Upload-Filter für YouTube u.s.w. [Copyright-Schutz Artikel 13]

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      Zudem steigt Twich nun in den offiziellen Kampfring und wird einen Livestream veranstalten und über Artikel 13 sprechen (Das ganze findet morgen um 20.00 Uhr Statt) Livestream wird von CEO Emmet Shear erstellt

      Wikipedia Deutschland wird am 21.03 einen kompletten Tag nicht erreichbar sein um die Ausmaße von diesem Gestz zu zeigen

      Beides wird die Reichweite rund um das Thema erweitern wodurch mehr Leute auf die Straße kommen werden.
      Palgrozar auf Youtube:
      Aktuelles Projekt: Haunted Horror 3 - Asylum
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      Palgrozar schrieb:

      Wikipedia Deutschland wird am 21.03 einen kompletten Tag nicht erreichbar sein um die Ausmaße von diesem Gestz zu zeigen
      Wow... einen kompletten Tag... Wir werden alle sterben... Wird halt niemanden interessieren, wenn die wissen, dass es am nächsten tag wieder läuft. Und die Politiker, die artikel 13 verteidigen lassen sich davon wohl kaum beeindrucken und reden wieder davon, dass sei ja nur übertreibung von Wikipedia und dass Wikipedia versucht, junge Leute zu instrumentalisieren...
    • Vollnekose schrieb:

      Palgrozar schrieb:

      Wikipedia Deutschland wird am 21.03 einen kompletten Tag nicht erreichbar sein um die Ausmaße von diesem Gestz zu zeigen
      Wow... einen kompletten Tag... Wir werden alle sterben... Wird halt niemanden interessieren, wenn die wissen, dass es am nächsten tag wieder läuft. Und die Politiker, die artikel 13 verteidigen lassen sich davon wohl kaum beeindrucken und reden wieder davon, dass sei ja nur übertreibung von Wikipedia und dass Wikipedia versucht, junge Leute zu instrumentalisieren...
      :rolleyes: Sinn der Aktion ist nicht jemanden zu beeindrucken, sondern ein Statement zu setzen. Oder glaubst du ernsthaft davon das 24 Stunden irgendwas ausfällt lässt sich jemand beeindrucken? Wenn dann instrumentalisiert Twitch mit der Aufforderung das nachher alle restreamen sollen - aber durch das reine Abschalten der Webseite wird niemand instrumentalisiert.
    • Vollnekose schrieb:

      Und die Politiker, die artikel 13 verteidigen lassen sich davon wohl kaum beeindrucken und reden wieder davon, dass sei ja nur übertreibung von Wikipedia und dass Wikipedia versucht, junge Leute zu instrumentalisieren...
      ...
      1. Besser als den Kopf tief in den Sand zu stecken und an Atemnot durch die Nacht zu krepieren ist es allemal.
      2. Egal was du machst, es wird immer versucht werden, die Aktion runterzuspielen oder die Aktion selbst oder den Veranstalter zu diskreditieren. Die CDU/CSU ist in Ignoranz geübt und versucht immer wieder, die Anliegen der jungen Leute abzuwürgen. Nichts zu tun ist ne implizierte Zustimmung, und ich finde den Protest zumindest insofern gut, weil es zeigt, in welche Richtung das alles gehen könnte. Auch wenn Wikipedia nur eingeschränkt betroffen ist.

      Game8 schrieb:

      Oder glaubst du ernsthaft davon das 24 Stunden irgendwas ausfällt lässt sich jemand beeindrucken?
      Naja, also wenn ich daran denke, wie und wann in der Schule so Präsentationen gebaut wurden, und in der Uni Seminararbeiten ... :D Da bibbern schon ein paar :D Gut, letztere haben glaube ich vorlesungsfreie Zeit.
      Java is to JavaScript what Fun is to Funeral
    • Vollnekose schrieb:

      Game8 schrieb:

      aber durch das reine Abschalten der Webseite wird niemand instrumentalisiert
      Erklär das den Politikern.
      Wozu? Es ist selbsterklärend das dadurch niemand instrumentalisiert wird. Wie gesagt, wenn dann kann man das Twitch vorwerfen. Wie willst du Leute als Instrument benutzen indem du einen dafür benötigten Service (um es überhaupt erst machen zu können; abgesehen davon das es mit Wikipedia schwierig wird) einfach abschaltest? Das geht nicht. Du müsstest schon hingehen und sagen "Pinkelt alle an die Türen der CDU, sonst schalten wir ab!". Oder halt sagen pinkelt dagegen und wir schalten wieder an. Aber so wie es gemacht wird, hat das nichts mit instrumentalisieren zu tun und kann selbst von den Politikern nicht so gedeutet werden.
    • Vollnekose schrieb:

      Palgrozar schrieb:

      Wikipedia Deutschland wird am 21.03 einen kompletten Tag nicht erreichbar sein um die Ausmaße von diesem Gestz zu zeigen
      Wow... einen kompletten Tag... Wir werden alle sterben... Wird halt niemanden interessieren, wenn die wissen, dass es am nächsten tag wieder läuft. Und die Politiker, die artikel 13 verteidigen lassen sich davon wohl kaum beeindrucken und reden wieder davon, dass sei ja nur übertreibung von Wikipedia und dass Wikipedia versucht, junge Leute zu instrumentalisieren...
      Der Sinn hinter dieser Aktion ist nicht jemanden zu beeindrucken, der Sinn dabei ist einfach, leute damit zu erreichen die noch nichts davon wissen, weil sie gehen nicht einfach nur offline, sie machen einen Baclscreen und weißen Auf Artikel13 drauf hin sowie auch auf die Europaweiten Demos (Mittlerweile kann man es so nennen weil in Schweden, Österreich, Schweiz, Belgien Rumänien und Niederlade, sowie auch Polen Demos statt finden). Bitte erst etwas nachdenken warum eine Aktion gemacht wird, als gleich hochzugehen und alles negativ und sinnlos abzustempeln... Danke!
      Palgrozar auf Youtube:
      Aktuelles Projekt: Haunted Horror 3 - Asylum
    • Bei einigen scheint es Wirkung zu zeigen. Eine weitere Antwort auf eine Mail die ich geschrieben habe trudelte heute ein:


      Arne Gericke MdEP schrieb:

      Pressemeldung
      [b]Arne Gericke MdEP bezieht Stellung zu umstrittenen Artikeln der Urheberrechtsreform
      [/b]
      In einer offiziellen Stellungnahme lehnt die Partei Bündnis C Uploadfilter und ein EU-weites Leistungsschutzrecht in der jetzigen Form ab.

      Die Urheberechtsreform für den europäischen Binnenmarkt lässt nach Abschluss der Verhandlungen in zwei umstrittenen Artikeln die Möglichkeit von Uploadfiltern und eine Einschränkung bei der Verlinkung von Inhalten zu. Dies führte bei vielen Usern zu Empörung. Es kursieren Listen eines Abstimmungsergebnisses aus einem Bericht zum Verhandlungsstand der Reform im September 2018.

      „Das ist natürlich nicht das endgültige Abstimmungsverhalten und ich bedauere die Vorverurteilung meiner Kolleginnen und Kollegen sowie meiner selbst, die auf Grund der damaligen Abstimmung nun stattfindet“, stellt Arne Gericke MdEP von Bündnis C klar. Er betont, „dass Artikel 11 und 13 nun so formuliert sind, dass es mittels Uploadfiltern zum Nachteil von kleineren Newsplattformen kommen kann. Das ist ein Zustand, den wir nicht so stehen lassen können.“

      In einer offiziellen Stellungnahme erklärt seine Partei Bündnis C, dass man sich als christliche Partei für ein Internet einsetzt, „das für uns und zukünftige Generationen ein sicherer Ort ist, der für Kommunikation, Gemeinschaft und Kreativität steht, aber auch für wirtschaftliche Fairness. Dabei sollen auch Urheber zu ihren Rechten kommen.“

      Artikel 11 verzerrt im Blick auf ein europäisches Leistungsschutzrecht nach Meinung von Arne Gericke MdEP und Bündnis C aber den Wettbewerb. Schon seit Monaten warnen Digitalexperten vor der Umsetzung, da kleine Plattformen ins Hintertreffen geraten können. Laut Golem.de[1]profitiert vor allem der Springer Verlag. In Artikel 13 sieht Gericke eine Gefahr für das freie Internet. Da Plattformbetreiber den hochgeladenen Content verantworten und technische Lösungen zur Kontrolle bieten müssen, werden diese im Grunde zu Uploadfiltern gezwungen. „Das Problem steckt neben der Unzuverlässigkeit dieser Filter auch darin, dass sie für politische Zwecke oder zur Überwachung missbraucht werden könnten“, ergänzt Gericke. „So etwas darf es nach unserer Auffassung in einem freiheitlich-demokratischen Europa nicht geben.“

      Die beiden Artikel stehen der digitalen Zukunft eines von Bündnis C unterstützten konföderalen Europa entgegen. „Sie stärken die Großverleger und schwächen die Kleinen sowie die Kreativszene und Journalisten“, heißt es daher in der Stellungnahme. Auch die Rolle der großen Koalition aus CDU und SPD wird angesprochen, die Uploadfilter eigentlich ausgeschlossen hat[2]. „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass CDU und SPD nun einen Weg für Uploadfilter sozusagen durch die Hintertür über die EU verhandelt haben“, erklärt Gericke. In der jetzigen Fassung wird Gericke nicht für die Artikel 11 und 13 stimmen.

      [1]golem.de/news/leistungsschutzr…bekommen-1809-136436.html

      [2] netzpolitik.org/2019/eu-urhebe…en-uploadfilter-in-stein/

    • Ich habe gestern von Jens Geier auch noch eine Antwort auf meine Email gekriegt, dass die SPD zwar auch gegen Artikel 13 ist, aber das Gesamtpaket der Urheberrechtsreform bewerten müsse und sich dann in den nächsten Wochen entscheiden würde. Ich kann ja meine Email hier nochmal anhängen:


      Peacemaker zockt schrieb:

      ich schreibe Ihnen diese Email, da ich mir wünsche, dass Sie bei der finalen Abstimmung im Parlament März/April gegen die geplante Urheberrechtsreform stimmen werden. In der aktuellen Form des Entwurfs mache ich mir Sorgen, dass die Reform großen Schaden im Internet anrichten wird. Hauptsächlich geht es mir um die Regelungen in Artikel 13, jedoch will ich auch noch kurz auf Artikel 11 zu sprechen kommen.

      Laut Artikel 11 sollen zukünftig die Plattformen Beträge an Zeitschriften zahlen, wenn für Links auf die Beiträge Teile des Artikels oder Bilder aus dem Artikel auf einer anderen Internetseite verwendet werden. Ich sehe das so, dass sich damit der Zeitschriften ins eigene Fleisch schneiden. Sollten in Zukunft auf Seiten wie Google oder Facebook und Twitter nur noch die Überschriften des Artikels mit dem Link zu erkennen sein, schätze ich, dass die Aufrufe (stark) nachlassen werden, da die Benutzer sich so ein deutlich schlechteres Bild davon machen können, was sie hinter dem Link erwartet. Dass große Plattformen wie zum Beispiel Google Geld dafür bezahlen, dass die Links zu Zeitungsartikeln in ihrer Suchmaschine attraktiver dargestellt werden, als einfach nur die Überschrift mit Link, kann ich mir nicht vorstellen. Google News soll dann sogar eingestellt werden, wenn ich das richtig gelesen hatte.

      Nun aber zu Artikel 13 und den Problemen, die ich mit diesen Regelungen sehe. Als erstes die Upload-Filter. Auch wenn dieses Wort in der kompletten Reform vermieden wird, ist es mit den riesigen Datenmengen, die pro Minute auf verschiedenen Plattformen hochgeladen werden, unmöglich, diese manuell auf Urheberrechtsverstöße zu prüfen. Daher muss ein automatisierter Algorithmus eingesetzt werden. Und ob man den jetzt Upload-Filter oder irgendwie anders nennt, das Prinzip bleibt immer das gleiche. Und dieses Prinzip wurde von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag sogar noch abgelehnt.
      Youtube hat mittlerweile so ein System, das alle hochgeladenen Videos auf Urheberrechtsverstöße scannt, ihr Content-ID-System. Und selbst dieses System ist noch lange nicht ausgereift. Unberechtigte Ansprüche zu stellen, ist scheinbar kein großes Hindernis, wie ich an meinem eigenen Youtube-Kanal immer wieder feststellen muss. Diese sogenannten Fake-Claims treten immer wieder mal auf von Kanälen, die angeblich Rechte an dem im Video verwendeten Material hätten. Dann liegt es allerdings an dem Uploader, dass dieser beweisen muss, dass der Anspruch ungerechtfertigt ist. Statt nur die Ansprüche überhaupt erst durchzulassen, die Youtube gegenüber bewiesen haben, dass sie tatsächlich die Rechte an dem beanspruchten Material haben.
      Ein weiteres Problem ist, dass – egal wie lange das beanspruchte Material im Verhältnis zum erstellten Video ist – alle Werbeeinnahmen an denjenigen gehen, der den Anspruch gestellt hat und es nicht prozentual abgeglichen wird. Wenn nun beispielsweise bei einem Video über dreißig Minuten ein Lied von drei Minuten, das beispielsweise zur Untermalung verwendet wurde, durch das Content-ID-System erkannt wurde, gehen alle Werbeeinnahmen an den Antragssteller. Statt eben nur 10 Prozent, da nur 10 Prozent des Videos urheberrechtlich geschütztes Material beinhalten.
      Und auch das System von Youtube schafft es nicht, Urheberrechtsverletzungen von Zitaten, Parodien oder Reviews zu unterscheiden. Einer künstlichen Intelligenz ist es bisher noch nicht möglich, die dafür nötigen Zusammenhänge zu erkennen. Und die Reform besagt, dass man natürlich weiterhin das Recht auf Zitate, Parodien und Reviews hat. Meiner Meinung nach kann das aber nicht garantiert werden, wenn man auf einen Algorithmus setzt.
      Livestreams werden mit den Filter-Algorithmen unmöglich werden. Da dort das Video quasi live (mit ein paar Sekunden Verzögerung) beim Zuschauer ankommt, bleibt dort keine Zeit für einen Einspruch. Sollte der Livestream aufgrund eines angeblichen Urheberrechtsverstoßes gesperrt werden, braucht es einige Stunden oder Tage, bis der Einspruch, der erhoben wurde, geprüft ist. Und damit ist dann, selbst wenn es sich als falscher Anspruch herausstellen sollte, der „live“-Aspekt des Videos nicht mehr vorhanden, wenn es nach einigen Tagen wieder freigeschaltet wird.
      Kommen wir nun zum Missbrauch des Upload-Filters. Meiner Meinung nach kann man das am Beispiel einer Filmkritik ganz gut darstellen. Jemand äußert sich berechtigterweise negativ über einen Film, das Video wird aber aufgrund vorhandener Filmszenen in dem Video von dem Filter erkannt und von dem Rechteinhaber gesperrt. Obwohl das Video nun dem Zitatrecht unterliegt, kann der Rechteinhaber es gesperrt lassen, da sich in dem Video nicht positiv über den Film geäußert wurde. Auch zu diesem Thema gibt es auf Youtube schon mehrere Fälle, wo durch das Sperren des Videos versucht wurde, schlechte Kritiken zu zensieren. Mit den nun notwendigen Upload-Filtern würde diese Möglichkeit zur Zensur deutlich vereinfacht werden, da das Video gar nicht erst veröffentlicht werden könnte.

      Wenn die Urheberrechtsreform vor hatte, die großen Plattformen wie Google ihrer finanziellen Mittel oder „Narrenfreiheit“ zu entziehen, sind die angedachten Filter-Algorithmen wahrscheinlich genau der falsche Weg. Youtube hat jetzt schon ein Filtersystem, das für die Entwicklung im dreistelligen Millionenbereich gekostet hat. Einen Betrag, den sich die wenigsten Plattformen leisten können. Dann gäbe es noch die Möglichkeit, die Software von Google käuflich zu erwerben, was natürlich genau den gegenteiligen Effekt hätte. Google würde so durch die nötigen Upload-Filter sogar noch mehr Umsatz generieren.
      Kleinere oder mittlere Plattformen würden über lange Zeit entweder wegfallen, da sie sich die nötigen Filter nicht leisten können, oder gezwungen sein, bei Google Filter-Software einzukaufen. In der Reform werden zwar Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind, von den Regelungen ausgenommen, aber nicht jedes Unternehmen wirft nach drei Jahren genug Gewinn ab, um die Entwicklung oder den Erwerb der nötigen Filtertechnik finanzieren zu können.
      Weiterhin gibt es keine genaue Definition, was als „bestmöglicher Versuch“, die nötigen Lizenzen zu bekommen, zu verstehen ist. Es ist unmöglich zu erwarten, dass Youtube alle Lizenzen der Welt kauft, um sich gegen alle möglichen Uploads abzusichern. Oder sie müssten die Content-Creator stark einschränken, was deren Uploads angeht, um Urheberrechtsverstöße zu vermeiden. Denn nach der neuen Reform ist Youtube auf einmal ja mitverantwortlich, für das, was die Benutzer auf der Plattform hochladen. Das Problem beschränkt sich nun auch nicht nur auf Youtube, Facebook oder Twitter. Auch andere Plattformen, wie DeviantArt, die auf das Hochladen von (künstlerischen) Bildern aufbauen, müssten sich durch (alle) Lizenzen absichern, da dort die Benutzer auch urheberrechtlich geschütztes Material hochladen könnten. Ebenso Foren, die den Benutzern die Möglichkeit geben, ein eigenes Profilbild hochzuladen.

      So wie ich die aktuelle Reform sehe, gibt es dort nur einen wirklichen Gewinner: die Urheberrechtsverlage, die diese Reform auch angestoßen und verteidigt haben. Sie können sich nun von großen „Internet-Kuchen“ ein ordentliches Stück abschneiden und daran mitverdienen. Allerdings wird der Gewinn dann nicht an die wirklichen Kreativen weitergeleitet, sondern in die eigene Tasche gesteckt, da die folgenden Artikel 12 und 14 bis 16, wo es um die Ausschüttung eben an die Urheber geht, für den finalen Entwurf nochmal stark abgeschwächt wurden.

      Die Verlierer bei dieser Reform sind dann zu einigen Teilen die Plattformen, die nun neue und teilweise nicht zu erfüllende Auflagen erhalten, die Kreativen, die weniger Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Werke haben, wenn kleinere und mittlere Plattformen wegfallen und in großen Teilen die normalen Internetnutzer, die auf eine Menge Content verzichten müssen, da der nach dieser Reform nicht mehr (legal) umsetzbar ist.

      Ich hoffe, dass Sie meine Sorgen und Argumente nachvollziehen können und daher bei der Abstimmung im Europaparlament gegen die geplante Urheberrechtsreform stimmen werden. Dass das Urheberrecht angepasst werden muss, bestreiten die wenigsten und niemand will verhindern, dass die Kreativen fair für ihre Werke bezahlt werden. Doch das ist aus den oben aufgeführten Gründen nicht in dieser Form und nicht zu diesem Preis möglich. Ich werde von Ihrer Abstimmung zu großen Teilen meine Entscheidung abhängig machen, wen ich bei der Wahl im Mai zum Europaparlament wählen werde. Danke für die Aufmerksamkeit und das Lesen dieser Email.

      Mit freundlichen Grüßen

      XXX, 50969 Köln
      AKTUELLE PROJEKTE
      12 Uhr: Star Wars: The Force Unleashed
      15 Uhr: Fallout 76 [BLIND]
      18 Uhr: Indiziertes Spiel [BLIND]


      Folge der Ziege
    • 3 Anmerkungen:
      1. Das Video ist in dem Zusammenhang irreführend. Der Typ ist zurechnungsfähiger und das Schlimmste, was man von ihm erwarten kann, ist, dass er dir auf die Füße kotzt.
      2. Es überrascht mich nicht, das ist nicht die erste Aussage, die er zu dem Thema von sich gibt.
      3. Man müsste langsam wahnsinnig sein, wenn man in der EU irgendwas IT-mäßiges machen will. Ich glaub ich schule auf Bierbrauer um.
      Java is to JavaScript what Fun is to Funeral
    • abload.de/img/unbenannt733scjzp.png

      Abload macht sich nun auch Sorgen.





      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | DooM 2: Project Brutality | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt 4 | WRC 7
    • und jetzt hat der Vossidiot ein Verbot von Youtube ins Spiel gebracht, denn "wer vor allem mit urheberrechtlichem Material Geld verdient, hat keine Existenzberechtigung".
      Schön, dass die Maske jetzt komplett gefallen ist.

      Upload-Filter, Terrorfilter, Youtube-Verbot. Na das riecht doch total freiheitlich-demokratisch, fast wie in China.