[Kaufberatung] Mikrofon für Streaming/LetsPlay

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  • [Kaufberatung] Mikrofon für Streaming/LetsPlay

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    Moin, ich bin auf der Suche nach einem qualitativ guten Mikro! Hauptsächlich soll es für Streams und Lets Plays genutzt werden !
    Da gibt es ja soviel , das ich da nicht mehr wirklich durchblicke. xlr, usb , mit Interface , ohne Interface . Vllt kann da mal jemand bis Licht ins dunkle bringen.
  • Vielleicht hilft dir ja schon dieser Sammelthread weiter: Der ultimative Mikrofonvergleich

    Ansonsten hängt es ein bisschen von deinem Budget und deinem persönlichen Anspruch ab. Was ist für dich "qualitativ gut"? Soll es einfach nur nicht rauschen oder soll es auch klingen wie Gronkh & Co? Möchtest du viel nachbearbeiten oder soll es von Haus aus gut klingen? Ist deine Aufnahmeumgebung geeignet oder gibt es Störgeräusche, Raumhall oder sonstwas? Das sind alles so Fragen, die nicht unwichtig sind für eine gute Beratung. ;)

    Ansonsten, um noch mal kurz Licht ins Dunkel zu bringen: XLR-Mikrofone benötigen immer ein Interface, sind dafür aber meistens qualitativ besser. USB-Mikrofone haben das Interface quasi schon im USB-Stecker verbaut und sind daher günstiger, aber eben auch qualitativ meistens etwas schlechter. Ausnahmen gibt es aber auch hier.
  • Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Also
    Budget sollte max. bei ca. 200€ liegen wäre aber auch net schlimm wenn es weniger wird . Es sollte von Anfang schon einen guten „Sound“ haben. Da ich eher mehr streamen möchte/werde. Zum Thema Störgeräusche: ich denke eher weniger. Mein „Gamingroom“ befindet sich in einem voll ausgebauten Dachboden. Das einzige was da eher zutrifft ist der Hall. Da der Raum noch relativ leer ist! Hab mir jetzt mal Akustikschaumstoff bestellt mal sehen ob es was bringt.
  • Dann wäre das Rode NT-USB vielleicht einen Blick wert. Sehr guter Klang trotz "nur" USB, woran du nicht mehr viel schrauben musst. Allerdings nimmt es durch die Kondensator-Bauweise auch einiges an Umgebungsgeräuschen mit auf, lautes Mausklicken und Tastaturklackern solltest du also eher vermeiden. ;) Wenn du noch ein Stativ oder einen Schwenkarm für präzisere Positionierung dazunimmst, bist du noch voll im Budget und kannst auch schon direkt loslegen.
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    Ok dann werd ich mal schauen! In den Mikrofonvergleich finde ich ich auch das Podcaster sehr interessant! Ich denke auch das ich ein usb nehmen werde! Ich werd mich mal auf die Suche machen . Vllt noch ein paar Reviews lesen und yt Videos schauen.
  • FUNtastic schrieb:

    In den Mikrofonvergleich finde ich ich auch das Podcaster sehr interessant!
    Das was ich vom Podcaster bisher in meinen Ohren hatte, war nicht sehr schön.
    Klingt sehr flach und nach "Telefon".
    Sehen Einige so, aber musst du selber mal ein paar Soundbeispiele bei Youtube anhören.

    Aber bitte nicht bei Thomann.
    Da klingt jedes Mic absolut gleich und "perfekt".
    Du brauchst was Grafisches?

  • NOVOBOI schrieb:

    FUNtastic schrieb:

    In den Mikrofonvergleich finde ich ich auch das Podcaster sehr interessant!
    Das was ich vom Podcaster bisher in meinen Ohren hatte, war nicht sehr schön.Klingt sehr flach und nach "Telefon".
    Sehen Einige so, aber musst du selber mal ein paar Soundbeispiele bei Youtube anhören.

    Aber bitte nicht bei Thomann.
    Da klingt jedes Mic absolut gleich und "perfekt".
    Ok vielen dank. Was heißt beim Podcaster eigentlich dynamisches Mikro?
  • Dynamische Mikrofone haben eine andere Bauweise als Kondensatormikrofone und haben daher auch etwas unterschiedliche Eigenschaften, mehr Infos dazu findest du beispielsweise hier: thomann.de/de/onlineexpert_pag…ie_klangunterschiede.html
    Ansonsten gibt es gefühlt sieben Millionen Audioforen, in denen die Vorzüge von beiden behandelt werden. ;) Letztendlich haben beide ihren eigenen Einsatzzweck und ihre Eigenheiten beim Klang, deswegen sollte man sich vorher informieren, bevor man was falsches kauft.
  • Eins der besten Mikros im Einsteigerbereich wäre zum Beispiel das AT 2035 von Audio Technica. Gute Auflösung, relativ neutral abgestimmt und infolge auch sehr leicht per EQ auf die eigenen Bedürfnisse anpassbaer. Etwas wesentlich besseres findest du erst wieder ab der 300-400 Euro Klasse. Dazu zum Beispiel ein Steinberg UR12 als angemessenes, noch einigermaßen günstiges Interface.

    Das Rode NT USB wäre eine Alternative, wenn man alles so simpel wie möglich halten möchte.
    Allerdings bist du dann auch voll und ganz an die Plug n Play Treiber von Windows gebunden, welche in manchen Fällen zu unlösbaren Komplikationen mit der Lautstärkeregelung (zu wenig Hardware-Gain -> starkes Rauschen) führen.
    Von der Abstimmung her ist das NT USB außerdem relativ höhenlastig. Klingt im ersten Moment also immer etwas "dünn". Musst du schauen, ob du damit - gerade in der halligen Umgebung - zurechtkommst.

    FUNtastic schrieb:

    Hab mir jetzt mal Akustikschaumstoff bestellt mal sehen ob es was bringt.
    Planlos irgendwelche porösen Absorber an die Wände zu hängen verbessert gewiss nicht die Raumakustik!
    Derjenige, der am meisten davon profitiert, ist der Händler. Ich hoffe, du hast wenigstens nur Billigzeug und nicht das überteuerte Voodoo-Verpackungsmaterial genommen.

    Würde mich an deiner Stelle erst mal mit dem Thema vertraut machen, bevor du dir den gesamten Treble wegdämpfst und auf deinem Weg teures Lehrgeld bezahlst...
    recording.de/forum/raumakustik-daemmung.47/

    Julien schrieb:

    Allerdings nimmt es durch die Kondensator-Bauweise auch einiges an Umgebungsgeräuschen mit auf...
    Wie schon in dem letzten Kaufberatungs-Thread erwähnt:
    diese Eigenschaft hat nur wenig mit der Bauweise speziell des Kondensatormikrofons zu tun und wird der Kategorie pauschal auch völlig zu Unrecht zugeschrieben!

    Über das, was drum herum aufgenommen wird und was nicht, enscheidet hauptsächlich die Richtcharakteristik sowie der Abstand zwischen Mikrofon und Sprecher. Dynamische Mikros haben eine elektrisch deutlich geringere Empfindlichkeit. Dies hat jedoch erst mal nichts damit zu tun, was an Hintergrundgeräuschen nun mit aufgenommen wird und was nicht. Die Empfindlichkeit / der Übertragungsfaktor bestimmt lediglich den Wirkungsgrad Mikrofons. Sprich: wie viel Pegel / Lautstärke bekomme ich bei vorgegebener Leistung aus dem Mikro raus?
    Die dynamischen sind in der Hinsicht allgemein leider sehr schwach aufgestellt und verlangen dem Preamp dem zur Folge sehr viel Leistung ab.

    Warum alle diesen Mythos ständig unüberprüft weitergeben, ist mir ein völliges Rätsel...

    Wenn ein Kondensatormikro zu viel aufnimmt, dann ist der Sprecher einfach zu weit weg (-> zu viel Gain) und oder das Mikro hat einfach eine ineffiziente Richtcharakteristik.

    Auch die Einflüsse des Raumes sollte man nicht außer Acht lassen. Macht meist viel mehr aus, als allein die Wahl des Mikros.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Auch dazu gibts glücklicherweise ein Review von Podcastage :D



    Denke mal, dass das Mikro nicht viel besser als die Gattung BM-800 sein wird. Von daher würde ich für das Gesamtpaket auch hier nicht mehr als 50 Euro ausgeben.

    Im Low-Budget ist es leider auch immer nur schwer nachvollziehbar, wer die Teile wirklich fertigt und ob es ggf. sogar eine Eigenproduktion ist.
    Gibt leider viele schwarze Schafe, die einfach nur günstigste Massenware umlabeln und ihr Zeug dann für 60+ Euro bei Amazon verticken.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Dr. Strangelove schrieb:

    Eins der besten Mikros im Einsteigerbereich wäre zum Beispiel das AT 2035 von Audio Technica. Gute Auflösung, relativ neutral abgestimmt und infolge auch sehr leicht per EQ auf die eigenen Bedürfnisse anpassbaer. Etwas wesentlich besseres findest du erst wieder ab der 300-400 Euro Klasse. Dazu zum Beispiel ein Steinberg UR12 als angemessenes, noch einigermaßen günstiges Interface.

    Das Rode NT USB wäre eine Alternative, wenn man alles so simpel wie möglich halten möchte.
    Allerdings bist du dann auch voll und ganz an die Plug n Play Treiber von Windows gebunden, welche in manchen Fällen zu unlösbaren Komplikationen mit der Lautstärkeregelung (zu wenig Hardware-Gain -> starkes Rauschen) führen.
    Von der Abstimmung her ist das NT USB außerdem relativ höhenlastig. Klingt im ersten Moment also immer etwas "dünn". Musst du schauen, ob du damit - gerade in der halligen Umgebung - zurechtkommst.

    FUNtastic schrieb:

    Hab mir jetzt mal Akustikschaumstoff bestellt mal sehen ob es was bringt.
    Planlos irgendwelche porösen Absorber an die Wände zu hängen verbessert gewiss nicht die Raumakustik!Derjenige, der am meisten davon profitiert, ist der Händler. Ich hoffe, du hast wenigstens nur Billigzeug und nicht das überteuerte Voodoo-Verpackungsmaterial genommen.

    Würde mich an deiner Stelle erst mal mit dem Thema vertraut machen, bevor du dir den gesamten Treble wegdämpfst und auf deinem Weg teures Lehrgeld bezahlst...
    recording.de/forum/raumakustik-daemmung.47/

    Julien schrieb:

    Allerdings nimmt es durch die Kondensator-Bauweise auch einiges an Umgebungsgeräuschen mit auf...
    Wie schon in dem letzten Kaufberatungs-Thread erwähnt:diese Eigenschaft hat nur wenig mit der Bauweise speziell des Kondensatormikrofons zu tun und wird der Kategorie pauschal auch völlig zu Unrecht zugeschrieben!

    Über das, was drum herum aufgenommen wird und was nicht, enscheidet hauptsächlich die Richtcharakteristik sowie der Abstand zwischen Mikrofon und Sprecher. Dynamische Mikros haben eine elektrisch deutlich geringere Empfindlichkeit. Dies hat jedoch erst mal nichts damit zu tun, was an Hintergrundgeräuschen nun mit aufgenommen wird und was nicht. Die Empfindlichkeit / der Übertragungsfaktor bestimmt lediglich den Wirkungsgrad Mikrofons. Sprich: wie viel Pegel / Lautstärke bekomme ich bei vorgegebener Leistung aus dem Mikro raus?
    Die dynamischen sind in der Hinsicht allgemein leider sehr schwach aufgestellt und verlangen dem Preamp dem zur Folge sehr viel Leistung ab.

    Warum alle diesen Mythos ständig unüberprüft weitergeben, ist mir ein völliges Rätsel...

    Wenn ein Kondensatormikro zu viel aufnimmt, dann ist der Sprecher einfach zu weit weg (-> zu viel Gain) und oder das Mikro hat einfach eine ineffiziente Richtcharakteristik.

    Auch die Einflüsse des Raumes sollte man nicht außer Acht lassen. Macht meist viel mehr aus, als allein die Wahl des Mikros.
    Vielen Dank für deine Infos
    Das mit den Audio technica hört sich gut an. Zumal es ja auch ein xlr ist und sich dadurch mehr Optionen bieten.
    Und ja ich habe mit nur son günstiges Noppenzeug geholt
    Könntest mir noch einen guten Mikroarm vorschlagen ???
  • Dr. Strangelove schrieb:

    Kann man machen, ist für die Leistung aber auch relativ teuer.



    Für ein OEM-Mikro würde ich persönlich nicht mehr als 50 ausgeben :P
    Zieh doch mal die Kosten für Popschutz, Spinne und Schwenkarm ab und dann sag mir mal wo das AUNA teuer ist.
    Und komm mir nicht mit schlechtem Klang, dann hätte ich gerne mal gewusst wo sich das bei mir schlecht anhört :)
  • ValcryTV schrieb:

    Dr. Strangelove schrieb:

    Kann man machen, ist für die Leistung aber auch relativ teuer.



    Für ein OEM-Mikro würde ich persönlich nicht mehr als 50 ausgeben :P
    Zieh doch mal die Kosten für Popschutz, Spinne und Schwenkarm ab und dann sag mir mal wo das AUNA teuer ist.Und komm mir nicht mit schlechtem Klang, dann hätte ich gerne mal gewusst wo sich das bei mir schlecht anhört :)

    Kriegst du alles für 40 Euro auch schon bei Neewer:
    amazon.de/Neewer-Professionell…onaufnahmen/dp/B06XJ2DZ64
    Sind alles Mikrofone mit 16mm Elektretkapsel und exakt dem gleichen Zubehör. Lediglich Äußerlichkeiten wie etwa der Body werden mal variiert. Die Elektronik ist in den meisten Fällen die selbe.

    Ist wie gesagt alles billige OEM-Ware. Das Zeug wird in Shenzhen auf Masse gefertigt und unter hunderten von Labels weltweit auf den Markt gebracht. Ob vorne nun Pronomic, Auna, Neewer, Tonor, t.bone oder sonst wer draufsteht, ist völlig egal. In dem Preisbereich wirst du kaum einen Hersteller finden, der eine eigene Entwicklungsabteilung unterhält, geschweige denn die Teile selbst fertigt. Bei den Endpreisen ist außer Großaufträgen in China einfach nicht mehr drin.

    Problem bei der Geschichte ist im Weiteren, dass der Anbieter selbst keine Kontrolle über die Fertigungsgüte hat, sowie, dass die verschiedenen aufgedruckten Marken den Eindruck erwecken, man hätte es mit voneinander unabhängigen Produkten zu tun. Tatsächlich kommen die meisten dieser Mikrofone jedoch aus ein und derselben Fabrik.

    Dass Auna nun hingeht und diesem Bausatz offenbar nur ein abgewandeltes Äußeres verleiht, zugleich aber einen Aufpreis von ganzen 50 Euro verlangt, finde ich schon etwas dreist. Genau da haben wir es dann nämlich auch mit dem verschrienen "Markenaufpreis" zu tun ;)
    Hersteller wie beispielsweise Audio Technica oder Rode hingegen unterhalten deutlich mehr eigenes Personal, welches in der Entwicklung, Fertigung und schließlich auch QC tätig ist. Auch das zahlt man mit. Vor allem aber investiert man für eine deutlich höhere Fertigungskonstanz und technisch ausgereiftere Produkte, deren Komponenten sich nicht aus dem Billigsten zusammensetzen, was der Markt hergibt.

    Wie viel einem ein Mikro wert ist, muss letztlich aber natürlich jeder selbst entscheiden.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Julien schrieb:

    Sind das die einzigen beiden Möglichkeiten? Die nehmen sich qualitativ nämlich bestimmt nicht viel und mit ein bisschen Pech bekommst du bei beiden die Nachbearbeitung aufgezwungen. :P
    Also was ich herauslesen konnte war das das Pronomic eine "Hypernierencharakteristik" hat und das Auna eine "Nierencharakteristik", was mir beides nichts sagt. Und das Pronomic wurde herunter-, das Auna inzwischen hochgesetzt- so das sie sich gerade im Preis treffen. :)

    Die einzigen Möglichkeiten sind es nicht, ich bin nur nicht bereit mehr als 80 € für ein USB-Mikro auszugeben. Und bei "für X Euro mehr kannst du dir dieses und jenes kaufen" schalte ich eh ab.

    MfG
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