem Tisch. Der, über den die Kommission abgestimmt hat, und noch ein paar weitere. Der der EU-Kommission stammt im Wesentlichen aus der Feder von Axel Voss und wäre tatsächlich brandgefährlich, wenn er exakt so umgesetzt wird. Im Endeffekt wäre YouTube für alle Urheberrechtsverstöße automatisch haftbar. Es ist nicht praktikabel für YouTube, dass sie alle Lizenzen dieser Welt besitzen. Das hätte enorme Ausmaße ... Die anderen Entwürfe sind da milder und bei einem davon würde sich recht wenig bis gar nichts für YouTube und die YouTuber ändern.

      Details dazu in den Videos und unter dem verlinkten Artikel auf der Seite von WBS. Dort finden sich auch die jeweiligen Entwürfe und eine Gegenüberstellung, falls sich jemand das antun will. Ich hab einen mal überflogen, der Großteil meiner Meinung basiert aber auf Sekundärquellen (Videos und den Artikel).

      -

      Von Artikel 11 wisst ihr aber auch, oder habt ihr den vergessen?
      Java is to JavaScript what Fun is to Funeral

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von RealLiVe ()

    • Ich verstehe Euer Problem nicht. Die Gesetze werden doch für uns Kreative gemacht, damit unser content geschützt wird. Das Urheberrecht sorgt dafür, dass wir für unsere Musik, unsere Wort und Bild Beiträge und somit für unsere Filme einen echten Urheberschutz erhalten. Bisher kann jeder unseren content ungestraft stehlen, außer er gehört zu Sony Music oder sonst einem Big Player, der das Intenetr gegen Urheberrechtsverstöße durchforstet.
      Mit dem neuen Gesetz werden doch unsere Werke vor Verstößen gegen das Urheberrecht geschützt. Gefällt euch das nicht?
      Eigentlich dürften sich daran nur Personen stören, die unseren content stehlen und für ihre eignen Zwecke mißbrauchen wollen.
      Deswegen gibt es creative common licenses, international geregelt, schon seit der 90er mit GNU von Richard Stallman und seit 2004 von Lawrence Lessig in der heutigen Form.
      Wenn ich meine Werke verkaufen will, dann melde ich die bei CISAC, bzw. wenn mir der sehr winzige deutsche Markt ausreicht, bei der GEMA. Wenn ich zu einem Label gehe, bezahle ich 35,- Euro pro Album und die kümmern sich um die Verwertung auf allen wichtigen Plattformen, zum Beispiel iTunes oder Amazon und melden mein Album bei den Verwertungsgesellschaften. Genauso geht es mit Wort und Bild. Ich gehöre zur VG Wort und zur VG Bild, wo meine Urheberrechte geschützt werden sollen und mein Einkommen aus meiner Arbeit geschöpft werden soll. Deswegen gibt es Rundfunkgebühren, Lizenzen und Urheberrecht.
      Die Diskussion hier richtet sich aber gegen mich und die anderen Kreativen. Ihr wollt uns unser Urheberrecht nicht durchsetzen lassen. Ihr wollt, dass jeder auf Youtube hochladen darf was er möchte, ohne das Urheberrechte geschützt werden.
      Das finde ich ganz schön mies.
      Vor allem das Hetzen gegen Politiker, die endlich mal was für uns Kreative durchsetzen wollen, klingt mehr nach rechter Hetze, als nach echter Betroffenheit. Hier machen ein paar Hetzer Stimmung gegen die "Etablierten" und hetzen Euch auf für ihre eigenen System zersetzenden Ziele.
      Lasst Euch nicht dafür missbrauchen!
      Ich und auch alle anderen anständige creatives, produzieren Unmengen an gemeinfreier Musik, Wort und Bild, die Ihr frei verwenden dürft. Also nutzt die freien Werke, wenn ihr nicht bezahlen wollt.
      Aber gönnt uns unser Recht auf Urheberschutz!
      Wenn ihr diskutieren wollt, über das Gesetz, dann hört euch an, was Solmeke zu dem Thema sagt, das ist schon mal sehr schlau.
      Zum Beispiel können wir argumentieren: Youtube kümmert sich in der derzeitigen Form bereits in ausreichendem Maße um die Einhaltung. Weitere Filter sind unnötig, die bestehenden sind gut genug. Und weiter: Die Nutzungsbedingungen von Youtube regeln bereits in ausreichendem Maße die Verstöße und werden auch in ausreichendem Maße verhindert.
      Das wäre mal eine Diskussionsgrundlage, die Sinn macht...
      ... und nicht: "die haben alle keine Ahnung da oben."
      Tatsächlich haben die sehr wohl sehr viel Ahnung, weil wir nämlich unsere Experten dort sitzen haben, die uns dort vertreten. Leider kommen aber immer wieder politische Hohlköpfe dazuund stören, weil sie mit Hetze und Polemik gewählt werden, obwohl sie mit "echten" Themen und Inhalten nix drauf haben. Schimpft auf die Hetzer, nicht auf die Experten, bitte.
      google mich!
    • snabul schrieb:

      Ich verstehe Euer Problem nicht. Die Gesetze werden doch für uns Kreative gemacht, damit unser content geschützt wird. Das Urheberrecht sorgt dafür, dass wir für unsere Musik, unsere Wort und Bild Beiträge und somit für unsere Filme einen echten Urheberschutz erhalten.
      Es besteht bereits ein echter Urheberrechtsschutz. Die YouTuber müssen sich darum kümmern, dass sie für Fremdinhalte die entsprechenden Lizenzen oder Duldungen besitzen. Falls deine Inhalte widerrechtlich genutzt wurden, kannst du die Plattform informieren und denjenigen auch rechtlich belangen. Die Plattform selbst hängt auch drin, sofern sie nicht ab Kenntnis unverzüglich tätig wird.

      Was geändert wird ist die Haftungsfrage. YouTube sieht sich als Provider und wäre somit aus der Haftung raus. Nach der Änderung wäre das nicht so - abhängig von der genauen Formulierung hingen sie bei jedem Verstoß ihrer Nutzer drin. Und weil der Entwurf der Kommission genau dies besagt, halte ich die Einwände, dass diejenigen "da oben" mal das Stroh "da oben" ausmisten sollten, nicht gerade für falsch. Es ist unverhältnismäßig sondergleichen und keine Plattform könnte dieses Risiko eingehen.

      snabul schrieb:

      Die Diskussion hier richtet sich aber gegen mich und die anderen Kreativen. Ihr wollt uns unser Urheberrecht nicht durchsetzen lassen. Ihr wollt, dass jeder auf Youtube hochladen darf was er möchte, ohne das Urheberrechte geschützt werden.
      Nein, niemand will das. Ich halte es lediglich für hirnrissig, die Plattform für die Verstöße der Nutzer haftbar zu machen, und die anderen hier - zumindest die, deren Beiträge man sich ohne Brechreiz durchlesen kann - sehen das ähnlich. Wenn's jemand verbockt soll er selbst die Backe hinhalten. Es ist schwierig, hier alle Interessen auf einem Nenner zu bringen, das gebe ich zu.
      • Die Rechte der Urheber, die von einem doch etwas in die Jahre gekommenen Urheberrecht gedeckt werden.
      • Die Interessen der Plattformen.
      • Die Popularität von nutzergeneriertem Content, der auf Drittcontent beruht.
      Es ist schwierig, all das zu einem sinnvollen Schriftstück zu bündeln, was eine notwendige Aufgabe eines modernen Urheberrechts ist. Es ist aber wie gesagt zumindest ein Entwurf im Spiel, der meilenweit über's Ziel hinausschießt, wie das Video von Herrn Solmecke auch sehr gut aufzeigt. Und das ist ein Problem.

      snabul schrieb:

      Vor allem das Hetzen gegen Politiker, die endlich mal was für uns Kreative durchsetzen wollen, klingt mehr nach rechter Hetze, als nach echter Betroffenheit. Hier machen ein paar Hetzer Stimmung gegen die "Etablierten" und hetzen Euch auf für ihre eigenen System zersetzenden Ziele.
      Lasst Euch nicht dafür missbrauchen!
      Ein gewisser Verdruss nach bisher eher chaotischen Rechtsprechungen in "neuen" Rechtsgebieten ist nachvollziehbar, und dann kommt so eine Richtlinie einem Tritt zwischen die Beine schon sehr nahe. Nebenbei ... die Kritik gebe ich an dich in ähnlicher Form zurück. Du blendest auch die Standpunkte der Gegenseite aus und schreibst einen Text, der 1:1 von einem Lobbyvertreter hätte stammen können. Du machst nichts anderes und ich sehe auch kein Problem darin, für eine Seite Partei zu ergreifen. In unserem Fall ist es halt nicht deine.

      snabul schrieb:

      Zum Beispiel können wir argumentieren: Youtube kümmert sich in der derzeitigen Form bereits in ausreichendem Maße um die Einhaltung. Weitere Filter sind unnötig, die bestehenden sind gut genug.
      Sind sie nicht, und sie werden auch nie gut genug sein. Das Urheberrecht kennt viele Ausnahmen, die auch vom Kontext abhängig sind. Und man fürchtet, dass die Filter wegen der für Plattformen unverhältnismäßig nachteiligen Rechtssituation sehr empfindlich eingestellt werden. Deshalb stehe ich erzwungenen Filtern tendenziell eher kritisch gegenüber.

      snabul schrieb:

      Tatsächlich haben die sehr wohl sehr viel Ahnung, weil wir nämlich unsere Experten dort sitzen haben, die uns dort vertreten.
      Streiche Experte mit Interessenverbände oder Lobby. Und darauf würde ich auch wetten, weil "die" ""ihren"" Text und dessen Tragweite teils selber nicht kennen. Und das ist eine Sache, die mich schon enttäuscht.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von RealLiVe ()

    • snabul schrieb:

      Tatsächlich haben die sehr wohl sehr viel Ahnung,
      netzpolitik.org/2018/urheberre…s-in-seinem-gesetz-steht/

      und Expertise heißt in der Politik im Normalfall Lobbyarbeit. Die "Experten", die der EU das eingeflüstert haben, stammen von Verlagen (zum Beispiel der Axel Springer Verlag). Das sind keine neutralen Berater, das sind gekaufte Experten, die für eine bestimmte Sache werben.
    • snabul schrieb:

      Bisher kann jeder unseren content ungestraft stehlen, außer er gehört zu Sony Music oder sonst einem Big Player, der das Intenetr gegen Urheberrechtsverstöße durchforstet.
      Dann bist du entweder schlecht informiert, oder naiv ;) Den Rest hat @RealLiVe sehr passend kommentiert.

      Wenn du Urheber bist, hast du auch jetzt schon die Möglichkeiten deine Rechte durchzusetzen. Natürlich wird das mal leichter und mal schwerer (/teurer), aber als Künstler bist du auch heute schon ganz gut geschützt.

      Und wenn mir noch eine Anmerkung erlaubt ist:

      snabul schrieb:

      Gefällt euch das nicht?
      So wie du in deinem Text vorgehst und argumentierst, exemplarisch jetzt mal die offensichtlichste Stelle, willst du ganz bewusst nur schwarz/weiß generieren. Entweder ist man für dich, oder doof - überspitzt gesagt. Das zwischen dir und doof aber noch jede Menge liegt wird damit versucht bewusst auszublenden. Könnte glatt, wie schon erwähnt, von einem Lobbyvertreter kommen.

      Jeder möchte sein Werk so gut es geht geschützt haben, gerade die, die wirklich Geld damit verdienen, aber wenn das was die Politiker/Lobbyverbände sich wünschen so kommt, dann wirst du mehr oder weniger gezwungen dich bei den Big Playern unter den Hut zu stellen - sofern sie sich für dich überhaupt interessieren. Wir wollen sehr wohl das "euer Urheberrecht" durchgesetzt wird, aber die Wege wie sie aktuell von den "Experten" vorgeschlagen werden sind halt einfach eine Sackgasse. Und alleine die Tatsache das solche Ausarbeitungen überhaupt bis zu Abstimmungen kommen ist in meinen Augen Indiz genug dafür, dass die "da oben" doch nicht so viel Ahnung von dem haben was sie da tun, bzw. da im Hintergrund ordentlich an Schrauben gedreht wird zugunsten weniger Profiteure (zu denen du nicht gehörst - wir alle nicht).
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Hier habe ich ein Video verlinkt, von einem EU Abgeordneten, der gegen den Artikel 13 abgestimmt hat, von der SPD im EU Parlament:



      Seine Argumente sind nix neues und ich finde, er ist sehr gut informiert und kennt sich gut aus und er wird nicht vom Springerverlag oder Berthelsmann geschmiert.

      Eure "Feinde" sind eher die Zensur Freunde, die Parteien, die gegen die freie Meinungsäußerung sind, nämlich die konservativen, rechtsaussen, die in ihren eigenen Ländern gegen Youtube und die kritische Presse vorgehen. Im Parlament haben die aber zum Glück noch keine Mehrheit. Ich empfehle Euch, weniger zu haten und weniger zu hetzen, denn damit vermasselt ihr Euch die Chance zur Solidarisierung. Divided you fall!

      Lasst Euch nicht für Hetze und hate aufstacheln.

      Am Ende gehen die Zuschauer wo anders gucken, wenn sie die Schnauze voll haben vom Click Bait und Fake News. Sowas ist viel zu kurz gedacht.
      google mich!
    • snabul schrieb:

      Ich empfehle Euch, weniger zu haten und weniger zu hetzen, denn damit vermasselt ihr Euch die Chance zur Solidarisierung. Divided you fall!

      Lasst Euch nicht für Hetze und hate aufstacheln.
      Irgendwie glaube ich, verstehst du entweder zwei Drittel der Beiträge hier nicht, oder du liest sie gar nicht erst.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Extra für Dich hab ich den ganzen thread noch mal gelesen. :) Die meisten user schreiben richtig gute Beiträge, finde ich. Das ist auch der Grund, warum ich hier ein paar Minuten meiner Zeit verbringe. Ansonsten kannste Dich ja gerne weiter angegriffen fühlen oder schreiben "finde ich auch so" oder einfach weiter gehen, so wie bei jedem anderen Beitrag in diesem thread oder einem anderen thread. gn8, cu snabul, MfG
      google mich!
    • snabul schrieb:

      Hier habe ich ein Video verlinkt
      Ach, sieh mal an. Wenn ich mir das Thumbnail so anschaue, haben die Leute, die diesen Panikmache-Clickbait betreiben, blonde, hochgegelte Haare. Sollte man sich generell mal von fernhalten, von solchen Leuten.

      Aber mal im Ernst:

      snabul schrieb:

      Eure "Feinde" sind eher die Zensur Freunde, die Parteien, die gegen die freie Meinungsäußerung sind, nämlich die konservativen, rechtsaussen, die in ihren eigenen Ländern gegen Youtube und die kritische Presse vorgehen.
      Genau diesen Leuten spielt Artikel 13 aber in die Karten. Wenn man jetzt nämlich mal einen Schritt weiter denkt (und die These wurde auch schon öfter angebracht), wenn zukünftig alle Videos vor der Veröffentlichung geprüft werden müssen, können Firmen relativ leicht Videos, die sich kritisch mit ihren Produkten auseinander setzten, einfach vor der Veröffentlichung sperren lassen.

      Und das Content-ID-Sytem von Youtube ist ja schon weitaus mehr auf der Seite der Urheberrechts-Firmen, als auf der Seite der Content-Ersteller. Du kannst scheinbar einfach irgendwelche Musik- oder Videostücke claimen und dann ist der Content-Ersteller erst mal in der Beweispflicht, sonst gehen 100% der Einnahmen an denjenigen, der eben angeblich die Rechte an dem Stück hat. Und so viele Fake-Claims, die ich auf meinen Let's Plays schon hatte, wo die einfach nur darauf hoffen, dass man aus Angst nichts macht und denen dann die Werbeeinnahmen überlässt, läuft da aus meiner Sicht einiges schief. Es wäre sinnvoller, wenn die Firmen oder Kanäle, die ein Urheberrecht beanspruchen, erst mal Youtube gegenüber beweisen müssen, dass sie die Rechte an dem Stück haben, bevor sie dann Videos claimen können. Und dann auch eben nur prozentuell was von den Einnahmen abkriegen, wenn das Musik- oder Videostück eben auch nur einen Bruchteil des Gesamtvideos ausmacht und nicht direkt alles. (Ich verdiene eh keinen Cent mit Youtube, allerdings will ich auch keine Werbung auf meinen Videos haben).

      Von daher mag Artikel 13 vielleicht den Kreativen in die Tasche spielen, die ausschließlich selbsterstellte Kunst produzieren. Allen, die mit ihrem Content allerdings auf die Produkte anderer angewiesen sind, wie nun mal Reviewer und Let's Player, ist der Gesetzesentwurf deswegen ein Dorn im Auge, da wahrscheinlich zusätzliche Hürden bei der Veröffentlichung ihrer Videos auf sie zukommen werden.
      AKTUELLE PROJEKTE
      0 Uhr: indiziertes Spiel
      12 Uhr: StarCraft II - Heart of the Swarm
      15 Uhr: indiziertes Spiel
      18 Uhr: PREY (2017) [BLIND]

      Folge der Ziege
    • snabul schrieb:

      Ansonsten kannste Dich ja gerne weiter angegriffen fühlen oder schreiben "finde ich auch so" oder einfach weiter gehen, so wie bei jedem anderen Beitrag in diesem thread oder einem anderen thread. gn8, cu snabul, MfG
      Alles klar. Zustimmung geben, oder weiter gehen. Deine Welt ist echt nur schwarz/weiß. Danke für die Bestätigung.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Jetzt mal nur auf YouTube bezogen, bei Seiten wie Twitter, Facebook etc könnte man zwar auch mit dem Telemediengesetz argumentieren, weil ja auch dort Meinungen vertreten sind, aber wer will sich schon, nur weil er eine Meinung wiedergibt ein Impressum ins Profil packen. Das wäre wahrscheinlich etwas zu hochgegriffen. Also mal rein auf Creator Plattformen bezogen;

      Wäre es nicht Sinnvoll, das YouTube anstatt entweder gar nichts zu tun oder nach Ausreden zu suchen nichts zu tun, sich an die bestehenden Gesetze im jeweiligen Land hält? Ich hatte YouTube bereits die Frage gestellt, wie man zum beispiel mit Inhalt verfahren möchte welcher ab 18 Jahren ist und ob da etwas sinnvolles kommt, was man nicht einfach mal gerade so mit einem gefakten Account überspringen kann. Leider kam noch keine Antwort, vielleicht hat sie meine Rechtschreibung abgeschreckt.

      Könnte man das nicht auf die Impressums-Pflicht übertragen? Diejenigen die in Deutschland Videos hochladen wollen, dass jene ein Impressum führen nach dem Telemediengesetz und auch Rechtlich dafür sorge zu tragen haben dass dieser Content einwandfrei ist. Ich meine, das Gesetz gibt es doch nicht aus jux und dollerei. Einzelne müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie blödsinn machen, ob sie nun Geld verdienen mit dem was sie tun oder nicht. Von daher wäre ein Upload-Filter für Videoportale schonmal unsinnig, zumal wie schon angesprochen sind jene viel zu fehleranfällig. Mir kann keiner Erzählen, dass es dabei nur um das Urheberrecht geht. Denn sonst würde man an den Gesetzen ansetzen die bereits im Umlauf sind Sprich: TMG.

      YouTube ist auch schon sehr eifrig dabei Contentdiebstahl zu unterbinden, sofern man dies meldet tun sie auch etwas. So war es jedenfalls bei mir vor ungefähr 3 Jahren. Eine Impressumspflicht für jene, welche unbedingt Videos hochladen möchten, würde schonmal dafür sorgen dass man sich Zweimal überlegt ob man seine Personalien rausgibt und anschließend schindluder mit dem Urheberrechten anderer treibt. Natürlich müsste man dann irgendwie schauen, dass das Impressum mit den echten Personalien übereinstimmt.

      ich sehe keinen Mehrwert in den von Axel voss vorgeschlagenen Artikeln, und erst recht nicht wenn dieser den eigenen Inhalt jener nicht kennt.
      The evil weithin 2
      -Autokorrektur
    • 1000kcirtap schrieb:

      Eine Impressumspflicht für jene, welche unbedingt Videos hochladen möchten, würde schonmal dafür sorgen dass man sich Zweimal überlegt ob man seine Personalien rausgibt und anschließend schindluder mit dem Urheberrechten anderer treibt.
      Oder man sucht sich eine passende Adresse irgendwo im Ausland, gründet für ne schmale Mark eine Ltd usw., eine Impressumspflicht schreckt vermutlich nur die ab, die sich mit ihr nicht weiter befassen wollen.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Game8 schrieb:

      1000kcirtap schrieb:

      Eine Impressumspflicht für jene, welche unbedingt Videos hochladen möchten, würde schonmal dafür sorgen dass man sich Zweimal überlegt ob man seine Personalien rausgibt und anschließend schindluder mit dem Urheberrechten anderer treibt.
      Oder man sucht sich eine passende Adresse irgendwo im Ausland, gründet für ne schmale Mark eine Ltd usw., eine Impressumspflicht schreckt vermutlich nur die ab, die sich mit ihr nicht weiter befassen wollen.

      1000kcirtap schrieb:

      Natürlich müsste man dann irgendwie schauen, dass das Impressum mit den echten Personalien übereinstimmt.
      Mist, 5 Sekunden später leuchtete es mir dann auch ein. Ok, vergessen wir den Vorschlag.
      The evil weithin 2
      -Autokorrektur