Neu Anschaffung eines Kondensatormikrofons.

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    Leyunia schrieb:

    Jetzt zu meiner Frage, hat jemand Erfahrungen mit dem Mikrofon "MCU-02"
    Ja. Auch wenn immer jeder davon abrät: Es wird bei uns (sowie das MCU-01c) unter anderem für Gespräche über Telefon (Softphone genauer gesagt)/Discord genutzt, ganz am Anfang habe ich damit auch aufgenommen und ansonsten hat es z. B. meine Freundin am PC stehen. Funktioniert bei uns allen mit Windows 10 problemlos und es hat sich noch nie einer wirklich beschwert, bei meinem Kollegen hab ich wenn er mich darüber anruft sogar das Gefühl er sitzt direkt neben mir. Für die Preisklasse würde ich es immer wieder kaufen, egal wie sehr andere darauf einkloppen. Alle funktionieren tadellos bei uns. Besser geht immer, besser als ein Rode auch. Der Popschutz ist gut, das Dreibein bitte direkt entsorgen. Selbst mit Spinne hörst du alles was auf dem Schreibtisch passiert.
    Finds gerade krass wie teuer das Dingen geworden ist. Entweder hatte ich Glück beim Großhändler damals oder irgendwie eine falsche Preisvorstellung im Kopf - meine es für knapp 50 netto bekommen zu haben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Foxhunter ()

  • Leyunia schrieb:

    Aber eines steht schon mal definitiv fest, werde auf alle fälle mehr Cash in das ganze investieren, da ich ja länger etwas davon haben möchte.
    Werde mir höchstwahrscheinlich den "Rode Podcaster" näher betrachten. Und zusätzlich mit der Spinne gefällt mir das im Gesamtpaket echt gut. :)
    Bei evtl. weiteren Fragen, würde ich gerne auf euch zurück kommen. :)
    Wo wäre dann in etwa deine preisliche Obergrenze?

    Gerade wenn du etwas für die Dauer haben möchtest, würde ich nüchtern betrachtet eigentlich eher zu XLR tendieren. Die Mikros und Stecker sind da einfach deutlich langlebiger gebaut. Die Auseinandersetzung mit einem Audio-Interface wirkt auf den ersten Moment kompliziert, entpuppt sich in der Praxis aber gleichermaßen als Plug 'n' Play (anschließen und loslegen).

    Wie es vielleicht schon an der einen oder anderen Stelle rausgekommen ist, bin ich kein großer Fan der dynamischen USB-Mikros. Das Podcaster klingt in meinen Ohren angesichts der rund 170 Euro eigentlich sehr dünn. Im Blindtest würde ich die Performance nicht über der 100 Euro einordnen.

    Hier einfach mal ein exemplarischer Vergleich zu einem NT1-A. Ist jetzt auch nicht unbedingt mein Favorit unter den Kondensatoren. Aber es zeigt doch ganz gut, wie die klangliche Leistung in etwa einzuordnen ist:



    Und bevor jetzt wieder jemand aufschreit, was die Empfindlichkeit angeht:
    der Großteil dessen hängt schlichtweg davon ab, wie nah du dich am Mikrofon befindest. Isoliert betrachtet sind die Unterschiede zwischen Kondensatoren und Dynamikern nicht so groß, wie oft angenommen. Da muss aber schließlich jeder selbst ausprobieren, mit welcher Variante er am besten zurechtkommt. Das gilt selbstverständlich auch für die klanglichen Qualität.

    Was das sonstige Equipment betrifft, kann ich wie gesagt nur dazu raten, einen Gelenkarm mit Spinne einzusetzen.
    Wenn du dir das Mikrofon per Dreibein direkt auf den Tisch stellst, hast du deutlich mehr Vibrationen mit in der Aufnahme. Da kann ich Rain nur zustimmen.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10