Was nervt euch an der Entwicklung der Spieleszene?

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      Was mich momentan echt nervt, ist die Hexenjagd der verschiedenen Spiele-Communitys die betrieben wird. Es wird immer ein Entwickler herausgepickt und der wird dann so sehr attackiert und bedroht, das ich an deren Stelle auch mein Spiel wieder zurück ziehen würde. Das ist schon eine Form von Internet Mobbing, halt in Richtung von Firmen, was es aber nicht weniger schlimm macht. Die Leute denken einfach es steht ihnen zu alles zu fordern als potentieller Kunde was sie wollen, egal wie utopisch und teuer es ist. Und wenn nur ein einziger Punkt davon nicht erfüllt wird, bekommen die Entwickler 20 Threads zu dem Thema, wie kacke ihr Spiel ist.

      Beispiele sind Sonic Forces und das neue Harvest Moon, welches Morgen erscheint. Einfach mal die Steam-Foren besuchen und sich ein Bild davon machen, was für abartige Kreaturen die meisten Communitys dominieren.
    • Es gibt Shitstorm zu Sonic Forces? Warum? :O

      Da stimme ich dir dann auch voll und ganz zu. Es gibt Situationen in denen es berechtigt ist, z.B. was EA gerade mit Star Wars macht. Aber in vielen Situationen sind die Spieler einfach nur undankbar.

      Mein Lieblingsbeispiel von vor ein paar Jahren ist Playstation All-Stars Battle Royale. Das Spiel hat einfach soviel Shitstorm bekommen, weil SSB-Klon UND weil SSB nicht ähnlich genug... WTF!!!
      Gepaart mit den Leuten die es runter gemacht haben, weil Charaktere wie Crash, Spyro, Snake, Cloud, ... fehlten, ist der Erfolg des Spiels leider weit hinter seiner Qualität geblieben.
      -- Jump'n'Run: ---- Crash Bandicoot N. Sane Trilogy #61
      ---- Horror: ---------- Silent Hill Downpour #15
      ------ & mehr: -------- Podcast (mitwirkend) - Gaming Merchandise
    • Naja jedes neue Sonic wird doch gebasht. Ich bin jetzt kein Sonic Fanboy, aber Forces gefällt mir richtig gut, aber das darf man auch nicht mehr sagen ohne als Zweitaccount von Sega beschimpft zu werden.
    • Ach ich verstehe die Leute nicht. Mal abgesehen vom fragwürdigen Design von Sonic Boom, der Werehog-Idee aus Sonic Unleashed und den eher "kaputten" Sonic 2006 und Shadow the Hedgehog, haben Sonic eigentlich immer einer anständige Qualität. Gerade Sonic Generations fand ich wirklich gut!
      Es gibt viel schlimmere Bsp von anderen Spiele-Serien bei denen einfach alles über Bord geworfen wird, was die Serie ausmacht und die Reihe somit regelrecht zerstört wird (Stichwort: Crash of the Titans). Dagegen könnte ich jetzt Sonic Forces nichtmal vom Original unterscheiden ^^'

      Ich hab Sonic Forces noch nicht, aber alles was ich gesehen hab fand ich richtig gut. Ich kauf es mir nächste Woche irgendwann ^^
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      BrowserXL schrieb:

      Auch bin ich über das Patchverhalten der Firmen nicht unglücklich, denn sonst wären Dinge wie der Ring der Nibelungen von Ariolasoft wohl auch heute noch an der Tagesordnung.
      Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht! Was war dann mit diesem Spiel?

      @thiz

      Das mit dem neuen Harvest Moon war mir so klar, dass das passiert, weswegen ich auf keinen Fall die Steam-Seite besuchen werde, um mir einen Eindruck vom Spiel zu verschaffen. Ich wollte eh auf die Switch-Version warten und schau mir dann einfach Beiträge im Gamefaqs-Forum dazu an.
      Es tut mir auch weh, dass Natsume so gebashed wird, weil sie halt die Harvest Moon Marke weiternutzen. Farmspiele sind eh schon so ein Nischen-Genre, nehmt doch, was ihr kriegen könnt!
    • Kurzer Exkurs in die Videospielgeschichte ;D

      Ariolasoft war ein ziemlich bekannter Ableger der Ariola, der in den 80iger und frühen 90iger Jahren im 8Bit Markt als Publisher auftrat.
      Eines der Studios, für welches Ariolasoft als Publisher fungierte war Axis Komputerkunst.
      Diese brachten das Spiel "Der Ring der Nibelungen" heraus.
      Das Game war von der Idee her ziemlich spannend. Man marschierte mit einer Spielfigur über eine Karte, welche das komplette Areal, auf dem sich die Sage ausbreitete und suchte dort nach Fähnchen. Dort mußte man dann Aufgaben lösen, die einem gestellt wurden. Es vermischte dabei den klassischen Adventure Ansatz mit einigen Puzzleelementen, denn man konnte alle Flaggen zu jeder Zeit besuchen ... dumm nur, wenn man den Lindwurm erschlagen wollte, aber keine Waffe hatte, die mein beim Schmied um die Ecke erst herstellen hätte müssen.
      Teilweise waren es Entscheidungsrätsel, manchmal aber auch richtig Freitexteingaben ... für die 1980er ziemlich massiv.

      Das Unglück machte sich dann zu allem Überfluß erst ganz am Ende der Geschichte bemerkbar. Kam man schließlich nach mehreren Stunden Spielen bei der letzten Fahne an, bekam man eine Frage gestellt, die man nicht beantworten konnte. Selbst wenn man die richtige Antwort gab, so wurde es als Fehler gewertet und das Spiel war aus. Im QS Prozess hatte man das wohl übersehen und das Spiel dann so verkauft, und so gab es einen krachenden Verriss in der Happy Computer und den Titel "Der Ring der Nie Gelungen". Und in Ermangelung von online Verbindungen und ähnlichem, gibt es wohl bis heute niemanden, der das Spiel geschafft hat.
      [IMG:https://card.exophase.com/1/1027071.png]
      Retro, Simulation und Open World Games durch die Augen eines Kindes der Generation C64.
    • Mich nervt diese überhandnehmende Kapitalismus Mentalität. Klar, jedes Unternehmen will Geld verdienen und das sei ihnen ja auch gestattet, aber ich sehne mir die Zeiten zurück, da ich mir ein Game gekauft habe und dann auch wirklich alles drin war (bis vielleicht mal eine Erweiterung, die dann aber auch liebevoll gestaltet wurde...siehe Starcraft Brood Wars). Diese ganze DLC-Politik geht mir etwas auf die Eier. Damit meine ich jetzt aber keine optischen Anpassungen, sondern inhaltliche Erweiterungen, bei denen man schon vor Release des Hauptspiels weiß, dass man mitunter nochmal den gleichen Betrag hinblättern muss, wenn man das komplette Paket haben will. Dies ist auch ein Grund, weshalb Free-to-Play Titel bei mir einen ganz schlechten Stand haben. Da mögen sicherlich einige gute dabei sein, aber sobald ein Game diesem Genre angehört, scrolle ich in aller Regel drüber hinweg und auch DLCs hole ich mir nur sehr selten. Lootboxen hingegen stören mich nicht wirklich, solange sie dem Spieler keine Vorteile gegenüber anderen verschaffen. Bei Overwatch finde ich das bspw. exzellent gelöst. Da freue ich mich, wenn ich wieder eine Kiste öffnen kann, allerdings muss (und würde) ich mir eine solche nicht gegen Echtgeld kaufen.

      Ich habe kein Problem damit, für einen Titel auch mal 50-60 € auszugeben, wenn dieser es in meinen Augen wert ist, aber dann möchte ich dafür bitte auch alles drin haben. Aber gut...solange die Unternehmen teils 50% ihres Umsatzes mit genau dem verdienen, was mich hier stört, wird sich das auch nicht ändern, sondern eher noch zunehmen.