Angepinnt Spamkneipe 14 - Nachschlag

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Julien schrieb:

      Wie die die Deutschen da verarschen. :D
      Unerhört!

      Parano.Oya schrieb:

      Oh, den Film muss ich mir auch noch einmal reinziehen. :D
      Ich auch wieder, wenn ich in Köln zurück bin. Da hab ich dann immerhin die DVD da.

      Nagrach schrieb:

      Neiiiiiiiiiiiiiin... in der wichtigsten cutscene in beyond good and evil bugged der sound weg :(
      Bei mir lief das Spiel eigentlich ganz problemlos ...
      AKTUELLE PROJEKTE
      0 Uhr: indiziertes Spiel
      12 Uhr: StarCraft II - Heart of the Swarm
      15 Uhr: indiziertes Spiel
      18 Uhr: PREY (2017) [BLIND]

      Folge der Ziege
    • Nagrach schrieb:

      GLaDOS schrieb:

      Wow. Dann bin ich echt sprachlos. Weißt du, was ich überhaupt nicht leiden kann? Wenn Gamer von Engines und Game Design reden, aber eigentlich keine Ahnung haben, was sie da erzählen. Einfach mal ein paar Worte verwenden, die in der von Halbwissen verseuchten "Fachpresse" immer wieder eingestreut werden, macht einen trotzdem nicht wissend. <- Frustrierter Spieleentwickler
      Du arbeitest wirklich als Spieleentwickler? Mein Beileid.
      @TeamBrrrrt

      Ihr wart bei Liru?
      Was zur Hölle ist Liru?
    • Gibt es ja auch, aber leider haben Journalisten nie so viel Ahnung vom Fach, wie Brancheninterne und die Leser dieser Journalisten haben noch weniger Ahnung, glauben aber, sie wären voll drin in der Materie. Das sorgt dann dafür, dass sie mit Begriffen um sich schmeißen, die Entwickler in Interviews mit der Fachpresse verwenden und auch in der Fachpresse selbst vorkommen, aber eigentlich haben sie keine wirkliche Ahnung von dem, was sie da erzählen (siehe Beitrag auf den ich ursprünglich reagiert hab). Ich will der Fachpresse nicht absprechen, sie hätte keine Ahnung, das stimmt natürlich nicht. Aber sie verbreitet Halbwissen unvollständige Informationen (das hat Journalismus leider immer so an sich) und wenn dann auch noch so Begriffe, wie "Balancing" und "Engine" durch den Raum fliegen, dann sind das ziemlich abstrakte Begriffe für jemanden, für den Spiele "einfach funktionieren".

      Nagrach schrieb:

      Eig sollte ich solche praktiken niocht unterstützen, aber die spiele machen halt spaß ;.;
      Spiele entwickeln macht auch Spaß. Programmieren, Designen, jemanden den Art-Kram machen lassen (not my job^^) und dann irgendwann Testspielen und feststellen, dass das wirklich Spaß macht, ist schon geil.
      Die Bezahlung geht bei Proggern sogar noch, aber bei den anderen ists leider echt schwach.

      Aber das größte Manko, was Spieleentwicklung mit sich bringt ist die komplette Desillusionierung und Demystifizierung von Spielen. Du nimmst die nicht mehr als Spiel war, sondern als die Arbeit von jemand anderem. Schöne Questreihen, Grafik und Gameplay feierst du zwar immernoch, aber du bist total ernüchtert. Die ganze Zeit denkst du "das kann ich auch, das ist 1 zu 1 nach Lehrbuch designt". Ich war dieses Jahr auf Devcom und Gamescom und hab Talks der Creative Directors von God of War, Horizon: Zero Dawn und Fortnite (also das Original, nicht BR) gesehen. Die Arbeit, der Frust, aber auch die Freude über das Ergebnis konnte man bei jedem der Talks sehen und hören. Allerdings war 50% jedes Talks fast nur "ich hatte davon keine Ahnung", "keiner hat dran geglaubt" oder "wir haben alles umgeworfen". Und dann hatten die Spiele auch noch 2-5 Jahre Entwicklungszeit. Glaubt mir, ihr Spieler: Geht nicht in die Branche, wenn ihr das Medium so schön "magisch" behalten wollt, wie es ist.

      An der Stelle zitier ich auch gern noch Gabe Newell "If you are involved in a game, everything ends up being a set of trade-offs. Anything in a game is a sacrifice of things not in the game." Jedes Spiel, das man rausbringt ist aus Sicht des Entwicklers eine große Liste an coolen Dingen, die man nicht ins Spiel einbringen konnte.


      Ich muss heute (also Mittwoch) übrigens meine meine Master Thesis, die sich mit einem von mir geschriebenen Game Design Tool für Unity beschäftigt, verteidigen, also drückt mir die Daumen. :) (Ist auch der Grund, warum ich hier immer nur so sporadisch aktiv war. There was a Master to write)
      Grüße, GLaDOS

      "Do you know who I am? I'm the man whose gonna burn your house down - with the lemons! I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that'll burn your house down!" - Cave Johnson, CEO of Aperture Science

      YouTube: Max Play

      Rechtschreibung und Grammatik sind eine Tugend, aber jeder macht mal Fehler...
    • @GLaDOS @Nagrach @Nerd-Gedanken Zum Thema Spielejournalismus vielleicht interesannt:


      @Julien
      Ich hab mich bis zu den letzten 15 Minuten von Hill House gefragt, warum du die Achte Folge von Spuk im Hill House hervorgehoben hast. Fand die bis dahin eher harmloser als die vorherigen Folgen. joa. Jetzt weiß ich es (vermutlich) :D
      Spoiler anzeigen
      Jumpscares sind echt übel wenn man Gesprächen gebannt zuhört.
      The evil weithin 2
      -Autokorrektur
    • Horrorfilme bewegen mich rein gar nicht. Keine Reaktion bei Jumpscares oder dergleichen. Bei Spielen ist das komplett anders. Da sitze ich gespannt vor Maus und Tastatur und bekomme Gänsehaut, wenn bei Shadow of the Tomb Raider im Erdloch die Musik zum zerreißen ist und plötzlich ein Unheilvoller durch die Decke auf Lara losgeht :D

      @GLaDOS *Mettbrötchen drück*
    • @GLaDOS Viel Halbwissen lässt sich mit sorgfältiger Recherche vermeiden bzw. bei der finalen Artikelversion ausschalten - ich habe das Glück, in einem sehr erfahrenen Team zu schreiben, bei dem im Lektorat jedes Artikels auch Errata korrigiert werden, wenn sie denn passieren. Aber ja, ich verstehe, was Du meinst: viele Dinge kann ein Nicht-Entwickler schlicht nicht wissen bzw. korrekt ermessen, weil er die Arbeitsabläufe selbst nicht kennt, ebensowenig die Schwierigkeiten und Herausforderungen. Da würde ich mir mehr Transparenz wünschen, mehr aufeinander-zugehen anstelle des Urteils 'ihr habt doch keine Ahnung'.
      Denn anders herum profitieren Entwickler auch von einem erfahrenen Spielejournalisten/-tester, der im Lauf seiner Karriere zig Spiele durchgeackert hat und damit weniger betriebsblind ist als jemand, der seit drei Jahren in seinem Projekt steckt und vielleicht gar nicht mehr sieht, wo die Haken und Problemchen stecken. Als Spielejournalist teste ich meine Spieleaufträge auch immer vor dem Hintergrund 'wie gut kommt ein Neuspieler rein, wie hart ist die Lernkurve' - und das sind Aspekte, die naturgemäß bei einem Entwickler, der das Produkt in- und auswendig kennt, irgendwo verloren gehen als Perspektive. Manchmal ist es auch schlicht ein gewisser Instinkt, der einem sagt 'das könnte ein Kracher werden', den man entwickelt, wenn man einfach schon zwanzig Jahre lang die unterschiedlichsten Spiele gezockt hat.

      Btw.: Viel Glück für die Master Thesis! ;)

      @1000kcirtap Amüsanterweise sind in diesem Vortrag viele Vorwürfe an die Spielepresse viele Aspekte, die man auch der Nichtspielepresse entgegen werfen kann: mangelnde Recherche, Nutzung von Halbwissen, etc. - es ist generell ein Probleme des Journalismus an sich, dass er sich in einer schnellebigen Zeit wie heute noch immer verkaufen muss, und dass das Geld dafür irgendwo herkommen muss, und dabei die Sorgfalt leidet, obwohl es dafür ein Gebot gibt, die 'journalistische Sorgfaltspflicht'. Man muss als Journalist immer danach schauen, dass Dinge hieb- und stichfest sind, die man der Öffentlichkeit präsentiert, egal in welcher Sparte man schreibt.

      Schreibe ich einen Artikel für ein in D nicht ganz unbekanntes Spielemagazin, steckt da pro Spieletest eine Testzeit von zehn bis dreißig Stunden drin, je nachdem, wie ich es einrichten kann bzw. wieviel nötig ist, um die Mechaniken und Spieleerlebnisse zu erfassen. Danach muss der Test geschrieben werden, und danach kommt das Ganze zum Lektorat, wird ggf. überarbeitet, dann im Onlinebereich des Magazins veröffentlicht und für den Printteil des Magazins layoutet/druckfertig gemacht.
      Da stecken also überall Leute drin/dran, die für ihre Arbeit bezahlt werden wollen, den Chefredakteur mal außen vor gelassen, der das Ganze organisiert und bei dem ich Artikel und Spieletests pitchen muss, bevor ich einen Auftrag erhalte.
      Geld verdienen Spielemagazine über Printverkäufe, Werbung im Onlinebereich, auch noch den Online-Spezial-Paybereich für Sonderartikel und das wars - es ist also kein Wunder, dass gerade im Onlinebereich viele kleinere Artikel hinzukommen, deren Herstellungsweg weniger aufwendig ist, die aber dennoch Clicks bringen, denn die sorgen dafür, dass die Werbekunden bei der Stange bleiben - das heißt, es braucht auch die weniger schwergewichtigen Artikel und Newsmeldungen, damit die ganze Maschinerie am Leben gehalten werden kann.
      Nerd-Gedanken: YouTube | Blog - schaut doch mal 'rein! ;)
    • GLaDOS schrieb:

      Spiele entwickeln macht auch Spaß. Programmieren, Designen, jemanden den Art-Kram machen lassen (not my job^^) und dann irgendwann Testspielen und feststellen, dass das wirklich Spaß macht,
      Das mach ich ja auch gerne ab und an in meier Freizeit und bastel gerne mal missionen und so xD

      GLaDOS schrieb:

      "If you are involved in a game, everything ends up being a set of trade-offs. Anything in a game is a sacrifice of things not in the game."
      Das passt auf faktisch alles was man so Entwickelt, ob Autos, PC,Spiele oder Landschaftspläne...

      GLaDOS schrieb:

      Ich muss heute (also Mittwoch) übrigens meine meine Master Thesis, die sich mit einem von mir geschriebenen Game Design Tool für Unity beschäftigt, verteidigen, also drückt mir die Daumen
      Ich drück dir den Likedaumen :P. Bei mir dauerts noch ne Weile...

      9NinetySix6 schrieb:

      Horrorfilme bewegen mich rein gar nicht. Keine Reaktion bei Jumpscares oder dergleichen. Bei Spielen ist das komplett anders. Da sitze ich gespannt vor Maus und Tastatur und bekomme Gänsehaut, wenn bei Shadow of the Tomb Raider im Erdloch die Musik zum zerreißen ist und plötzlich ein Unheilvoller durch die Decke auf Lara losgeht
      #metoo

      Nerd-Gedanken schrieb:

      schnellebigen Zeit wie heute noch immer verkaufen muss,
      Das ist das wirkliche Problem. Ich seh es an einigen Zeitungen: Die Online Ausgaben sind Qualitativ einfach grottig, die PRint ausgaben dagegen hochwertig. Gamestar ist da ein gutes Beispiel.. Ist ja auch kein wunder man muss ja immer der schnellste Sein um möglichst viele Klicks abzugreifen. Gegenprüfung ob die Aussagen so stimmen? Keine Zeit, dramatische Falschaussagen geben eh mehr geld als die Realität...
      Das Tagebuch eines Dämonischen Abenteures: Nagrach

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nagrach ()

    • Erstmal:
      Danke, die Glückwünsche haben gewirkt, hab eine 1.0 auf die Präsentation und eine 1.1 insgesamt! *freu*
      Eine Runde Schnitzel für alle!

      Nerd-Gedanken schrieb:

      Da würde ich mir mehr Transparenz wünschen, mehr aufeinander-zugehen anstelle des Urteils 'ihr habt doch keine Ahnung'.
      Kann ich vollkommen verstehen, an mir solls da nicht liegen, du weißt, wo du mich erreichen kannst, falls was unklar ist. :P Hauptproblem ist leider, dass alle irgendwie nur auf sich schauen und großen Wert darauf legen, was wo veröffentlicht wird. Keine andere Branche bringt so wenig wissenschaftliche Paper raus (ist echt kacke, wenn man das studiert -.-), weil alle nur ihre eigene High-Performance Suppe kochen wollen. Mal schauen, ob sich das irgendwann mal wieder mehr öffnet. Ich würde es mir wünschen.

      Nerd-Gedanken schrieb:

      Als Spielejournalist teste ich meine Spieleaufträge auch immer vor dem Hintergrund 'wie gut kommt ein Neuspieler rein, wie hart ist die Lernkurve' - und das sind Aspekte, die naturgemäß bei einem Entwickler, der das Produkt in- und auswendig kennt, irgendwo verloren gehen als Perspektive.
      Das ist auch genau richtig. Man sieht sein eigenes Schaffen ja nie "zum ersten Mal", schon gar nicht, wenn es die Presse zum ersten Mal in die Hände kriegt, denn da muss ja bereits alles perfekt sein.

      Ich hoffe, du hast mich da nicht falsch verstanden: Ihr macht einen tollen Job und ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe machen um Produkte zu testen, Interviews zu machen und aktiv dafür kämpfen, dass Spiele nicht als "Kinderkram" abgetan werden. Ich les halt nur leider kaum noch Gamer-Presse, weil ich fast nur noch GameDev-Presse lese (wenn ich noch zum lesen komme). Sind zwei Seiten des selben Themas... vielleicht sollte ich einfach mehr lesen, wieder. Wofür schreibst/journalistest du?

      Vielleicht seh ich das auch komplett falsch und es liegt kein bisschen an den Journalisten, sondern die Spieler überschätzen einfach immer ihr Wissen.

      Nagrach schrieb:

      Das passt auf faktisch alles was man so Entwickelt
      Ja, klar, nur ist es bei Spielen so, dass du dann der einzige bist, der daran keinen Spaß mehr hat. Und das bei Produkten, die zur reinen Unterhaltung gemacht werden, die anderen von dir aufgelisteten Sachen haben ja auch einen funktionalen Nutzen.
      Grüße, GLaDOS

      "Do you know who I am? I'm the man whose gonna burn your house down - with the lemons! I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that'll burn your house down!" - Cave Johnson, CEO of Aperture Science

      YouTube: Max Play

      Rechtschreibung und Grammatik sind eine Tugend, aber jeder macht mal Fehler...
    • 9NinetySix6 schrieb:

      Horrorfilme bewegen mich rein gar nicht. Keine Reaktion bei Jumpscares oder dergleichen. Bei Spielen ist das komplett anders. Da sitze ich gespannt vor Maus und Tastatur und bekomme Gänsehaut, wenn bei Shadow of the Tomb Raider im Erdloch die Musik zum zerreißen ist und plötzlich ein Unheilvoller durch die Decke auf Lara losgeht :D

      @GLaDOS *Mettbrötchen drück*
      Gerade was Jumpscares angeht in Filmen und Spielen, bin ich schnell mal raus. Nicht weil sie Gruselig sind, sondern weil sie einfach nerven. Manch Ersteller glaubt je mehr Jumpscares desto Gruseliger ist das Medium. Der Jumpscare ist aber nicht gruselig weil da eine hässliche Fratze auftaucht, sondern weil diese meißt dein Trommelfell mit ihrer Lautstärke zum explodieren bringen. Hill House kann man da noch lobend auf die Schulter klopfen, dass die meißten Jumpscares sich ankündigen oder generell eher weniger von den total übertriebenen eingebaut sind. :D

      Das ist mit einer der Gründe warum ich Outlast nicht allzuviel abgewinnen konnte. Hab ich lust auf Jumpscares, würde ich mir einfach ein paar Trollmaps bezüglich Amnesia runterladen :D

      Nerd-Gedanken schrieb:

      @1000kcirtap Amüsanterweise sind in diesem Vortrag viele Vorwürfe an die Spielepresse viele Aspekte, die man auch der Nichtspielepresse entgegen werfen kann: mangelnde Recherche, Nutzung von Halbwissen, etc. - es ist generell ein Probleme des Journalismus an sich,
      Ich wollte mich damit auch nicht auf eine Seite stellen, fand die angesprochenen Punkte nur interesannt und dachte sie würde eure Diskussionen etwas weiter befeuern :D gehöre generell auch nicht zu den Leuten die sich sofort aufregen wenn Gamestar oder ein anderes größeres Magazin einem Call of Duty mal nicht so viel Kritik entgegenwerfen wie von manchen Spielern gefordert, und rufe dann "DIE WURDEN GEKAUFT!1"

      GLaDOS schrieb:

      Eine Runde Schnitzel für alle!
      Danke nein, gleich gibt es erstmal Lauchsuppe, sponsored by Lauchboy.
      The evil weithin 2
      -Autokorrektur